Der Nations Team Event schließt die WM in Are
Ski2b Redaktion am 17.02.2007 - 09:36 Uhr
Wer erinnert sich nicht? 2005 bei der WM in Bormio lief es nicht sehr gut für das deutsche Team, doch bei der Premiere des Nations Team Events gab es Gold für Martina Ertl-Renz, Hilde Gerg, Monika Bergmann-Schmuderer, Andreas Ertl, Florian Eckert und Felix Neureuther. In Are wird nun zum dritten Mal der Team-Wettbewerb ausgetragen.
Super-G und Slalom
Die Regeln sind schnell erklärt: Jede Nation stellt bis zu sechs Athleten. Diese müssen vier Super-G Durchgänge und vier Slalomläufe absolvieren, je zwei pro Geschlecht. Ein Athlet und eine Athletin müssen dabei mindestens beide Disziplinen absolvieren – hier sind Allrounderqualitäten gefragt. Der andere Starter pro Geschlecht und Disziplin ist zumeist ein Spezialist. Der erste eines Durchgangs erhält dafür nur einen Punkt, der zweitschnellste zwei Zähler – und so fort. Wer aber ausfällt, erhält automatisch die Maximalpunktzahl, die sich aus der Anzahl der startenden Nationen ergibt. Diese Punkte werden addiert – wer am Ende die wenigste aufweist, hat gewonnen.
Weniger ist mehr
Die Strategie kann also entscheidend sein – denn manchmal hilft dem Team ein Sicherheitslauf mehr als eine riskante Fahrt mit hohem Sturzrisiko. Die konstanteste Mannschaft hat große Vorteile, wenn es darum geht, die Punktzahl des eigenen Landes möglichst gering zu halten.
Top-Favorit Österreich
Der ÖSV stellt dabei sicher das nominell stärkste Team aller Teilnehmer. Und die Österreicher sind heiß – nach der harschen Kritik vor allem am Herrenteam wird man sich in der Alpenrepublik mit nichts anderem als Gold begnügen wollen. Die Weltcup-Ausgabe beim Weltcupfinale 2006 in Are gewann man vor den USA – doch in diesem Jahr könnten auch andere Nationen am rot-weiß-roten Stuhl sägen.
Schweden und Schweiz auf der Lauer
Stark haben sich bei der Heim-WM vor allem die Schweden um Anja Pärson präsentiert. Wenn sie die Euphorie der letzten Tage in den Wettbewerb nehmen können, sind sie für dein Titel jedenfalls gut. Aber auch die Schweizer haben mehr als überzeugt, allerdings haben sie bei den Damen im Slalom eine ‚Problemdisziplin’. Die USA treten nach der Verletzung von Lindsey Kildow geschwächt an, außerdem ist Bode Miller nicht nur für Traumläufe gut, sondern fällt auch oft aus.
DSV braucht viel Glück
Den Titel wird die junge deutsche Mannschaft in Are wohl kaum verteidigen können. Vier der sechs Medaillengewinner sind bereits zurückgetreten, die Mannschaft belegte im Weltcup vor einem Jahr den letzten Platz. Inzwischen ist ihr wieder mehr zuzutrauen, vor allem, wenn die Speedläufen gut gelingen. Im Slalom liegt die Stärke des DSV-Teams – und mit viel Glück ist vielleicht wieder eine Überraschung möglich. Am Sonntag, den 18. Februar um zehn Uhr starten die Super-G-Durchgänge, ab 13 Uhr geht es in den Stangenwald.
Super-G und Slalom
Die Regeln sind schnell erklärt: Jede Nation stellt bis zu sechs Athleten. Diese müssen vier Super-G Durchgänge und vier Slalomläufe absolvieren, je zwei pro Geschlecht. Ein Athlet und eine Athletin müssen dabei mindestens beide Disziplinen absolvieren – hier sind Allrounderqualitäten gefragt. Der andere Starter pro Geschlecht und Disziplin ist zumeist ein Spezialist. Der erste eines Durchgangs erhält dafür nur einen Punkt, der zweitschnellste zwei Zähler – und so fort. Wer aber ausfällt, erhält automatisch die Maximalpunktzahl, die sich aus der Anzahl der startenden Nationen ergibt. Diese Punkte werden addiert – wer am Ende die wenigste aufweist, hat gewonnen.
Weniger ist mehr
Die Strategie kann also entscheidend sein – denn manchmal hilft dem Team ein Sicherheitslauf mehr als eine riskante Fahrt mit hohem Sturzrisiko. Die konstanteste Mannschaft hat große Vorteile, wenn es darum geht, die Punktzahl des eigenen Landes möglichst gering zu halten.
Top-Favorit Österreich
Der ÖSV stellt dabei sicher das nominell stärkste Team aller Teilnehmer. Und die Österreicher sind heiß – nach der harschen Kritik vor allem am Herrenteam wird man sich in der Alpenrepublik mit nichts anderem als Gold begnügen wollen. Die Weltcup-Ausgabe beim Weltcupfinale 2006 in Are gewann man vor den USA – doch in diesem Jahr könnten auch andere Nationen am rot-weiß-roten Stuhl sägen.
Schweden und Schweiz auf der Lauer
Stark haben sich bei der Heim-WM vor allem die Schweden um Anja Pärson präsentiert. Wenn sie die Euphorie der letzten Tage in den Wettbewerb nehmen können, sind sie für dein Titel jedenfalls gut. Aber auch die Schweizer haben mehr als überzeugt, allerdings haben sie bei den Damen im Slalom eine ‚Problemdisziplin’. Die USA treten nach der Verletzung von Lindsey Kildow geschwächt an, außerdem ist Bode Miller nicht nur für Traumläufe gut, sondern fällt auch oft aus.
DSV braucht viel Glück
Den Titel wird die junge deutsche Mannschaft in Are wohl kaum verteidigen können. Vier der sechs Medaillengewinner sind bereits zurückgetreten, die Mannschaft belegte im Weltcup vor einem Jahr den letzten Platz. Inzwischen ist ihr wieder mehr zuzutrauen, vor allem, wenn die Speedläufen gut gelingen. Im Slalom liegt die Stärke des DSV-Teams – und mit viel Glück ist vielleicht wieder eine Überraschung möglich. Am Sonntag, den 18. Februar um zehn Uhr starten die Super-G-Durchgänge, ab 13 Uhr geht es in den Stangenwald.
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