Interview mit Maria Riesch
Ski2b-Redaktion am 01.02.2007 - 12:44 Uhr
Maria Riesch ist wieder da! Nach schweren Verletzungen in den Jahren 2004 und 2005 hat sich das junge deutsche Skitalent mit einem Sieg in der Abfahrt in Lake Louise in der Weltspitze zurückgemeldet. Damit ist sie die Hoffnung des Deutschen Skiverbandes auf vordere Platzierungen bei der Weltmeisterschaft.
Ski2b.com: Maria, du bist in diesem Winter in den Weltcup zurückgekehrt und hast bereits Anfang Dezember in Lake Louise eine Abfahrt gewinnen können. Das muss doch völlig unerwartet gewesen sein, oder?
Maria Riesch: Ja, das kam für mich natürlich völlig unerwartet, aber die Bedingungen waren an dem Tag gut für mich und wenn alles passt und man ein wenig Glück hat, kann das passieren. Ich war auf jeden Fall überglücklich danach.
Ski2b: Du hast zwei Kreuzbandrisse hinter dir. Kostet es immer noch Überwindung, an den Start zu gehen?
Maria: Bei mir ist es bislang immer ein Auf und Ab. Bei guter Sicht kann ich mich gut überwinden, so wie es in Lake Louise war. Wenn allerdings die Bedingungen schlechter sind, so wie am Semmering oder auf der Reiteralm mit schlechter Sicht oder schwerer Piste, dann geht es eher nicht so gut. Es kommt derzeit bei mir auf die äußeren Umstände an. Ich hoffe aber, dass es zum Ende der Saison wieder gut ist. Da ich mir aber keine großen Ziele gesteckt habe und ich es eher als Comeback-Saison sehe, mache ich mir da keinen Druck.
Ski2b: War der Sieg in Lake Louise wichtiger als dein erster Weltcup-Sieg in Haus 2004?
Maria: Das kann man schwer vergleichen. Beide waren besonders. Der Sieg in Lake Louise war gut für die Psyche, denn ich habe gesehen, dass ich ganz vorne mitfahren kann wenn alles stimmt nach dieser langen Verletzungspause.
Ski2b: Deine Skifirma Head macht in dieser Saison sowohl im Damen- als auch im Herren-Bereich Schlagzeilen. Was macht die Stärke aus?
Maria: Head ist in allen Disziplinen gut. Das hilft enorm, denn die Ski sind auf allen Verhältnissen gut dabei. Egal wo und auf welchen Bedingungen gefahren wird, wir haben immer eine gute Abstimmung. Die Firma hat eine gute Entwicklung gehabt, gerade auch mit Rainer Salzgeber in den letzten Jahren. Es sind viele gute Fahrer im Team, das hilft zusätzlich.
Ski2b: Deine Schwester Susanne hat sich ebenfalls schon für die WM qualifiziert. Gibt es da einen internen Familien-Kampf oder freut man sich mit?
Maria: Klar freut man sich da mit. Es war natürlich völlig überraschend, dass sie im ersten Rennen mit hoher Startnummer gleich so weit nach vorne fährt. Konkurrenz ist immer da, egal ob im Team oder in der Familie, aber ich freue mich über Erfolge in der Mannschaft, und umso mehr über Erfolge in der eigenen Familie.
Ski2b: Gebt ihr beiden euch denn auch gegenseitig Tipps?
Maria: Wir geben uns gegenseitig Tipps, denn die eine kann der anderen helfen. Susanne hat noch die jugendliche Unbekümmertheit, so wie ich es früher hatte. Das hat bei mir nun nachgelassen und so kann ich davon profitieren.
Ski2b: Du hast die letzten beiden Großereignisse aufgrund von Verletzungen verpasst. Wie groß ist nun die Vorfreude auf Are?
Maria: Sicher ist die Vorfreude da. Ich sehe die Rennen wie normale Weltcup-Rennen. Ich habe keine hohen Erwartungen, da ich wegen der langen Pause nicht zu den Favoritinnen gehöre. Aber ich freue mich schon, nach zwei Jahren endlich wieder bei einem Großereignis dabei zu sein, nachdem ich die WM 2005 in Bormio und Olympia 2006 verpasst habe.
Ski2b: Bei welcher Disziplin rechnest du dir in Are die größten Chancen aus?
Maria: Die besten Chancen habe ich wohl in der Abfahrt, denn da gibt es ja die Trainings vorher und man kann sich an die Piste gewöhnen, was für mich derzeit noch sehr wichtig ist. Wenn dann alles passt, kann ich auch ganz vorne dabei sein, wie man in Lake Louise gesehen hat. In den anderen Disziplinen gibt es kein Training und man muss gleich gut drauf sein. Gerade im Riesenslalom und Slalom fehlen mir einfach die beiden Jahre, die ich verletzt war. Da ist es schwer, nach vorne zu kommen und dort werde ich noch etwas Zeit brauchen.
Ski2b: Welche Erinnerungen hast du an Are?
