Startseite
Weiterempfehlen


Formular für Weiterempfehlung

Bookmarken

Interview mit Nicole Hosp

Ski2b-Redaktion am 01.02.2007 - 14:30 Uhr
Für Nicole Hosp würde ein Lebenstraum in Erfüllung gehen, wenn sie bei einem Großereignis eine Medaille gewinnen könnte. Nach ihren diesjährigen Weltcup-Resultaten kann sich die Österreicherin berechtigte Hoffnungen dauf machen.

Ski2b.com: Nicole, die Weltmeisterschaft im schwedischen Are rückt immer näher. Hat dich die Vorfreude schon gepackt?
Nicole Hosp: Ja, auf jeden Fall freu' ich mich schon sehr!

Ski2b: Wie bereitet man sich auf ein solches Großereignis vor?
Nicole: Man versucht, fit zu sein, und skifahrerisch sollte man sowieso schon bei den Rennen davor in Form zu sein.

Ski2b: Du bist deinem Ausrüster Völkl im Sommer treu geblieben, als viele Athleten ihr Material wechselten. Wie kommst du mit deinen Skiern zurecht? Gab es Neuerungen im Sommer?
Nicole: Ich komme mit meinem Material sehr gut zurecht. Das ist auch einer der Hauptgründe gewesen, warum ich nicht gewechselt habe. Neuerungen hat es bei den Ski auch gegeben, bei denen wir sicher wieder einen Schritt weiter gekommen sind!

Ski2b: Du warst bereits in St. Moritz 2003 mit dabei, dort konntest du sogar zwei Medaillen gewinnen. In Santa Caterina reichte es 2005 nicht ganz zum Edelmetall. Was hast du von diesen Weltmeisterschaften mitgenommen?
Nicole: Ich hab gelernt, dass man nichts erzwingen kann. Man kann nur versuchen, das Beste zu geben, entweder du hast das Glück oder nicht.

Ski2b: Wie wichtig wäre ein WM-Titel für dich, auch im Vergleich zu anderen Zielen, die du erreichen willst?
Nicole: Eine Gold-Medaille bei Großereignissen ist auf jeden Fall ein Lebenstraum von mir...

Ski2b: Du kommst ursprünglich aus den technischen Disziplinen, die in dieser Saison von den Österreichern dominiert werden. Was macht euch so stark?
Nicole: Wir haben im Sommer sehr gut trainiert, jede hat versucht, das Optimum rauszuholen und dadurch haben wir uns gegenseitig "gepusht".

Ski2b: Im Damen-Weltcup scheint die Entwicklung immer mehr hin zu kompletten Skifahrerinnen zu gehen. Haben Expertinnen für eine Disziplin nicht Vorteile, weil sie ihre Trainingsenerie bündeln können?
Nicole: Teilweise. Ich denke, als Allrounderin musst du zwar viel mehr leisten als eine Spezialistin, weil du viel mehr Rennen hast, viel mehr verschiedene Disziplinen trainieren musst, viel weniger Pausen hast, aber ich bin der Meinung, dass du von jeder Disziplin auch bei den anderen profitieren kannst. Als Spezialistin verfällt man auch viel schneller ins Monotone. Und wenn es dann genau in deiner Spezial-Disziplin einmal nicht funktioniert, dann ist es leichter, sich über die anderen Disziplinen wieder in Form zu bringen.

Ski2b: In dieser Saison hast du echte Allrounder-Qualitäten bewiesen. Was rechnest du dir für die verschiedenen Disziplinen in Are aus?
Nicole: Als erstes muss ich schauen, in welchen Disziplinen ich an den Start darf. Dadurch, dass in Österreich sehr viele gute Läuferinnen sind, die auch gern dabei sind, wird es sicher noch einen großen Kampf um die wenigen Startplätze geben. Aber für mich ist sowieso klar, egal bei welcher Disziplin ich an den Start gehen darf, Ziel ist auf jeden Fall eine Medaille.


Ski2b: Im Vorwinter hast du gerade in Are deinen ersten Sieg in einem Speed-Event feiern können. In der Abfahrt warst du auch ganz vorne. Was zeichnet die Strecke aus, dass sie dir so liegt?
Nicole: Mir gefällt die Strecke sehr gut, weil sie von allem ein bisschen hat und vor allem sind auch Kurven zu fahren.

Ski2b: Wie feiert Nicole Hosp, wenn sie in Are einen Titel holt?
Nicole: Heftig...
Kommentar Eingeben:
Name:
Emailadresse:
Homepage:
Kommentar:
 

Anzeige

Anzeige

Anzeige