Powdern im Alpbachtal
Martin Hesse am 08.01.2008 - 09:56 Uhr
Wie könnte das Jahr 2008 besser beginnen als mit fluffigstem Powder und Sonnenschein? Da wir uns dieses Jahr den Kitzbüheler Alpen Saisonskipass zugelegt haben und just zur Sylvesternacht 40 Zentimeter Neuschnee hinzugekommen sind, haben wir die Qual der Wahl, unsere First Tracks an Neujahr im Skigebiet von Kitzbühel, St. Johann, Fieberbrunn, der Skiwelt Wilder Kaiser Brixental, der Wildschönau oder im Alpbachtal zu setzen. Unsere Wahl fällt auf das Alpbachtal.
Nur wenige Freerider zu sehen
Das Alpbachtal bildet den westlichen Zipfel der Kitzbüheler Alpen und grenzt an das benachbarte Zillertal. Von der Inntalautobahn zweigt die Straße bei Kramsach Richtung Süden ab und windet sich einige Serpentinen hinauf, bis man schließlich nach ca. 10 Kilometern die Gondelstation der Wiederbergerhorn Bergbahnen erreicht. Glücklicher Weise sind es im Alpbachtal in erster Linie Familien, die hier ihre Weihnachtsferien verbringen. Freerider hingegen sind nur wenige zu sehen. Umso besser für uns. Kaum aus der Gondel ausgestiegen, warten schon die ersten Tiefschnee Lines auf uns. Nicht schlecht für den Anfang!
Freeride-Potenzial im Skigebiet
Gegen Mittag laufen wir hinauf auf den Gipfel des Wiedersberger Horns, an dessen Ostflanken sich das Skigebiet befindet. Mit Ski am Rucksack benötigen wir für den Aufstieg nicht einmal eine Viertelstunde. Am Gipfel öffnet sich uns eine sagenhafte Rundumsicht und zum ersten Mal wird deutlich, welches Freeride-Potenzial in diesem Skigebiet steckt. Abfahrten in alle vier Himmelsrichtungen erscheinen möglich. Wir entscheiden uns für die nordseitig gelegene Powder Bowl und gelangen nach 400 Höhenmetern in staubendem Tiefschnee zum Vierersessel Kohlgrubenlift. Den Nachmittag verbringen wir in erster Linie an der Hornbahn 2000. Hier ist es zwar nicht besonders steil, dafür ist aber Tiefschneegenuss direkt neben der Piste angesagt.
Baumgartenroute als Abschluss
Krönender Abschluss ist die sog. Baumgartenroute von der Wiedersberger Horn Hütte nach Inneralpbach. Über kuppiertes mittelsteiles Gelände und weite Almwiesen ziehen wir unsere Lines hinunter in den Talschluß. 1000 Höhenmeter nahezu unverspurter Powder ohne zusätzlichen Aufstieg, so etwas gibt es inzwischen wahrlich selten. Grund genug also, um in den nächsten Wochen wieder hierher zu kommen. Dann werden wir uns allerdings nicht den Neujahrsschlaf gönnen sondern pünktlich um 9h am Lift stehen, um die zahlreichen Varianten vom Gipfel des Wiedersberger Horns weiter zu erforschen.
Nur wenige Freerider zu sehen
Das Alpbachtal bildet den westlichen Zipfel der Kitzbüheler Alpen und grenzt an das benachbarte Zillertal. Von der Inntalautobahn zweigt die Straße bei Kramsach Richtung Süden ab und windet sich einige Serpentinen hinauf, bis man schließlich nach ca. 10 Kilometern die Gondelstation der Wiederbergerhorn Bergbahnen erreicht. Glücklicher Weise sind es im Alpbachtal in erster Linie Familien, die hier ihre Weihnachtsferien verbringen. Freerider hingegen sind nur wenige zu sehen. Umso besser für uns. Kaum aus der Gondel ausgestiegen, warten schon die ersten Tiefschnee Lines auf uns. Nicht schlecht für den Anfang!
Freeride-Potenzial im Skigebiet
Gegen Mittag laufen wir hinauf auf den Gipfel des Wiedersberger Horns, an dessen Ostflanken sich das Skigebiet befindet. Mit Ski am Rucksack benötigen wir für den Aufstieg nicht einmal eine Viertelstunde. Am Gipfel öffnet sich uns eine sagenhafte Rundumsicht und zum ersten Mal wird deutlich, welches Freeride-Potenzial in diesem Skigebiet steckt. Abfahrten in alle vier Himmelsrichtungen erscheinen möglich. Wir entscheiden uns für die nordseitig gelegene Powder Bowl und gelangen nach 400 Höhenmetern in staubendem Tiefschnee zum Vierersessel Kohlgrubenlift. Den Nachmittag verbringen wir in erster Linie an der Hornbahn 2000. Hier ist es zwar nicht besonders steil, dafür ist aber Tiefschneegenuss direkt neben der Piste angesagt.
Baumgartenroute als Abschluss
Krönender Abschluss ist die sog. Baumgartenroute von der Wiedersberger Horn Hütte nach Inneralpbach. Über kuppiertes mittelsteiles Gelände und weite Almwiesen ziehen wir unsere Lines hinunter in den Talschluß. 1000 Höhenmeter nahezu unverspurter Powder ohne zusätzlichen Aufstieg, so etwas gibt es inzwischen wahrlich selten. Grund genug also, um in den nächsten Wochen wieder hierher zu kommen. Dann werden wir uns allerdings nicht den Neujahrsschlaf gönnen sondern pünktlich um 9h am Lift stehen, um die zahlreichen Varianten vom Gipfel des Wiedersberger Horns weiter zu erforschen.
Fotoserie: Powdern im Alpbachtal
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