"Gegen den Trend konnte das Zillertal auch heuer ein Rekordergebnis einfahren", betont Gernot Paesold, Geschäftsführer der Zillertal Tourismus GmbH, die Besonderheit des aktuellen Winterergebnisses.
Über 11.000 Besucher mehr als im Vorjahr
Insgesamt wurden im Zillertal zwischen November 2006 und April 2007 insgesamt 4.061.161 Gästenächtigungen registriert. Damit stiegen sowohl die Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent, als auch die Ankünfte um 1,6 Prozent. In Summe kamen in diesem Jahr 719.368 Gäste ins Zillertal, 11.124 Urlauber mehr als im Vorjahr.
Deutliche Zuwächse auf den Kernmärkten
Zuwächse aus Gästenächtigungen verzeichnet das Zillertal aus den wichtigen Herkunftsmärkten - insbesondere aus den Niederlanden (+ 1,4 Prozent), Belgien (+ 3,8 Prozent), Italien (+ 1 Prozent) und Großbritannien (+ 0,9 Prozent). Deutliche Steigerungen gab es auch bei österreichischen Gästen (+ 4,3 Prozent), sowie bei Urlaubern aus Polen (+ 36,2 Prozent), Tschechien (+ 19,6 Prozent) und den USA (+ 5,2 Prozent).
Positive Bilanz aller Tourismusverbände des Zillertals
Auf Erfolgskurs segeln laut aktuellen Auswertungen alle nächtigungsstärksten Gemeinden im Zillertal, die ihr hohes Niveau halten konnten oder zum Teil auch sehr deutliche Nächtigungssteigerungen verzeichnen - Mayrhofen (+ 0,7 Prozent), Tux (+ 4,3 Prozent), Fügen (+ 3,2 Prozent), Finkenberg (+ 5,6 Prozent) und Zell am Ziller (+ 0,8 Prozent). Damit konnten auch alle vier Tourismusverbände des Zillertals eine positive Bilanz bei den Nächtigungen ziehen - Erste Ferienregion im Zillertal Fügen-Kaltenbach (+ 1 Prozent), Zillertal Arena Zell-Gerlos (+ 1,1 Prozent), Mayrhofen (+ 0,9 Prozent), Tux-Finkenberg (+ 4,6 Prozent).
Vier-Millionen-Marke geknackt
Seit vielen Jahren zeigt die Erfolgskurve im Zillertaler Wintertourismus somit steil nach oben. Im Winterhalbjahr 1998/1999 wurden insgesamt knapp über drei Millionen Nächtigungen registriert, seither stiegen die Zahlen kontinuierlich von Saison zu Saison und erreichten dieses Jahr erstmals die vier Millionen Marke.
Geschäftsführer ist zufrieden
Angesichts des aktuellen Rekords hebt Paesold die Leistung der Zillertaler Touristiker hervor: "Der gemeinsame Erfolg beruht einerseits auf der steigenden Qualität der Angebote bei unseren Beherbergungsbetrieben und Seilbahnen und andererseits auf der Innovationskraft und dem großen Einsatz aller im Tourismus Tätigen." Künftig wolle man im Zillertal aber nicht von Nächtigungsrekord zu Nächtigungsrekord schielen, sondern noch vielmehr ein perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis anpeilen. Paesold: "Es ist unser gemeinsamer Wunsch weniger Nächtigungszahlen sondern mehr die Wertschöpfung in den Vordergrund zu stellen. Für das, was wir im Tal bieten, sollte eigentlich jeder im Tal auch mehr zurückbekommen!"