
Isolde Kostner

Isolde Kostner

Martina Ertl

Petra Haltmayr

Petra Haltmayr
Isolde Kostner gleitet davon
Martin Fiala am 01.12.2000 - 20:41 Uhr
Die aus
Gröden in Südtirol kommende Isolde Kostner siegte beim zweiten Abfahrtslauf in
Lake Louise (CAN). Isolde konnte die wesentlich besseren Sichtverhältnisse ab Startnummer 20 für sich nutzen. Im technisch anspruchsvollen oberen und mittleren Teil der Strecke hat sie eine überzeugende Fahrt abgeliefert. Gewonnen hat Isolde das Rennen jedoch im unteren flachen Teil der Strecke. Isolde ist für ihre ausgezeichneten Gleitfähigkeiten bekannt, heute hat ihr der Serviceman jedoch zusätzlich einen "Turboski" unter ihre Füße geschnallt.
Das Rennen kann nicht als ganz regulär betrachtet werden, da die Sichtverhältnisse für die ersten 20 Damen erheblich schlechter waren, als für den Rest. Die diffuse Sicht war sicher zum Teil auch für das Ausscheiden von Sybille Brauner und Hilde Gerg verantwortlich.
Die beste Deutsche wurde nach dem gestrigen 31. Platz im heutigen Rennen die junge Isabelle Huber. Sie konnte mit der hohen Startnummer 58 bis auf den 16. Platz vorfahren. Es ist erst ihr zweites Weltcuprennen! Allerdings wurde Isabelle nachträglich disqualifiziert. Schade...trotzdem...es tut sich was im DSV!!
Martina Ertl belegte den 18. Rang und konnte einige Punkte für die Gesamtweltcup-Wertung sammeln. Sie wird nicht ganz zufrieden sein, denn gerade im oberen technischen Teil der Strecke, machte sie einige unnötige Flüchtigkeitsfehler.
Die gestrige Siegerin Petra Haltmayr ging trotz der schlechten Sicht "sichtlich" motiviert in das heutige Rennen. Leider konnte sie keine fehlerfreie Fahrt absolvieren und belegte am Ende den 23.Platz.
Karl Fresener (Damen-Cheftrainer der Österreicherinnen) wird auch heute mit seinen Damen nicht ganz zufrieden sein. Die beste Österreicherin wurde Tanja Schneider, die am Ende den 8.Platz belegte. Renate Götschl, Michi Dorfmeister und Brigitte Obermoser gehörten zu den vom Nebel benachteiligten Fahrerinnen.
Shit happens, ...sorry fog happens :-), da kann man wenig machen.
Morgen findet der zweite Super G dieses Winters statt und danach geht es für die Damen direkt nach Europa.
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