Pärson verteidigt Titel im Super-G
Ski2b-Redaktion am 06.02.2007 - 14:17 Uhr
Anja Pärson hat bei ihrer Heim-WM in Are ein gelungenes Comeback gefeiert. Die Schwedin gewann im Super-G in einer Zeit von 1:18,85 Minuten und konnte so ihren Titel verteidigen. Die Top-Favoritinnen Lindsey Kildow und Renate Götschl mussten sich mit Silber und Bronze zufrieden geben.
Pärson aus dem Training zu Gold
Anja Pärson, die in der bisherigen Saison nicht richtig in Schwung kam, hatte zuletzt die Weltcup-Rennen in San Sicario (ITA) ausgelassen, um sich noch einmal gezielt auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten. "Ich habe eine so schlechte Saison gehabt. Mein Vater ist ein so guter und strenger Trainer", sagte die Goldmedaillengewinnerin nach dem Rennen. Obwohl Pärson morgen im Abfahrtstraining bereits wieder auf die Bretter muss, will sie "mit der Mannschaft ein Glas Champagner trinken". Vor der WM hatte die zweifache Weltcup-Gesamtsiegerin noch mit ihrem operierten Knie gehadert. Davon war nichts mehr zu sehen. Immer auf Zug, fand sie die beste Linie und gewann verdient ihren fünften WM-Titel.
Spannender Rennverlauf zum Schluss
Nach Pärson kamen aber noch eine Reihe von Goldanwärterinnen. Julia Mancuso, die nach ihren ersten Weltcup-Siegen in diesem Winter, ebenfalls auf dem Podium zu erwarten war, konnte die enge Linie einer Pärson nicht folgen. Zudem hatte sie nach einem Sprung Glück, nicht zu stürzen. Nicole Hosp kam überraschend im technischen Abschnitt nicht so gut zurecht. Dort verlor die Vierfach-Starterin des ÖSV zu viel Geschwindigkeit, sodass sie nicht mehr ganz vorne angreifen konnte. Lindsey Kildow machte es besser. Das US-Girl fuhr allerdings auch nicht fehlerfrei und kam nur bis auf 32 Hundertstel an Pärson heran. Auch Renate Götschl machte einige dicke Patzer auf der Strecke. Das kostete der dominierenden Speed-Athletin dieses Winters die Goldmedaille. Während sich Hosp und Mancuso mit den Plätzen vier und sechs zufrieden geben mussten, konnten sich Kildow und Götschl über eine Medaille freuen. "Ich hatte heute keine Siegfahrt, das habe ich gemerkt. Ich freue mich aber über die Medaille", war Kildow glücklich über den zweiten Rang. Auch Renate Götschl zeigte sich nicht traurig über Platz drei: "Man hat gesehen, wie das Herrenrennen ausgegangen ist. Ich bin schon froh, eine Medaille gewonnen zu haben."
Hosp auf undankbarem vierten Rang
Pech hatte Nicole Hosp. Wie schon bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin, als sie im Riesenslalom Vierte wurde, gab es auch in Are nur 'Blech' für Hosp. Um gerade einmal sechs Hundertstel verpasste die Österreicherin eine Medaille. Diese war auch Alexandra Meissnitzer nicht vergönnt. Die 33-Jährige war am Ende Achte und im Ziel schwer enttäuscht. Schon glücklicher war die ebenfalls Vierte Britt Janyk, die eine starke Leistung zeigte und sich im Ziel freute.
Riesch landet in den Top Ten
Maria Riesch zeigte sich bei Sonnenschein im Vergleich zu den letzten Rennen stark verbessert. Die Partenkirchenerin rutschte kurz nach dem Start über eine Eisplatte. Danach fing sie sich aber wieder und zeigte vor allem im zweiten Streckenabschnitt und im Zielhang eine starke Vorstellung. Am Ende reichte es für Platz zehn, ihrem besten Super-G-Resultat in diesem Winter. Riesch nach dem Rennen: "Ich habe wieder keine fehlerfreie Fahrt gehabt, aber es hat Spaß gemacht insgesamt. Ohne die Fehler wäre sicher mehr drin gewesen."
Haltmayr ohne Probleme
Auch Petra Haltmayr und Gina Stechert fuhren engagiert. Haltmayr genoss ihr Rennen, bei dem sie keine Schmerzen im verletzten Fuß hatte. Für sie reichte es zu Rang 15. Gina Stechert raste bei ihrem WM-Debüt einfach drauf los. Die 19-Jährige fuhr aggressiv und durfte sich letztendlich über den 22. Platz freuen.
