Für jeden was dabei - eine Woche Ski-WM in Are
Ski2b Redaktion am 12.02.2007 - 16:28 Uhr
Nach einer Woche FIS Ski WM in Are und sechs absolvierten Rennen kommen einem zur Weltmeisterschaft nur zwei Schlagworte in den Sinn: Überraschung und Pärson. Sicherlich hätte kaum jemand mit den Namen gerechnet, die man in den Herrentableaus ganz oben lesen kann. Patrick Staudacher (ITA), Daniel Albrecht (SUI) oder der Zweitplatzierte der Abfahrt Jan Hudec (CAN).
Unverhofft kommt oft
Das ganze zeigt aber auch nur, dass sich die WM so fortsetzt, wie der Weltcup begonnen hat. Die Liste der Sieger ist lang, die der Sieganwärter noch viel größer und letztlich ist es ja auch das, was zur Zeit die Spannung im alpinen Skizirkus ausmacht. So können wir uns auf weiterhin spannende Rennen freuen, einen Riesenslalom, einen Slalom und einen Teamwettbewerb, bei dem bestimmt noch einige Überraschungen auf die Zuschauer und auch die Teilnehmer selbst warten.
"Neue" und "alte" Routiniers
Dabei präsentieren sich diejenigen Skifahrer auf vorderen Rängen, deren Stern erst richtig in dieser Saison aufgegangen ist, schon fast als Routiniers vor den Augen eines interessierten Skifans. So auch der Sieger der Abfahrt Aksel Lund Svindal (NOR) oder der Bronzemedaillengewinner der Super-Kombi Marc Berthod (SUI). Erfreulich sind auch die Nachrichten über Oldies wie Patrick Järbyn (SWE) oder Fritz Strobl (AUT), die sich ihrerseits in Abfahrt mit Bronze und Super-G mit Silber dekorieren konnten.
Favoriten enttäuschen
Enttäuschend sind die Titelkämpfe bisher für die Favoriten gelaufen. Bode Miller ist hierfür das beste Beispiel. In zwei Disziplinen, Super-G und Abfahrt als Titelverteidiger angetreten, blieb ihm eine Medaille verwehrt. Nah dran war er in der Super-Kombi. Als Führender nach der Abfahrt trat der US-Amerikaner zum Goldkampf an und schied auch im Slalom – wider Erwarten vieler – nicht aus. Jedoch reichte es am Ende nur zu einem sechsten Platz. Nun wird sich zeigen, was seine Ankündigung, er wolle Slalomweltmeister werden, in ein paar Tagen wert sein wird.
Anja Pärson – mehr muss nicht gesagt werden
Bei den Damen kommt man nur schwerlich um einen Namen herum und viel mehr benötigt man auch nicht, wenn man die vergangene Woche der Skiweltmeisterschaften in Are im Bereich der Damen zusammenfassen soll. Anja Pärson. Wie Phönix aus der Asche sorgte sie für die erste Überraschung im Super-G der Damen und verwies ihre Konkurrentinnen und Top-Favoritinnen Renate Götschl und Lindsey Kildow klar auf die Plätze.
Pärson zum Zweiten
Das war schon ein sensationeller Auftakt für die Schwedin und dieser stellte ihre Fans und Landsleute am Rand der Strecke mehr als zufrieden. Sie konnten ja auch nicht wissen, dass ihre Lokalmatadorin gleich drei Tage später erneut zuschlagen würde, um sich das nächste Gold in der Super-Kombination zu holen, bei der doch vor allem die Österreicherin Marlies Schild sowie Nicole Hosp als auch die US-Amerikanerinnen Lindsey Kildow und Julia Mancuso als Favoritinnen vorgemerkt waren. Mit Silber und Bronze mussten sich zwei dieser Damen dann auch zufrieden geben. Mancuso landete hinter der Schwedin auf zwei und Schild auf drei.
Und zum Dritten
Wer dann tatsächlich noch mehr von der Überfliegerin erwartete, wurde bekanntermaßen auch in der Abfahrt nicht von ihr enttäuscht. Der Goldrausch ging auch in der Königsdisziplin weiter. Anja Pärson ließ ihre Mitstreiterinnen chancenlos zurück. Lindsey Kildow heimste die zweite Silbermedaille ein, Nicole Hosp sicherte sich erstmals bei der WM Bronze.
Und die WM geht weiter ...
