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Zuviel Freizeit für Nörgler

Ski2b Redaktion am 05.02.2007 - 11:18 Uhr
Ja - es ist kein leichter Einstand für die Verantwortlichen bei der Ski-WM in Are. Jahrelang müht man sich um beste Voraussetzungen und dann fallen die ersten beiden Rennen flach - und die ersten Leute motzen.

So nicht!
Da sind natürlich an erster Stelle die Medienvertreter. Die WM ist zu lang, heißt es da 48 Stunden nach der Eröffnung - tatsächlich sind so viele Tage für das Großereignis vorgesehen, wie bei den Olympischen Spielen in Turin. Auch der Herminator findet das öde und will lieber jeden Tag ein Rennen fahren. Nun werden wohl künftig die Abfahrtstrainings schon vor der Eröffnungszeremonie abgehalten. Für die Athleten rund um Hermann Maier bringt das freilich nichts. Aber immerhin kann die angereiste Zunft der Jounalisten ihre wertvollen Minuten noch effektiver einteilen. Dann muss man nur noch den Wettergott in die richtigen Bahnen lenken, so eine Verschiebung wegen Sturm und Schnee bringt ja schließlich niemanden vorwärts.


Keine Pasta - basta
Vielleicht sind die aktuellen Nörgler aber gar nicht wegen der ausgefallenen Rennen so gelangweilt, sondern vermissen vielmehr die landestypischen Essensstuben. Kein 'Deutsches Haus' und kein 'Casa Italia' gibt es in Are - nur der 'Tirol-Berg' ist mit dabei. Die Gastronomen fehlen wohl, weil es für sie im hochpreisigen Schweden zu teuer ist. Und da fällt dann natürlich auch das Leben gleich ein Stück weit weniger leicht. Vielen italienischen Verbandsfunktionären ist damit sogar völlig die Lust an der WM vergangen - sie kommen gar nicht erst nach Schweden. Damit ist die Ski-Mannschaft um Team-Direktor Flavio Roda unter sich. Das zumindest werden die Italiener wahrscheinlich verschmerzen können. Und heute soll es ja dann auch endlich mit dem Skirennen losgehen!
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