Bode Miller überlegen beim Slalom in St. Anton
Ski2b Redaktion am 15.02.2004 - 15:24 Uhr
Mit der Gesamtzeit von 1:34.60 Minuten siegte Bode Miller auf der 'Sonnenwiese' vor dem Finnen Kalle Palander (1:35.55 Min.) und dem Österreicher Mario Matt (1:35.69 Min.). Bester Deutscher auf dem hervorragenden siebten Rang - zeitgleich mit Giorgio Rocca (ITA) und Manfred Moelgg (AUT) - wurde Felix Neureuther mit der Zeit von 1:35.99 Minuten.
Weltcup im WM-Ort von 2001:
Zuletzt waren die besten alpinen Skiläufer 2001 auf den Pisten St. Antons unterwegs, wo damals vom 28. Januar bis 10. Februar die alpinen Ski-Weltmeisterschaften ausgetragen wurden. Wurde das Abschlussrennen der WM vor drei Jahren vom äußerst steilen Slalom- auf den flacheren Abfahrtshang verlegt, konnte der Wettberwerb bei bestem Winterwetter und frostigen Temperaturen diesmal wieder auf der 'Sonnenwiese' ausgetragen werden. Auf der sehr selektiven Strecke waren dann auch die Pistenbedingungen zunächst nahezu ideal. Der erste Durchgang wurde vor berauschender Zuschauerkulisse auf harter aber griffiger Piste ausgetragen. Aber mit Beginn des zweiten Durchgangs war klar, dass die Piste durch die Sonneneinstrahlung zunehmend weicher würde und die Final-Fahrer mit niedriger Startnummer bevorteilt waren.
Techniker mit Problemen auf der 'Sonnenwiese':
Mit einem guten, flüssigen Lauf dominierte Miller bereits den ersten Durchgang, den er nicht mit letztem Risiko fuhr und all jene Lügen strafte, die ihm nach den häufigen Ausfällen in der laufenden Saison mangelndes taktisches Fingerspitzengefühl vorgeworfen hatten. Einzig der Norweger Truls Ove Karlsen konnte mit einer in Perfektion vorgetragenen Carving-Technik parieren und platzierte sich mit 17 Hundertstel Sekunden Rückstand als Zweiter hinter dem US-Amerikaner. Dahingegen hatte der Dritte, Kalle Palander (FIN), trotz runder Fahrweise bereits nach dem ersten Durchgang einen Rückstand von über einer halben Sekunde auf den US-Amerikaner. Auch andere Techniker hatten mit dem Kurs ihre Probleme. Benjamin Raich wurde wegen eines Torfehlers disqualifiziert, Michael Walchhofer, Alois Vogl und weitere 18 Athleten schieden nach Fahrfehlern aus. Felix Neureuther, der noch in der Nacht von einem DSV-Betreuer von der Junioren-WM aus dem slowenischen Maribor nach St. Anton gefahren wurde, qualifizierte sich als 15. und einziger Deutscher für das Finale.
Bode Miller dominiert auch das Finale:
Auch das Finale wurde von dem wie entfesselt wirkenden Miller förmlich aufgemischt. Die drittbeste Zeit im zweiten Durchgang reichte ihm als letztem Starter, den Gesamtsieg einzufahren. Aber auch der Finne Palander setzte die gute Leistung aus dem ersten Durchgang fort und wurde Zweiter. Das größte Kunststück gelang dem 'Hausherren' Mario Matt. Der Slalom-Weltmeister von 2001 auf selber Strecke schaffte es mit der zweitbesten Zeit im Finale, sich im Vergleich zum ersten Lauf um 15 Plätze zu verbessern, und das Podest zu besteigen.
Der Stand im Gesamt-Weltcup:
Miller hat seine Ambitionen im Gesamt-Weltcup nach dem Wochenende - Achter in der Abfahrt, Erster im Slalom - unterstrichen. Nach seinem fünften Saisonsieg (zwei Mal Riesenslalom, zwei Mal Kombination, ein Mal Slalom) verbesserte sich Miller um drei Plätze. Er liegt jetzt in der Gesamt-Wertung auf Rang drei, nur einen Zähler hinter Benjamin Raich, der heute nicht die Chance zum Punkten nutzte, und nach wie vor 70 Zähler hinter dem seit Samstag Führenden Hermann Maier. Vierter ist Stephan Eberharter mit 23 Punkten Rückstand auf Raich.
