Startseite
Weiterempfehlen


Formular für Weiterempfehlung

Bookmarken

Sprudelnde Botschafter Osttirols

Osttirol am 01.07.2005 - 10:54 Uhr
"Einfach beeindruckend, unendlich schön." Gemeint ist der untere Schildbach-Wasserfall, der allen Reisenden sofort ins Auge fällt, die den Felbertauerntunnel durch das Südportal auf ihrer Reise nach Osttirol verlassen. Während gleich nach der Mautstation links der kleinere Daberbach der erste gurgelnde Osttiroler Wassergruß an die Gäste ist, ist der imposante Schildbachfall auf der gegenüberliegenden Seite des Tauerntals ein stolzer Botschafter des Nationalparks Hohe Tauern Osttirol, weithin sichtbar.

Von Gletschern gespeist
Obwohl er das ganze Jahr über nicht versiegt, haben ihn die aktuellen hohen Temperaturen zu selten gesehener Größe anschwellen lassen. Kräftig wird er auch noch bis Ende August bleiben, den er wird vorwiegend nicht von Schneeresten oder Regengüssen gespeist, sondern bezieht sein Wasser von den großen Gletschern der Venedigergruppe, die noch unvorstellbare Wassermassen speichern.

Masse und Klasse
Sie wurden nie gezählt, aber es heißt, die Nationalparkregion Hohe Tauern Osttirol sei die Region mit den meisten Wasserfällen Österreichs. Die Voraussetzungen hierfür sind gegeben: 21 Gletscher mit einer Größe von über einem Quadratkilometer, dazu die höchsten Berge Österreichs mit ihren Schneereserven aus dem Winter und noch viel, viel unberührte Landschaft. In beinahe jedem Tal der Region sprudelt im Frühjahr ein stolzer Wildbach, der links und rechts durch zahlreiche Wasserfälle gespeist wird. Manche sind nur eine dünne Fontäne, die dann aber meist aus sehr großer Höhe ins Tal stürzt. Andere kommen mit Wucht und Masse über die Kante und ergießen sich wie ein Fächer über die darunter liegende Felswand.

Beliebte Ausflugsziele
Besonders leicht zugänglich, und ebenfalls zur Zeit mächtiger denn je, ist der Schleierwasserfall direkt an der Landesstraße von Huben nach Kals am Großglockner. Der vorgelagerte Picknick- und Aussichtsplatz wird im Frühling zu einem der beliebtesten Fotopunkte des Tales. Im hintersten Winkel des hinteren Virgentals hingegen liegen die Umballfälle. Während die unteren noch bequem zu Fuß über eine breite Schotterstraße oder mit der Kutsche erreichbar sind, sollte man für den Wasserschaupfad, der auch zu den mittleren und oberen Fällen führt, doch eine dreistündige Wanderung einplanen. Am Fuße der Fälle, wo die junge Isel sich ausgetobt hat und wieder friedlich durch die Almwiesen fließt, lädt die Pebellalm mit angeschlossenem Streichelzoo und selbstgemachten Käse zur Rast.

Weiterführende Informationen:
Osttirol
Kommentar Eingeben:
Name:
Emailadresse:
Homepage:
Kommentar:
 

Anzeige

Anzeige