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Hermann Maier

Eliasch und Maier

Interview mit Hermann Maier

Ski2b Redaktion am 16.07.2007 - 12:41 Uhr

Hermann Maier ist neues Mitglied des Head Racing Teams. Im Interview äußert sich der Österreicher über seinen Wechsel zu Head und wie es bis zum Weltcup-Auftakt in Sölden weitergeht mit der Vorbereitung.

Ski2b.com: Hermann, nach vielen Jahren im Weltcup hast du dich zu einem Markenwechsel entschlossen. Was waren letztendlich die Beweggründe dafür?
Hermann Maier: In meiner Karriere ist eigentlich alles vorhanden - das Einzige, das noch gefehlt hat, war ein Materialwechsel. Es geht darum, zu probieren, einen neuen Reiz zu setzen, eine neue Herausforderung zu suchen. Solange die Möglichkeit dazu besteht und ich rennmäßig unterwegs sein kann, möchte ich mich an neuen Dingen erfreuen.

Ski2b: Head war in der vergangenen Saison im Speed-Bereich ganz vorne dabei und hat zahlreiche Top-Fahrer unter Vertrag. Deine neuen Markenkollegen heißen Bode Miller, Didier Cuche oder Marco Büchel - wirkt das zusätzlich motivierend auf dich?
Hermann: Die Erfolge von Head - vor allem in den schnellen Disziplinen - haben bei der Entscheidung sicherlich eine wichtige Rolle gespielt. Wie die Markenkollegen letztlich heißen, ist dabei nicht von so großer Bedeutung. Schließlich kenne ich sie alle recht gut. Und auch bei Atomic habe ich es über die Jahre mit vielen starken Konkurrenten zu tun gehabt.

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Ski2b: Du bist als 'Material-Tüftler' bekannt. Wie viel Arbeit liegt bei der Feinabstimmung des Head-Equipments bis zum Saisonauftakt in Sölden dennoch vor dir?
Hermann: Das ist ein Hauptbestandteil der Herausforderung - und entscheidend wird diesbezüglich der Trainingskurs im August in Chile. Man hofft in weiterer Folge natürlich, als Ergebnis der Arbeit Freude zu entwickeln und zu alten Leistungen zurückzufinden.

Ski2b: Wie sieht dein weiteres Programm in der Vorbereitung aus? Wann geht es in die südlichen Gefilde zum Schneetraining und welche Schwerpunkte werden dort gesetzt?
Hermann: Das Training hat im April begonnen. Zuletzt stand Grundlagen-Ausdauertraining auf dem Programm, dann kamen spezielle Einheiten dazu. Konditionell bin ich derzeit in einer Form, die ganz gut hinhaut. In Chile geht es vor allem darum, sich mit dem neuen Material vertraut zu machen.

Ski2b: Welche Ziele hast du dir für die kommende Saison gesteckt, in der es keine Großereignisse geben wird?
Hermann: Obwohl im kommenden Winter kein Medaillenrennen bevorsteht, ist sie gespickt mit Großereignissen. Das beginnt schon in Sölden, wo ich mich freue, beim Riesentorlauf als Titelverteidiger an den Start zu gehen. Und dann gibt es ja noch eine Reihe von Klassikern, die diesmal aus meiner Sicht natürlich einen neuen Reiz besitzen.

Ski2b: In der anstehenden Weltcup-Saison wird es eine neue Startnummernregelung geben. Wie ist deine Meinung dazu?
Hermann: Das ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Wobei die alte Startnummern-Regel in der Abfahrt ja gerade nur eine Saison lang gültig war. Und wie sich die neue Regelung auswirkt, wird man sehen.

Ski2b: Hermann, vielen Dank für das Interview und alles Gute in der neuen Saison.


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