Maria: Ich bin schon einmal 2004 dort gefahren und war da Fünfte im Riesenslalom, aber das war auf einer anderen Piste. Ich bin da gut zurecht gekommen. Ich mag die Stadt und die Leute dort. Es ist ein netter Ort und die WM wird sicher ein Erfolg!
Ski2b.com: Maria, du bist in diesem Winter in den Weltcup zurückgekehrt und hast bereits Anfang Dezember in Lake Louise eine Abfahrt gewinnen können. Das muss doch völlig unerwartet gewesen sein, oder?
Maria Riesch: Ja, das kam für mich natürlich völlig unerwartet, aber die Bedingungen waren an dem Tag gut für mich und wenn alles passt und man ein wenig Glück hat, kann das passieren. Ich war auf jeden Fall überglücklich danach.
Ski2b: Du hast zwei Kreuzbandrisse hinter dir. Kostet es immer noch Überwindung, an den Start zu gehen?
Maria: Bei mir ist es bislang immer ein Auf und Ab. Bei guter Sicht kann ich mich gut überwinden, so wie es in Lake Louise war. Wenn allerdings die Bedingungen schlechter sind, so wie am Semmering oder auf der Reiteralm mit schlechter Sicht oder schwerer Piste, dann geht es eher nicht so gut. Es kommt derzeit bei mir auf die äußeren Umstände an. Ich hoffe aber, dass es zum Ende der Saison wieder gut ist. Da ich mir aber keine großen Ziele gesteckt habe und ich es eher als Comeback-Saison sehe, mache ich mir da keinen Druck.
Ski2b: War der Sieg in Lake Louise wichtiger als dein erster Weltcup-Sieg in Haus 2004?
Maria: Das kann man schwer vergleichen. Beide waren besonders. Der Sieg in Lake Louise war gut für die Psyche, denn ich habe gesehen, dass ich ganz vorne mitfahren kann wenn alles stimmt nach dieser langen Verletzungspause.
Ski2b: Deine Skifirma Head macht in dieser Saison sowohl im Damen- als auch im Herren-Bereich Schlagzeilen. Was macht die Stärke aus?
Maria: Head ist in allen Disziplinen gut. Das hilft enorm, denn die Ski sind auf allen Verhältnissen gut dabei. Egal wo und auf welchen Bedingungen gefahren wird, wir haben immer eine gute Abstimmung. Die Firma hat eine gute Entwicklung gehabt, gerade auch mit Rainer Salzgeber in den letzten Jahren. Es sind viele gute Fahrer im Team, das hilft zusätzlich.
Ski2b: Deine Schwester Susanne hat sich ebenfalls schon für die WM qualifiziert. Gibt es da einen internen Familien-Kampf oder freut man sich mit?
Maria: Klar freut man sich da mit. Es war natürlich völlig überraschend, dass sie im ersten Rennen mit hoher Startnummer gleich so weit nach vorne fährt. Konkurrenz ist immer da, egal ob im Team oder in der Familie, aber ich freue mich über Erfolge in der Mannschaft, und umso mehr über Erfolge in der eigenen Familie.
Ski2b: Gebt ihr beiden euch denn auch gegenseitig Tipps?
Maria: Wir geben uns gegenseitig Tipps, denn die eine kann der anderen helfen. Susanne hat noch die jugendliche Unbekümmertheit, so wie ich es früher hatte. Das hat bei mir nun nachgelassen und so kann ich davon profitieren.
Ski2b: Du hast die letzten beiden Großereignisse aufgrund von Verletzungen verpasst. Wie groß ist nun die Vorfreude auf Are?
Maria: Sicher ist die Vorfreude da. Ich sehe die Rennen wie normale Weltcup-Rennen. Ich habe keine hohen Erwartungen, da ich wegen der langen Pause nicht zu den Favoritinnen gehöre. Aber ich freue mich schon, nach zwei Jahren endlich wieder bei einem Großereignis dabei zu sein, nachdem ich die WM 2005 in Bormio und Olympia 2006 verpasst habe.
Ski2b: Bei welcher Disziplin rechnest du dir in Are die größten Chancen aus?
Maria: Die besten Chancen habe ich wohl in der Abfahrt, denn da gibt es ja die Trainings vorher und man kann sich an die Piste gewöhnen, was für mich derzeit noch sehr wichtig ist. Wenn dann alles passt, kann ich auch ganz vorne dabei sein, wie man in Lake Louise gesehen hat. In den anderen Disziplinen gibt es kein Training und man muss gleich gut drauf sein. Gerade im Riesenslalom und Slalom fehlen mir einfach die beiden Jahre, die ich verletzt war. Da ist es schwer, nach vorne zu kommen und dort werde ich noch etwas Zeit brauchen.
Ski2b: Welche Erinnerungen hast du an Are?
Maria: Ich bin schon einmal 2004 dort gefahren und war da Fünfte im Riesenslalom, aber das war auf einer anderen Piste. Ich bin da gut zurecht gekommen. Ich mag die Stadt und die Leute dort. Es ist ein netter Ort und die WM wird sicher ein Erfolg!
Fotoserie: Interview mit Maria Riesch
Weiterführende Informationen:
| Homepage von Maria Riesch |
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