Weltcup im WM-Ort von 2001:
Zuletzt waren die besten alpinen Skiläufer 2001 auf den Pisten St. Antons unterwegs, wo damals vom 28. Januar bis 10. Februar die alpinen Ski-Weltmeisterschaften ausgetragen wurden. Wurde das Abschlussrennen der WM vor drei Jahren vom äußerst steilen Slalom- auf den flacheren Abfahrtshang verlegt, konnte der Wettberwerb bei bestem Winterwetter und frostigen Temperaturen diesmal wieder auf der 'Sonnenwiese' ausgetragen werden. Auf der sehr selektiven Strecke waren dann auch die Pistenbedingungen zunächst nahezu ideal. Der erste Durchgang wurde vor berauschender Zuschauerkulisse auf harter aber griffiger Piste ausgetragen. Aber mit Beginn des zweiten Durchgangs war klar, dass die Piste durch die Sonneneinstrahlung zunehmend weicher würde und die Final-Fahrer mit niedriger Startnummer bevorteilt waren.
Techniker mit Problemen auf der 'Sonnenwiese':
Mit einem guten, flüssigen Lauf dominierte Miller bereits den ersten Durchgang, den er nicht mit letztem Risiko fuhr und all jene Lügen strafte, die ihm nach den häufigen Ausfällen in der laufenden Saison mangelndes taktisches Fingerspitzengefühl vorgeworfen hatten. Einzig der Norweger Truls Ove Karlsen konnte mit einer in Perfektion vorgetragenen Carving-Technik parieren und platzierte sich mit 17 Hundertstel Sekunden Rückstand als Zweiter hinter dem US-Amerikaner. Dahingegen hatte der Dritte, Kalle Palander (FIN), trotz runder Fahrweise bereits nach dem ersten Durchgang einen Rückstand von über einer halben Sekunde auf den US-Amerikaner. Auch andere Techniker hatten mit dem Kurs ihre Probleme. Benjamin Raich wurde wegen eines Torfehlers disqualifiziert, Michael Walchhofer, Alois Vogl und weitere 18 Athleten schieden nach Fahrfehlern aus. Felix Neureuther, der noch in der Nacht von einem DSV-Betreuer von der Junioren-WM aus dem slowenischen Maribor nach St. Anton gefahren wurde, qualifizierte sich als 15. und einziger Deutscher für das Finale.
Bode Miller dominiert auch das Finale:
Auch das Finale wurde von dem wie entfesselt wirkenden Miller förmlich aufgemischt. Die drittbeste Zeit im zweiten Durchgang reichte ihm als letztem Starter, den Gesamtsieg einzufahren. Aber auch der Finne Palander setzte die gute Leistung aus dem ersten Durchgang fort und wurde Zweiter. Das größte Kunststück gelang dem 'Hausherren' Mario Matt. Der Slalom-Weltmeister von 2001 auf selber Strecke schaffte es mit der zweitbesten Zeit im Finale, sich im Vergleich zum ersten Lauf um 15 Plätze zu verbessern, und das Podest zu besteigen.
Der Stand im Gesamt-Weltcup:
Miller hat seine Ambitionen im Gesamt-Weltcup nach dem Wochenende - Achter in der Abfahrt, Erster im Slalom - unterstrichen. Nach seinem fünften Saisonsieg (zwei Mal Riesenslalom, zwei Mal Kombination, ein Mal Slalom) verbesserte sich Miller um drei Plätze. Er liegt jetzt in der Gesamt-Wertung auf Rang drei, nur einen Zähler hinter Benjamin Raich, der heute nicht die Chance zum Punkten nutzte, und nach wie vor 70 Zähler hinter dem seit Samstag Führenden Hermann Maier. Vierter ist Stephan Eberharter mit 23 Punkten Rückstand auf Raich.
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