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Renate Götschl

Mario Matt

Anja Pärson

Jens Byggmark

Marc Berthod

Rabea Grand

Monika Bergmann-Schmuderer

Felix Neureuther

Ski-WM: Österreich holt Nationen-Titel

Ski2b Redaktion am 18.02.2007 - 15:23 Uhr

Mit einer souveränen Vorstellung haben die ÖSV-Athleten Renate Götschl, Marlies Schild, Michaela Kirchgasser, Fritz Strobl, Benjamin Raich und Mario Matt den WM-Titel im Nations Team Event gewinnen können. Titelverteidiger Deutschland kam auf Platz sieben.

Klarer Sieg für Team Austria
Am Sonntag, den 18. Februar kam es in Are zum letzten Wettkampf dieser Weltmeisterschaften. Und dieser sorgten für einen versöhnlichen Abschluss für die zuvor oft gescholtenen Österreicher. Im Mannschaftswettkampf, der erst zum zweiten Mal bei einer WM ausgetragen wurde, gewannen sie deutlich vor den Teams aus Schweden und der Schweiz.

Österreich dominiert die Konkurrenz
Dieser Ausgang an der Spitze hatte sich schon früh abgezeichnet. In den vier Super-G Läufen gewannen Götschl, Strobl und Kirchgasser ihre Durchgänge, Raich belegte Rang zwei. Damit ging Österreich mit nur fünf Zählern in die Slalomrennen, gefolgt von Kanada (15 Punkte) und der Schweiz (17), der eine bessere Platzierung nach dem Ausfall der ersten Läuferin Nadia Styger verwehrt blieb. In Lauerstellung nach dem Super-G standen Frankreich, Schweden und Italien mit 23 Zählern.

Deutschland und USA mit Fehlstart
Schwach war der Auftakt der deutschen Mannschaft. Petra Haltmayr und Felix Neureuther platzierten sich jeweils am Ende der gezeiteten Athleten. Auch Maria Riesch hatte einen großen Patzer und vergab in ihrem Lauf damit die Chance auf ein gutes Ergebnis. Einzig Stephan Keppler fuhr im Rahmen seiner Möglichkeiten und belegte Rang fünf in seinem Rennen. Enttäuschend war die Leistung der US-Fahrer. Ohne die verletzten Stars Kildow, Mancuso und Miller angetreten, begannen sie den Wettbewerb mit drei Ausfällen und brachten sich so früh um jede Medaillenchance.

Schweden im Slalom noch zu Silber
Bei den Slalom-Läufen sollte sich das Klassement noch einmal verschieben. Vor allem die schwedische Mannschaft glänzte. Anna Ottosson, Anja Pärson und Markus Larsson brachten die Gastgeber nach drei Läufen an die zweite Stelle – punktgleich mit der Schweiz, bei denen die schwächer eingestuften Technik-Damen Rabea Grand und Sandra Gini durchaus überzeugen konnten.

Schild holt Titel vorzeitig
Ähnlich wie 2005 wurde der WM Titel bereits nach sieben Läufen vergeben. Marlies Schild fuhr in ihrem Lauf die Bestzeit und brachte Österreich damit uneinholbar in Führung. Zuvor hatten Michaela Kirchgasser und Benjamin Raich nicht das letzte Risiko gezeigt, um einen Ausfall zu vermeiden. Somit wurde der Einsatz von Mario Matt zur Triumphfahrt für den neuen Team-Weltmeister. Österreich kletterte damit am letzten Tag auch erstmals im Medaillenspiegel der WM auf den ersten Rang.

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Duell um Silber
Spannung gab es vor den abschließenden Fahrten von Jens Byggmark und Marc Berthod. Die beiden Youngster mussten im direkten Duell die Silbermedaille unter sich ausmachen. Der Schwede legte vor, zeigte aber keinen perfekten Lauf und kam als Vierter über die Linie – durchaus enttäuscht. Doch Berthod hatte Pech und rutschte nach wenigen Toren weg und damit aus dem Rennen. Damit war die Entscheidung zugunsten der Skandinavier gefallen.

Deutschland verpasst Chance
Es war auch der Wettbewerb der verpassten Chancen für den Titelverteidiger. Im Slalom fuhr zunächst Monika Bergmann-Schmuderer entfesselt auf. Doch ihr unterlief ein großer Fehler - fast ein Wunder, dass sie dennoch Rang vier belegte. Alois Vogl schied einmal mehr frühzeitig aus und raubte damit der Mannschaft die letzte Chance. Danach zeigte Maria Riesch eine ordentliche Leistung, bevor Felix Neureuther die mögliche Laufbestzeit im Zielhang durch einen Steher vergab. Nach so vielen Fehlern blieb nur Rang sieben, letztlich fehlten aber nur fünf Punkte zu Rang vier. Nur die Medaillen waren heute für den DSV wirklich außer Reichweite.

USA abgeschlagener Letzter
Die Fahrt von Resi Stiegler war sinnbildlich für den desaströsen Auftritt des US Ski Teams. Sie fuhr langsam und bereits mit einigem Rückstand, als sie wegrutschte und dann bäuchlings in Ziel rutschte. Insgesamt drei Ausfälle im Slalom bescherten den Amerikanern den elften und letzten Platz, noch 19 Punkte hinter den Slowenen. Mit dem Nations Tea Event ging die FIS Alpine Weltmeisterschaft 2007 in Are zu Ende. Doch eine Pause können sich die alpinen Stars kaum gönnen: Die nächsten Weltcup-Events finden ab dem 23 Februar in Garmisch-Partenkirchen und ab dem 24. Februar in Sierra Nevada (ESP) statt.



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