Danja Haslacher beim Europacup in La Molina
Danja Haslacher am 03.04.2008 - 12:08 Uhr
Am 26. März frühmorgens um fünf Uhr gings auf die Reise nach Spanien (La Molina) zu den letzten Rennen der Saison. Bei uns herrschte ein Schneechaos, deshalb begann die Reise schon mit einer Verspätung.
Reise quer durch Europa
Bis zum Brenner änderte sich an der Wetterlage nicht viel, es schneite, und auf Österreichs Autobahnen war der Bär los. Umso besser kamen wir dann in Italien und Frankreich voran, hier war teilweise bereits Frühling. Um neun Uhr Abends kamen wir dann wohlbehalten in La Molina an, wir waren wieder im selben Hotel wie letztes Jahr, so mussten wir nicht lange suchen. Müde und geschafft fielen wir in unsre Betten!
Chaotischer Wettkampfbeginn
Der nächste Tag begann schon etwas chaotisch. Wegen der Wetterlage wussten die Veranstalter noch nicht, welche Disziplin es am ersten Tag geben sollte, Slalom oder Super G. Am Morgen entschied man, dass die beiden Super-Gs wie geplant durchgeführt wurden.
Der Lauf war im ersten Teil sehr schnell gesteckt, und im Steilhang war bereits bei der Besichtigung klar, es würde sehr unruhig werden. Im Ziel war ich leider, wie so oft in dieser Saison an der vierten Position, es hatte wieder einmal nicht gereicht.
Der zweite Lauf wurde ohne umstecken und neuerliche Besichtigung gefahren, zu den schwierigen Bedingungen vom ersten, kamen jetzt die eisigen Passagen dazu. Leider hatte sich auch das Wetter geändert, nichtsdestotrotz, dieses Mal hatte ich Glück, es wurde ein zweiter Platz.
Letzter Riesentorlauf der Saison
Am Freitag, den 28. März fuhren wir dann den letzten Riesentorlauf dieser Saison. Die Piste hatte durch den neuerlichen Schneefall in der Nacht gelitten, noch dazu kamen die heutigen Plusgrade, die die Piste dahinschmelzen ließen. Ich sag mal so, der Riesentorlauf ging auch vorüber, diese Disziplin war in dieser Saison wirklich nichts für mich gewesen. Es wurde ein für mich guter fünfter Platz, mit dem ich mehr als zufrieden sein konnte.
Die Siegerehrungen für die vergangenen Disziplinen fanden am Abend statt, danach war auch noch eingemeinsames Abendessen geplant.
Missgeschick am Abend
Anschließend gingen einige von uns noch in die Bowlinghalle um noch eine Runde zu spielen. Es war für mich Neuland, gekegelt hatte ich schon, doch die Kugeln waren eben um einiges schwerer.
Das Missgeschick schlechthin passierte als wir eine Runde tanzen gingen, mir knickte die Prothese ein, und ich fiel unglücklich mit dem Hinterkopf auf eine Tischkante. Eine Platzwunde, die schweizer Physiotherapeutin versorgte mich sogleich mit Eis und Tüchern, denn es blutete sehr. Danach brachten mich unser Trainer und ein Betreuer der Schweizer ins Hotel, da ich sehr zittrig unterwegs war, die Platzwunde war knapp zwei Zentimeter groß. Zu meiner Beruhigung musste die Wunde nicht genäht werden, sie war nicht sehr tief.
Slalomteilnahme trotz Verletzung
Der nächste Tag begann logischer Weise mit Kopfschmerzen, ich wollte aber den letzten Slalom der Saison unbedingt noch fahren. Mit einem Verband unter dem Helm gings zur Besichtigung, der Kurs war OK doch die Piste war im Steilhang eisig. Vor dem Start sollte ein spanischer Arzt noch meine Wunde am Hinterkopf anschauen, aber es war alles OK. Der Lauf selber war eine Katastrophe, wackelig auf den Beinen, unsicher und im Steilhang eine Katastrophe. Den zweiten Durchgang wollte ich nicht mehr fahren, da mir nach wie vor etwas schwindlig war, doch der Teamchef überredete mich, die Entscheidung später zu treffen.
Sturz im zweiten Durchgang
Na ja, so fuhr ich den zweiten Durchgang ebenfalls noch, doch ich sollte es bitter bereuen. Ich fädelte bei einem Tor ein, und rutschte über den gesamten Steilhang hinunter. Das Knie gänzlich unbeweglich, aber zu guter Letzt war außer großen Schmerzen nichts passiert.
Man sollte dem Bauchgefühl doch mehr trauen als dem Kopf!
Anschließend fand noch die Siegerehrung am Parkplatz statt, im Gesamteuropacup war ich an der vierten Stelle, doch ich war in dieser Saison nicht alle Rennen gefahren.
Die Schmerzen im Kopf und Knie ließen etwas nach, sodass ich noch einen netten Abend mit Kollegen und Freunden verbringen konnte.
Ereignisreiche Saison geht zu Ende!
Abfahrt nach Hause war um drei Uhr morgens und nach den 16 Stunden im Auto war Spanien auch wieder Geschichte!
