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Skiverband Inngau blickt auf eine gelungene Saison zurück

Petra Rapp am 13.05.2008 - 10:57 Uhr
Zufriedenheit bestimmte die Hauptversammlung des Skiverbands Inngau, die im Mai schon fast traditionell im Gasthof Höhensteiger in Westerndorf St. Peter stattfand. Zufriedenheit über die guten winterlichen Verhältnisse, die nach dem Katastrophenwinter ein Jahr zuvor wieder einen geregelten Wettkampfbetrieb in allen Sparten möglich machte. Zufriedenheit auch über die gute Zusammenarbeit innerhalb des Verbandes und der Vereine untereinander, die den doch sehr großen Aufwand winterlicher Trainings- und Wettkampfveranstaltungen um vieles erleichterte. Auch die Arbeit der Vorstandschaft um den Vorsitzenden Werner Altendorfer, die beiden Stellvertreter Peter Hubwieser und Hans Stuffer, sowie allen anderen Vorstandsmitglieder und Referenten, die wieder zur Wahl antraten, wurde mit der schnellen und nahezu einstimmigen Wiederwahl für weitere zwei Jahre durch die Mitglieder honoriert.
Ein besonderer Dank Altendorfers ging an die alpenplus Liftbetriebe und an die Familie Berger, die durch viele zusätzliche Arbeitseinheiten beste Trainings- und Rennverhältnisse für die Alpinen am Sudelfeld möglich machten. Ein wenig resigniert äußerste sich Altendorfer über den "undurchsichtigen Dschungel, wie der Bayerische und der Deutsche Skiverband mit unseren Talenten aus dem Inngau umgeht". Einmal mehr wurden nach dieser Saison einige alpine Talente aus dem Gau trotz guter Ergebnisse oder verletzungsbedingtem Trainingsrückstand aus diversen Kadern aussortiert. Dass die sportlichen Erfolge in allen Sparten da waren, zeigten die Berichte der einzelnen Sportwarte.


Schulmannschaften waren sehr erfolgreich
Großes Lob sprach Helmut Weidel, Spartenleiter Langlauf, den einzelnen Vereinen aus, die vor allem im Kinderbereich hervorragende Arbeit leisten. "Es ist aber schwierig, die Kinder im Schüler- und Jugendbereich auch wegen der gewachsenen Anforderungen in der Schule zum Leistungssport zu motivieren", meinte er. Den Kindern, die dennoch Leistungssport und Schule bestmöglich miteinander vereinbaren wollen, stehen die beiden Partnerschulen des Wintersports, das Finsterwalder Gymnasium in Rosenheim und die Dientzenhofer Realschule in Brannenburg, als gute Möglichkeit zur Verfügung. Laut Peter Hubwieser, PZW-Verantwortlicher im SV Inngau, waren hier die jeweiligen Schulmannschaften im nordischen wie im alpinen Bereich auch überregional sehr erfolgreich.
Ein wichtiger Bereich und erfolgreiche Basis für den Leistungssport ist in den 90 Vereinen des Skigaus der Breitensport. Die Sparte Lehrwesen hat im letzten Jahr wieder 36 neue alpine Übungsleiter ausgebildet, die jetzt in den Vereinen kompetent arbeiten können. Auch die Skitouren- und Tiefschneelehrgänge waren laut Spartenleiter Adi Hörfurter stark gefragt. Im Wachsen ist auch die noch junge Sparte Freestyle/Buckelpiste, die nach dem Rücktritt von Thomas Brandlhuber jetzt von Tatjana Mittermayer kommissarisch geleitet wird. Nach dem Kassenbericht und der Entlastung der Vorstandschaft durch die beiden Revisoren Sabine Dupier und Petra Stahl gab es bei den Neuwahlen folgende Änderungen: Neuer Vereinsvertreter nordisch ist Martin Werner, neuer Kinderreferent alpin ist Michael Marx. Im Anschluss bedankte sich die Vorstandschaft bei den scheidenden Referenten und verschiedenen Personen für ihren unermüdlichen Einsatz für den SV Inngau.




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