Angesichts der oben genannten Schlagworte – Überraschung und Pärson – darf man gespannt sein, wie sich die zweite Woche der alpinen Ski Weltmeisterschaften in Are gestaltet. Genug Gelegenheiten zu Überraschungen wird es auch in den noch ausstehenden Disziplinen Riesenslalom und Slalom sowie im Teamwettbewerb geben.
Unverhofft kommt oft
Das ganze zeigt aber auch nur, dass sich die WM so fortsetzt, wie der Weltcup begonnen hat. Die Liste der Sieger ist lang, die der Sieganwärter noch viel größer und letztlich ist es ja auch das, was zur Zeit die Spannung im alpinen Skizirkus ausmacht. So können wir uns auf weiterhin spannende Rennen freuen, einen Riesenslalom, einen Slalom und einen Teamwettbewerb, bei dem bestimmt noch einige Überraschungen auf die Zuschauer und auch die Teilnehmer selbst warten.
"Neue" und "alte" Routiniers
Dabei präsentieren sich diejenigen Skifahrer auf vorderen Rängen, deren Stern erst richtig in dieser Saison aufgegangen ist, schon fast als Routiniers vor den Augen eines interessierten Skifans. So auch der Sieger der Abfahrt Aksel Lund Svindal (NOR) oder der Bronzemedaillengewinner der Super-Kombi Marc Berthod (SUI). Erfreulich sind auch die Nachrichten über Oldies wie Patrick Järbyn (SWE) oder Fritz Strobl (AUT), die sich ihrerseits in Abfahrt mit Bronze und Super-G mit Silber dekorieren konnten.
Favoriten enttäuschen
Enttäuschend sind die Titelkämpfe bisher für die Favoriten gelaufen. Bode Miller ist hierfür das beste Beispiel. In zwei Disziplinen, Super-G und Abfahrt als Titelverteidiger angetreten, blieb ihm eine Medaille verwehrt. Nah dran war er in der Super-Kombi. Als Führender nach der Abfahrt trat der US-Amerikaner zum Goldkampf an und schied auch im Slalom – wider Erwarten vieler – nicht aus. Jedoch reichte es am Ende nur zu einem sechsten Platz. Nun wird sich zeigen, was seine Ankündigung, er wolle Slalomweltmeister werden, in ein paar Tagen wert sein wird.
Anja Pärson – mehr muss nicht gesagt werden
Bei den Damen kommt man nur schwerlich um einen Namen herum und viel mehr benötigt man auch nicht, wenn man die vergangene Woche der Skiweltmeisterschaften in Are im Bereich der Damen zusammenfassen soll. Anja Pärson. Wie Phönix aus der Asche sorgte sie für die erste Überraschung im Super-G der Damen und verwies ihre Konkurrentinnen und Top-Favoritinnen Renate Götschl und Lindsey Kildow klar auf die Plätze.
Pärson zum Zweiten
Das war schon ein sensationeller Auftakt für die Schwedin und dieser stellte ihre Fans und Landsleute am Rand der Strecke mehr als zufrieden. Sie konnten ja auch nicht wissen, dass ihre Lokalmatadorin gleich drei Tage später erneut zuschlagen würde, um sich das nächste Gold in der Super-Kombination zu holen, bei der doch vor allem die Österreicherin Marlies Schild sowie Nicole Hosp als auch die US-Amerikanerinnen Lindsey Kildow und Julia Mancuso als Favoritinnen vorgemerkt waren. Mit Silber und Bronze mussten sich zwei dieser Damen dann auch zufrieden geben. Mancuso landete hinter der Schwedin auf zwei und Schild auf drei.
Und zum Dritten
Wer dann tatsächlich noch mehr von der Überfliegerin erwartete, wurde bekanntermaßen auch in der Abfahrt nicht von ihr enttäuscht. Der Goldrausch ging auch in der Königsdisziplin weiter. Anja Pärson ließ ihre Mitstreiterinnen chancenlos zurück. Lindsey Kildow heimste die zweite Silbermedaille ein, Nicole Hosp sicherte sich erstmals bei der WM Bronze.
Und die WM geht weiter ...
Angesichts der oben genannten Schlagworte – Überraschung und Pärson – darf man gespannt sein, wie sich die zweite Woche der alpinen Ski Weltmeisterschaften in Are gestaltet. Genug Gelegenheiten zu Überraschungen wird es auch in den noch ausstehenden Disziplinen Riesenslalom und Slalom sowie im Teamwettbewerb geben.
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