Die Damen haben ihr nächstes Rennen am 09. Februar. Dann steht die Super-Kombination an. Die Kombi-Abfahrt startet um 12.30 Uhr.
Pärson aus dem Training zu Gold
Anja Pärson, die in der bisherigen Saison nicht richtig in Schwung kam, hatte zuletzt die Weltcup-Rennen in San Sicario (ITA) ausgelassen, um sich noch einmal gezielt auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten. "Ich habe eine so schlechte Saison gehabt. Mein Vater ist ein so guter und strenger Trainer", sagte die Goldmedaillengewinnerin nach dem Rennen. Obwohl Pärson morgen im Abfahrtstraining bereits wieder auf die Bretter muss, will sie "mit der Mannschaft ein Glas Champagner trinken". Vor der WM hatte die zweifache Weltcup-Gesamtsiegerin noch mit ihrem operierten Knie gehadert. Davon war nichts mehr zu sehen. Immer auf Zug, fand sie die beste Linie und gewann verdient ihren fünften WM-Titel.
Spannender Rennverlauf zum Schluss
Nach Pärson kamen aber noch eine Reihe von Goldanwärterinnen. Julia Mancuso, die nach ihren ersten Weltcup-Siegen in diesem Winter, ebenfalls auf dem Podium zu erwarten war, konnte die enge Linie einer Pärson nicht folgen. Zudem hatte sie nach einem Sprung Glück, nicht zu stürzen. Nicole Hosp kam überraschend im technischen Abschnitt nicht so gut zurecht. Dort verlor die Vierfach-Starterin des ÖSV zu viel Geschwindigkeit, sodass sie nicht mehr ganz vorne angreifen konnte. Lindsey Kildow machte es besser. Das US-Girl fuhr allerdings auch nicht fehlerfrei und kam nur bis auf 32 Hundertstel an Pärson heran. Auch Renate Götschl machte einige dicke Patzer auf der Strecke. Das kostete der dominierenden Speed-Athletin dieses Winters die Goldmedaille. Während sich Hosp und Mancuso mit den Plätzen vier und sechs zufrieden geben mussten, konnten sich Kildow und Götschl über eine Medaille freuen. "Ich hatte heute keine Siegfahrt, das habe ich gemerkt. Ich freue mich aber über die Medaille", war Kildow glücklich über den zweiten Rang. Auch Renate Götschl zeigte sich nicht traurig über Platz drei: "Man hat gesehen, wie das Herrenrennen ausgegangen ist. Ich bin schon froh, eine Medaille gewonnen zu haben."
Hosp auf undankbarem vierten Rang
Pech hatte Nicole Hosp. Wie schon bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin, als sie im Riesenslalom Vierte wurde, gab es auch in Are nur 'Blech' für Hosp. Um gerade einmal sechs Hundertstel verpasste die Österreicherin eine Medaille. Diese war auch Alexandra Meissnitzer nicht vergönnt. Die 33-Jährige war am Ende Achte und im Ziel schwer enttäuscht. Schon glücklicher war die ebenfalls Vierte Britt Janyk, die eine starke Leistung zeigte und sich im Ziel freute.
Riesch landet in den Top Ten
Maria Riesch zeigte sich bei Sonnenschein im Vergleich zu den letzten Rennen stark verbessert. Die Partenkirchenerin rutschte kurz nach dem Start über eine Eisplatte. Danach fing sie sich aber wieder und zeigte vor allem im zweiten Streckenabschnitt und im Zielhang eine starke Vorstellung. Am Ende reichte es für Platz zehn, ihrem besten Super-G-Resultat in diesem Winter. Riesch nach dem Rennen: "Ich habe wieder keine fehlerfreie Fahrt gehabt, aber es hat Spaß gemacht insgesamt. Ohne die Fehler wäre sicher mehr drin gewesen."
Haltmayr ohne Probleme
Auch Petra Haltmayr und Gina Stechert fuhren engagiert. Haltmayr genoss ihr Rennen, bei dem sie keine Schmerzen im verletzten Fuß hatte. Für sie reichte es zu Rang 15. Gina Stechert raste bei ihrem WM-Debüt einfach drauf los. Die 19-Jährige fuhr aggressiv und durfte sich letztendlich über den 22. Platz freuen.
Die Damen haben ihr nächstes Rennen am 09. Februar. Dann steht die Super-Kombination an. Die Kombi-Abfahrt startet um 12.30 Uhr.
Fotoserie: Pärson verteidigt Titel im Super-G
Weiterführende Informationen:
| Homepage von Maria Riesch | |
| Homepage von Petra Haltmayr | |
| Homepage von Renate Götschl |
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