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Hoffen auf einen weißen Winter 2007/2008: Alexander Behounek, Klaus Rambach, Werner Altendorfer

Eine schwierige Saison gut gemeistert

Petra Rapp am 21.05.2007 - 14:40 Uhr

Sie hatten es wahrlich nicht leicht, die Wintersportler in der vergangenen Saison. Kaum Schnee, damit nahezu keine Trainingsmöglichkeiten und ständige Wettkampfverlegungen oder –absagen. Da war Flexibilität und großes Organisationstalent gefragt, um überhaupt leistungs- wie breitensportlichen Wintersport möglich zu machen. Der Skiverband Inngau hat den Winter 06/07, den man laut Vorsitzendem Werner Altendorfer schnell vergessen sollte, dennoch relativ gut gemeistert.

"Auch, wenn es nicht immer leicht war, alle Interessen der über 90 Vereine und verschiedenen Sparten des Skigaus unter einen Hut zu bringen, so hat doch die Zusammenarbeit im SV Inngau in der vergangenen Saison gut geklappt und wir haben den Wintersport im SV Inngau trotz der schlechten Verhältnisse wieder einen Schritt vorwärts gebracht", meinte Altendorfer auf der Jahreshauptversammlung des Skiverbandes Mitte Mai im Gasthof Höhensteiger in Westerndorf St. Peter.

Starker Nachwuchs
Vor allem im Nachwuchsbereich trägt das große Engagement der Trainer und Vereine im SV Inngau weiter Früchte. Das beweist auch ein Blick in die vor kurzem erschienene, neue Vereinswertung des Bayerischen Skiverbandes für den Schüler und Jugendbereich, wo die heimischen Vereine gut platziert sind. Im alpinen Bereich belegt der SC Rosenheim unter 79 Vereinen den 5. Platz, der WSV Samerberg den 9. Platz und der SC Aibling den 15. Platz. Im Langlaufsegment darf sich der WSV Kiefersfelden als fünftplatzierter Verein über eine finanzielle BSV-Förderung freuen. Der SC Aising-Pang ist hier 8., der WSV Samerberg 15.

In der Wertung Skisprung/Nordisch belegt der SC Auerbach den 7. Platz, der WSV Kiefersfelden den 13. Platz und der WSV Oberaudorf den 17. Platz. Erfolge, zu denen auch der bei der Hauptversammlung anwesende, neue Geschäftsführer des Bayerischen Skiverbandes, Klaus Rambach, gratulierte und sich bei allen Vereinen zugleich für das große ehrenamtliche Engagement bedankte, ohne die der Skiverband nicht leben und den Sport voran bringen könnte.

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Auch die beiden "Partnerschulen des Wintersport" im SV Inngau, das Finsterwalder Gymnasium in Rosenheim und die Dientzenhofer Realschule in Brannenburg, arbeiten laut Projektkoordinator Peter Hubwieser viel versprechend. Bei der "Schneekristall Winterwelt"-Benefizveranstaltung im Februar in Garmisch siegte die erste Mannschaft des Finsterwalder Gymnasiums im Langlauf-Staffelwettbewerb. Beim Bewerb "Jugend trainiert für Olympia" siegte die erste alpine Mannschaft des Finsterwalder Gymnasiums auf Kreisebene und wurde im Finale in Garmisch Zweiter.

Vielversprechende Talente auf dem Sprung in die DSV Kader
Der Saisonrückblick der einzelnen Spartenleiter Alpin, Nordisch, Langlauf, Sprunglauf und Freestyle zeigte, dass im SV Inngau überall Talente auf dem Sprung in die DSV Kader sind. Lediglich im Snowboardbereich muss laut Alexander Behounek vom SC Rosenheim, zugleich Snowboardsportwart im Bayerischen Skiverband, wieder mehr Initiative und auch Unterstützung von den Vereinen und dem Verband kommen, "um den Snowboardsport auch im SV Inngau wieder stärker zu beleben, so dass neben Isabella Laböck vom SC Prien (A-Kader) vielleicht auch mal wieder andere Sportler aus dem Inngau ganz nach oben kommen." Die Sparten Touren- und Lehrwesen litten ebenfalls unter dem Schneemangel. Sepp Ulrich und seinem Lehrwesen-Team gelang es, die überwiegend auf den Gletschern abgehaltenen Aus- und Fortbildungen durchzuziehen, während Adi Hörfurter viele geplante Touren absagen musste.

Bevor sich Mitglieder wie die entlastete Vorstandschaft mit Werner Altendorfer und seinen Stellvertretern Peter Hubwieser und Hans Stuffer endgültig in die verdiente Sommerpause begeben können, werden in den nächsten Wochen noch diverse Umstrukturierungen und Saisonvorplanungen in den einzelnen Sparten vorgenommen. Damit der SV Inngau auch weiterhin erfolgreiche sportliche Wege gehen kann. Vorausgesetzt, Frau Holle lässt die Sportler im nächsten Winter nicht wieder im Stich.


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