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Fischer verliert Fremdproduktionskapazitäten in Ried

Ski2b Redaktion am 05.10.2006 - 13:45 Uhr
Ski-Hersteller Fischer verliert nach der Übernahme von Salomon durch die Amer Sports-Gruppe, zu der auch die Marke Atomic gehört, die Produktion von 200.000 Paar Salomon-Ski. Dadurch müssen am Produktionsort Ried 70 Mitarbeiter entlassen werden.

Eigenproduktion klar gesteigert
Eigentlich läuft es gut für die Marke Fischer-Ski. Für das nächste Geschäftsjahr sollen 550.000 bis 600.000 Paar Skier verkauft werden, deutlich mehr als im Vorjahr. Damit würde Fischer seinen Marktanteil steigern und Platz drei bei den Anbietern einnehmen - vor Salomon. Der Konkurrent hatte bislang auch in Ried produzieren lassen, doch nun wandern diese Kapazitäten zur neuen Unternehmensschwester Atomic, das in Altenmarkt nun Salomon Skier fertigen wird.

Rossignol unterschreibt bei Elan
Zuletzt hatte man dennoch gehofft, dass der Abbau der Arbeitsplätze sich vermeiden ließe. Andere Anbieter standen im Gespräch, um die Produktionskapazität in Ried zu übernehmen. Zuletzt entschied sich der französische Konkurrent Rossignol aber anders und wird nun geschätzte 300.000 Skier bei Elan fertigen lassen. Fischer plant nun für das nächste Geschäftsjahr eine leichte Umsatzsteigerung von 185 auf 200 Millionen Euro. Im lezten Jahr war ein Gewinn von 5,55 Millionen Euro ausgewiesen worden.
Weiterführende Informationen:
Fischer Ski
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