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Marlies Schild will Dominanz im Slalom mit Gold krönen

Ski2b Redaktion am 15.02.2007 - 10:33 Uhr
Die alpine Ski-WM geht mit großen Schritten dem Ende entgegen - nur noch zwei Einzelentscheidungen und der abschließende Nations Team Event stehen noch aus. Bei der bisher eher bescheidenen Siegerbilanz des österreichischen Skiteams werden sowohl die Damen als auch die Herren die Slalomrennen der WM mit Spannung erwarten. Zuerst sind die Skiladies am Freitag, den 16. Februar an der Reihe. Dann steht in Are ein weiteres Nachtevent an, bei dem der erste Durchgang des Slaloms um 17 Uhr gestartet wird.

Top-Favoritin aus Österreich
Marlies Schild ist aufgrund ihrer Vorleistungen im Weltcup natürlich die Top-Favoritin. Bislang schaffte sie es gar in fünf von sechs Rennen mit einer mehr als souveränen Vorstellung, die Wettbewerbe für sich zu entscheiden. In Are bisher nur mit Bronze aus der Super-Kombination dekoriert, ist der Slalom das Rennen, auf das sie gewartet hat, um ihr Potenzial voll auszuspielen.

Skination kann sich noch steigern
Doch auch ihre Teamkolleginnen sind nach dem Goldgewinn von Nicole Hosp im Riesenslalom noch einmal dazu angehalten, ihre Leistungen zu steigern. Kathrin Zettel und Nicole Hosp haben den Blick dabei ebenfalls auf eine Medaille gerichtet.

Zwei heiße Eisen für Schweden im Feuer
Die Heldin von Are, Anja Pärson, konnte zwar zuletzt im Riesenslalom nicht zum vierten Gold fahren. Aber dennoch ist sie erneut eine Favoritin vor der heimischen Kulisse. Zusätzlich hat eine weitere Schwedin gute Chancen auf eine Medaille. Therese Borssen liegt im Slalomweltcup als Zweite hinter Marlies Schild. Und sie ist immerhin die einzige, die es im laufenden Winter geschafft hat, die Österreicherin in ihrer Spezialdisziplin am Semmering zu besiegen.


Jelusic mehr als nur Kostelic-Ersatz
Kroatiens Hoffnungen liegen am Freitag auf Ana Jelusic, die auch in der Lage ist, auf den Edelmetallrängen zu landen. Derzeit auf Platz drei in der Slalomgesamtwertung, fuhr die Teamkollegin von Janica Kostelic schon fünf Mal unter die besten Sechs und landete zuhause in Zagreb im Januar sogar hinter Schild auf dem Podium als Zweite. Angesichts der vielen Überraschungen bei der WM lässt sich die Liste der Medaillenanwärterinnen noch um Namen wie Veronika Zuzulova, Sarka Zahrobska oder auch Tanja Poutiainen erweitern.

Chancen für DSV-Damen
Auch zwei der deutschen Starterinnen haben gute Chancen bei einer Demonstration ihres wahren Könnens vorne mitzumischen: Annemarie Gerg und Monika Bergmann-Schmuderer. Susanne Riesch schaffte die Qualifikation für den Slalom schon in Levi, sie wird im Gegensatz zu ihrer Schwester Maria auch mit von der Partie sein, genauso wie Kathrin Hölzl, die im Riesenslalom überzeugen konnte.
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