So geht wieder einmal eine Saison zu Ende, mit vielen Berg und Talfahrten, und doch vielen Erlebnissen und Eindrücken, die mir immer in Erinnerung bleiben werden.
Reise quer durch Europa
Bis zum Brenner änderte sich an der Wetterlage nicht viel, es schneite, und auf Österreichs Autobahnen war der Bär los. Umso besser kamen wir dann in Italien und Frankreich voran, hier war teilweise bereits Frühling. Um neun Uhr Abends kamen wir dann wohlbehalten in La Molina an, wir waren wieder im selben Hotel wie letztes Jahr, so mussten wir nicht lange suchen. Müde und geschafft fielen wir in unsre Betten!
Chaotischer Wettkampfbeginn
Der nächste Tag begann schon etwas chaotisch. Wegen der Wetterlage wussten die Veranstalter noch nicht, welche Disziplin es am ersten Tag geben sollte, Slalom oder Super G. Am Morgen entschied man, dass die beiden Super-Gs wie geplant durchgeführt wurden.
Der Lauf war im ersten Teil sehr schnell gesteckt, und im Steilhang war bereits bei der Besichtigung klar, es würde sehr unruhig werden. Im Ziel war ich leider, wie so oft in dieser Saison an der vierten Position, es hatte wieder einmal nicht gereicht.
Der zweite Lauf wurde ohne umstecken und neuerliche Besichtigung gefahren, zu den schwierigen Bedingungen vom ersten, kamen jetzt die eisigen Passagen dazu. Leider hatte sich auch das Wetter geändert, nichtsdestotrotz, dieses Mal hatte ich Glück, es wurde ein zweiter Platz.
Letzter Riesentorlauf der Saison
Am Freitag, den 28. März fuhren wir dann den letzten Riesentorlauf dieser Saison. Die Piste hatte durch den neuerlichen Schneefall in der Nacht gelitten, noch dazu kamen die heutigen Plusgrade, die die Piste dahinschmelzen ließen. Ich sag mal so, der Riesentorlauf ging auch vorüber, diese Disziplin war in dieser Saison wirklich nichts für mich gewesen. Es wurde ein für mich guter fünfter Platz, mit dem ich mehr als zufrieden sein konnte.
Die Siegerehrungen für die vergangenen Disziplinen fanden am Abend statt, danach war auch noch eingemeinsames Abendessen geplant.
Missgeschick am Abend
Anschließend gingen einige von uns noch in die Bowlinghalle um noch eine Runde zu spielen. Es war für mich Neuland, gekegelt hatte ich schon, doch die Kugeln waren eben um einiges schwerer.
Das Missgeschick schlechthin passierte als wir eine Runde tanzen gingen, mir knickte die Prothese ein, und ich fiel unglücklich mit dem Hinterkopf auf eine Tischkante. Eine Platzwunde, die schweizer Physiotherapeutin versorgte mich sogleich mit Eis und Tüchern, denn es blutete sehr. Danach brachten mich unser Trainer und ein Betreuer der Schweizer ins Hotel, da ich sehr zittrig unterwegs war, die Platzwunde war knapp zwei Zentimeter groß. Zu meiner Beruhigung musste die Wunde nicht genäht werden, sie war nicht sehr tief.
Slalomteilnahme trotz Verletzung
Der nächste Tag begann logischer Weise mit Kopfschmerzen, ich wollte aber den letzten Slalom der Saison unbedingt noch fahren. Mit einem Verband unter dem Helm gings zur Besichtigung, der Kurs war OK doch die Piste war im Steilhang eisig. Vor dem Start sollte ein spanischer Arzt noch meine Wunde am Hinterkopf anschauen, aber es war alles OK. Der Lauf selber war eine Katastrophe, wackelig auf den Beinen, unsicher und im Steilhang eine Katastrophe. Den zweiten Durchgang wollte ich nicht mehr fahren, da mir nach wie vor etwas schwindlig war, doch der Teamchef überredete mich, die Entscheidung später zu treffen.
Sturz im zweiten Durchgang
Na ja, so fuhr ich den zweiten Durchgang ebenfalls noch, doch ich sollte es bitter bereuen. Ich fädelte bei einem Tor ein, und rutschte über den gesamten Steilhang hinunter. Das Knie gänzlich unbeweglich, aber zu guter Letzt war außer großen Schmerzen nichts passiert.
Man sollte dem Bauchgefühl doch mehr trauen als dem Kopf!
Anschließend fand noch die Siegerehrung am Parkplatz statt, im Gesamteuropacup war ich an der vierten Stelle, doch ich war in dieser Saison nicht alle Rennen gefahren.
Die Schmerzen im Kopf und Knie ließen etwas nach, sodass ich noch einen netten Abend mit Kollegen und Freunden verbringen konnte.
Ereignisreiche Saison geht zu Ende!
Abfahrt nach Hause war um drei Uhr morgens und nach den 16 Stunden im Auto war Spanien auch wieder Geschichte!
So geht wieder einmal eine Saison zu Ende, mit vielen Berg und Talfahrten, und doch vielen Erlebnissen und Eindrücken, die mir immer in Erinnerung bleiben werden.
Fotoserie: Danja Haslacher beim Europacup in La Molina
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