Startseite
Weiterempfehlen


Formular für Weiterempfehlung

Bookmarken

Isolde Kostner gleitet zum Super-G Sieg in der Lenzerheide

Ski2b Redaktion am 25.02.2001 - 12:26 Uhr
Die Südtirolerin Isolde Kostner gewann den 7. Super-G der laufenden Weltcup-Saison auf der FIS-Scalottas Strecke von Lenzerheide im Schweizer Kanton Graubünden. Die Führende der Weltcup Abfahrtswertung siegte in der Zeit von 1.36.61 Min. vor Renate Götschl aus Österreich (1.36.69 Min.) und Carole Montillet aus Frankreich (1.36.74 Min.).
„Heute musste man gleiten. Das kann ich zum Glück ganz gut. Auf den Gesamtweltcup habe ich zwar keine Chance mehr, aber den Abfahrts-Weltcup möchte ich in Åre gewinnen“, sagte die 25-jährige Isolde nach dem Rennen.

Petra Haltmayr mit super Wochenende:
Die 25-jährige aus Rettberg im Allgäu war die stärkste Deutsche beim Speedwochenende in der Lenzerheide. Nach dem gestrigen dritten Platz in der Abfahrt holte sich Petra Haltmayr in der Zeit von 1.36.76 Min. heute Platz vier. „Ich habe in den letzten Wochen viel gelernt. Ich hoffe, dass ich nun etwas mehr Konstanz in meine Leistungen bringe.“

Gerg und Brauner nicht am Limit:
Der gestrige Abfahrtslauf war für beide Fahrerinnen das jeweils bessere Rennen auf der FIS Scalottas. Sowohl Hilde Gerg (1.38.44 Min./ Platz 20) als auch Sibylle Brauner (1.39.44 Min./ Platz 33) konnten mit ihren Leistungen nicht ganz zufrieden sein. Sibylle Brauner wurde zusätzlich noch durch eine lockere Rennbrille behindert. Hilde Gerg sagte anschließend: „Ich habe am Anfang zuviel Zeit verloren und die Kurven nicht gut gefahren. Gestern war o.k., heute bin ich enttäuscht.“

Martina Ertl nicht zufrieden:
Die Kombinations-Weltmeisterin fuhr auch im Super-G mit 1.39.06 Min. (Platz 25) weit hinter der Musik her. „Ich habe im Moment in den schnellen Disziplinen Trainingsrückstand. Es läuft nicht gut. Ich merke, dass ich kein Gefühl für die langen Radien habe. Mal schauen, ob ich in Åre nicht besser nur Riesenslalom und Slalom laufen sollte.“

Lenzerheide zeigt sich von seiner besten Seite:
Die Damen fanden beim heutigen Super-G optimale Wetterbedingungen auf der FIS Scalottas Strecke vor. Nach den heftigen Schneefällen in der Woche, die zur Absage einiger Trainingsläufe geführt hatten, konnten die Speedladies beim Super-G von dem Bilderbuchwetter im Schweizer Kanton Graubünden profitieren. Bis 4.00 Uhr in der Frühe wurde die Strecke aufgerauht. Die Piste erwies sich dann als eisig und ideal.

Super-G bleibt Herausforderung für Athletinnen:
Der Super-G gilt unter den Wettkämpferinnen als besonders schwierige Disziplin, da eine Übungsfahrt im Vorfeld des Rennens nicht gestattet ist. Demnach konnte auch der vom Slowenischen Trainer Pojansek gesteckte Streckenverlauf nur besichtigt werden. Dafür beeinträchtigte weder Nebel noch ein Mangel an Sonnenschein die Sicht auf der gut präparierten 2350 Meter langen Piste.

Weltcup-Gesamtsieg wird in Åre entschieden:
Der Kampf um die große Kristallkugel bleibt bis zur Zielgeraden im Schwedischen Åre offen. Erst bei den Weltcup-Finals wird geklärt werden, wer sich die Krone der besten Skiläuferin dieser Weltcup-Saison aufsetzen kann. Gebannt werden die Skifans dann auf den Zweikampf zwischen der jungen Kroatin Janica Kostelic (1196 Punkte) und Renate Götschl (1157 Punkte), der Speedqueen aus der Steiermark, blicken. Renate Götschl jedenfalls hat den Federhandschuh in den Ring geworfen: „Das wird spannend bis zum Schluss. Es stehen noch vier Rennen aus. Ich freue mich auf Åre“ .
Fotoserie:
Kommentar Eingeben:
Name:
Emailadresse:
Homepage:
Kommentar:
 

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige