Comeback des Lochskis: Podestplatz von Matt, fünf Racer unter den Top Ten
Fischer GmbH am 24.01.2008 - 13:35 Uhr
Der Lochski, zwischen 1975 und 1985 von Fischer bereits in den Speed-Disziplinen eingesetzt, ist zurück im Weltcup. Im Slalom von Kitzbühel fuhren fünf Fischer-Racer mit dem Lochski unter die Top Ten: Mario Matt (AUT) klassierte sich als Dritter auf dem Podest. Mit Rang vier erreichte der Franzose Julien Lizeroux sein bestes Weltcup-Ergebnis. Rainer Schönfelder (AUT) zeigte mit dem fünften Platz, dass es mit ihm wieder steil nach oben geht. Ivica Kostelic(CRO) als Neunter und Manfred Mölgg (ITA) als Zehnter waren die beiden weiteren Läufer mit Lochski unter den besten Zehn. Schönfelder und Kostelic teilten sich zudem in der Kitzbühel-Kombination den dritten Platz.
"Ohne den neuen Ski wäre sich der dritte Platz heute nicht ausgegangen"
"Ich habe insgesamt drei Fehler gemacht, deshalb bin ich mit dem dritten Platz durchaus zufrieden. Ohne diesen neuen Ski wäre sich dieser Platz wahrscheinlich nicht ausgegangen", analysierte Matt. Julien Lizeroux war nur kurz enttäuscht, dass er das Podest verfehlt hatte: "Das ist mein bisher bestes Weltcup-Ergebnis. Ich habe beim FIS-Slalom in Westendorf erstmals den neuen Lochski gefahren und ich habe gleich gewonnen. Das habe ich noch nie gemacht, dass ich einen neuen Ski gleich in einem Rennen probiert habe." Rainer Schönfelder, der mit relativ hoher Startnummer auf Rang fünf fuhr: "Es ist der neue Ski und das gesamte Paket, das jetzt voll funktioniert. Ich bin sehr glücklich und weiß, dass ich jetzt wieder voll angreifen kann." Überglücklich auch Ivica Kostelic über seinen dritten Platz in der Kombination und seine Slalom-Performance: "Ich bin zum ersten Mal über die Streif gefahren, habe in der Abfahrt Punkte geholt und bin in der Kombination auf das Podest gefahren. Mein erstes Podest bei Fischer."
Lochski reduziert Massenträgheit, Schwungwechsel fällt leichter
"Sowohl an der Spitze als auch am Skiende haben wir durch das Loch bzw. die Skiflosse weniger Masse. Die Massenträgheit wird dadurch reduziert, die Masse des Skis konzentriert sich im Zentrum. Daraus entsteht der Vorteil, dass der Ski schneller umzulegen ist, der Schwungwechsel fällt leichter", erklärt Siegi Voglreiter, Rennsportleiter bei Fischer, den Vorteil des neuen Ski."Der erste Lochski war kurz vor Weihnachten fertig. Athleten aus der ersten Weltcup-Gruppe haben dann diese Prototypen getestet. Sie hatten damit ein besseres Gefühl und waren auch schneller", so Voglreiter weiter.
Erster Weltcup-Einsatz beim Slalom in Adelboden
Zum ersten Mal im Weltcup kam der Ski, noch mit einer Folie kaschiert, in Adelboden zum Einsatz: Rainer Schönfelder (AUT) erreichte beim Slalom den vielbeachteten vierten Platz. Beim FIS-Slalom in Westendorf hatte der Ski, ebenfalls noch kaschiert, seinen nächsten Auftritt: Julien Lizeroux siegte vor Manfred Mölgg. Beide fuhren mit dem Lochski. "Sollte sich herausstellen, dass der Lochski Vorteile bringt, werden wir im Slalom natürlich auch anderen Läufern den Ski zum Testen anbieten. Und wir werden das Loch auch in den anderen Disziplinen testen", blickt Voglreiter in die Zukunft.
Harti Weirather 1982 mit dem Lochski Weltmeister
Fischer hatte den Lochski im Weltcup in den Speed-Disziplinen bereits von 1975 bis 1985 im Einsatz und konnte dabei große Erfolge erzielen: Harti Weirather wurde 1982 Weltmeister, dazu kommen zahlreiche Weltcup-Siege zum Beispiel durch Franz Klammer, Ken Read und Steve Podborski.
"Ohne den neuen Ski wäre sich der dritte Platz heute nicht ausgegangen"
"Ich habe insgesamt drei Fehler gemacht, deshalb bin ich mit dem dritten Platz durchaus zufrieden. Ohne diesen neuen Ski wäre sich dieser Platz wahrscheinlich nicht ausgegangen", analysierte Matt. Julien Lizeroux war nur kurz enttäuscht, dass er das Podest verfehlt hatte: "Das ist mein bisher bestes Weltcup-Ergebnis. Ich habe beim FIS-Slalom in Westendorf erstmals den neuen Lochski gefahren und ich habe gleich gewonnen. Das habe ich noch nie gemacht, dass ich einen neuen Ski gleich in einem Rennen probiert habe." Rainer Schönfelder, der mit relativ hoher Startnummer auf Rang fünf fuhr: "Es ist der neue Ski und das gesamte Paket, das jetzt voll funktioniert. Ich bin sehr glücklich und weiß, dass ich jetzt wieder voll angreifen kann." Überglücklich auch Ivica Kostelic über seinen dritten Platz in der Kombination und seine Slalom-Performance: "Ich bin zum ersten Mal über die Streif gefahren, habe in der Abfahrt Punkte geholt und bin in der Kombination auf das Podest gefahren. Mein erstes Podest bei Fischer."
Lochski reduziert Massenträgheit, Schwungwechsel fällt leichter
"Sowohl an der Spitze als auch am Skiende haben wir durch das Loch bzw. die Skiflosse weniger Masse. Die Massenträgheit wird dadurch reduziert, die Masse des Skis konzentriert sich im Zentrum. Daraus entsteht der Vorteil, dass der Ski schneller umzulegen ist, der Schwungwechsel fällt leichter", erklärt Siegi Voglreiter, Rennsportleiter bei Fischer, den Vorteil des neuen Ski."Der erste Lochski war kurz vor Weihnachten fertig. Athleten aus der ersten Weltcup-Gruppe haben dann diese Prototypen getestet. Sie hatten damit ein besseres Gefühl und waren auch schneller", so Voglreiter weiter.
Erster Weltcup-Einsatz beim Slalom in Adelboden
Zum ersten Mal im Weltcup kam der Ski, noch mit einer Folie kaschiert, in Adelboden zum Einsatz: Rainer Schönfelder (AUT) erreichte beim Slalom den vielbeachteten vierten Platz. Beim FIS-Slalom in Westendorf hatte der Ski, ebenfalls noch kaschiert, seinen nächsten Auftritt: Julien Lizeroux siegte vor Manfred Mölgg. Beide fuhren mit dem Lochski. "Sollte sich herausstellen, dass der Lochski Vorteile bringt, werden wir im Slalom natürlich auch anderen Läufern den Ski zum Testen anbieten. Und wir werden das Loch auch in den anderen Disziplinen testen", blickt Voglreiter in die Zukunft.
Harti Weirather 1982 mit dem Lochski Weltmeister
Fischer hatte den Lochski im Weltcup in den Speed-Disziplinen bereits von 1975 bis 1985 im Einsatz und konnte dabei große Erfolge erzielen: Harti Weirather wurde 1982 Weltmeister, dazu kommen zahlreiche Weltcup-Siege zum Beispiel durch Franz Klammer, Ken Read und Steve Podborski.
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