Portrait - Erik Guay (CAN)
Ski2b Redaktion am 24.02.2007 - 10:18 Uhr
Erik Guay ist ein noch junger Nachwuchsfahrer aus Kanada. Der 1,85 Meter große Guay aus Mont Tremblant begann erst in der Saison 1999/2000 damit, auch ein paar Rennen in Europa zu bestreiten. Bis dahin hatte er nur in Nordamerika die Pisten unsicher gemacht.
Sprungbrett WM in St. Moritz
Guay ist ein enorm gut ausgebildeter und vielseitiger Fahrer. Als er 2002 in Lake Louise sein Weltcup-Debüt feierte, zeigte sich schon, dass er Gardemaße für die Speed-Disziplinen hat, aber auch technisch enorm versiert ist. Seine ersten Weltcup-Punkte erreichte er bei der Abfahrt in Val d'Isere mit dem 28. Rang. Stetig an seiner Technik feilend und sich langsam verbessernd, konnte er auch seine Platzierungen immer weiter steigern. Zunächst ein 20. Platz in Bormio und dann die beiden Fahrten bei der WM in St. Moritz, wo die Skiwelt enorm aufhorchte und sich einem neuen Konkurrenten gegenüber sah. Denn Erik Guay lag die Strecke in der Schweiz offenbar: Er erreichte zwei sensationelle sechste Plätze im Super-G und in der Abfahrt. Beide Male fehlten nicht viel zu einer Medaille, obwohl er mit relativ hohen Startnummern in das Rennen gegangen war.
Pech auf dem Weg nach oben
Und dass dies keine Eintagsfliege war, bewies der junge Kanadier zunächst in Garmisch (10. Platz) und in der Saison 2003/2004 in Lake Louise (2. und 6. Rang). Doch dann wurde kurz vor dem Jahreswechsel der aufgehende Stern jäh gestoppt. Beim Training in Val Gardena stürzte er schwer und zog sich eine Verletzung zu, so dass er den Rest der Saison leider passen musste.
Starkes Comeback
Doch schon in der nächsten Saison zeigte Guay wieder seine Fähigkeiten und fuhr auf Anhieb wieder unter den besten 20 mit. Seine stärksten Resultate feierte er dann zum Ende des Winters, als er bei den letzten drei Rennen drei Mal in die Top Ten fuhr. Mit Erik Guay haben die Kanadier ein hoffnungsvolles Talent auf dem Weg zu Vancouver 2010, der aber schon vorher einiges in den Speed-Disziplinen schaffen könnte.
Erste Podestplätze
Einen weiteren Schritt machte der furchtlose Kanadier in der olympischen Saison 2005/2006 nach vorne, in der auch sein jüngerer Bruder Stefan sein Debüt feiern konnte. Alleine drei Podestplätze, davon zwei in Gröden, gelangen Erik Guay, der auch die Kombinationsabfahrt in Val d'Isere als Schnellster beendete. Auf einen großen Sieg wartet der Kanadier aber weiterhin. Pech hatte er bei den Winterspielen in Turin, als er im Super-G Rang vier und damit nur 'Blech' gewann. Eine Zehntelsekunde hatte ihm an der Bronzemedaille gefehlt. Danach war die Saison für Guay aus gesundheitlichen Gründen leider vorzeitig vorüber.
Steckbrief
Geboren: 05.08.1981 in Quebec
Nation: Kanada
Heimatverein: Mont Tremblant
Größe: 185cm
Gewicht: 85kg
Hobbies: lesen
Web: www.erikguay.com
Erfolge
Es folgt ein Blick in den Karrierespiegel des Kanadiers. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination
Olympische Spiele:
2006 in Turin (ITA): SG (4)
Weltmeisterschaft:
2007 in Are (SWE): DH (4), SG (6)
2005 in Bormio (ITA): SG (19), K (DNS), DH (22)
2003 in St. Moritz (SUI): SG (6), K (17), DH (6)
Weltcup:
3. Platz Abfahrts-Weltcup 2007
10.Platz Super-G-Weltcup 2007
6. Platz Super-G-Weltcup 2006
11. Platz Abfahrts-Weltcup 2006
1. Platz Abfahrt Garmisch-Partenkirchen 2007
5. Platz Abfahrt Kitzbühel 2006
6. Platz Super G Kvitfjell 2005
2. Platz Abfahrt Lake Louise 2003
2. Platz Super-G Beaver Creek 2005
insgesamt fünf Podiumsplätze
Sprungbrett WM in St. Moritz
Guay ist ein enorm gut ausgebildeter und vielseitiger Fahrer. Als er 2002 in Lake Louise sein Weltcup-Debüt feierte, zeigte sich schon, dass er Gardemaße für die Speed-Disziplinen hat, aber auch technisch enorm versiert ist. Seine ersten Weltcup-Punkte erreichte er bei der Abfahrt in Val d'Isere mit dem 28. Rang. Stetig an seiner Technik feilend und sich langsam verbessernd, konnte er auch seine Platzierungen immer weiter steigern. Zunächst ein 20. Platz in Bormio und dann die beiden Fahrten bei der WM in St. Moritz, wo die Skiwelt enorm aufhorchte und sich einem neuen Konkurrenten gegenüber sah. Denn Erik Guay lag die Strecke in der Schweiz offenbar: Er erreichte zwei sensationelle sechste Plätze im Super-G und in der Abfahrt. Beide Male fehlten nicht viel zu einer Medaille, obwohl er mit relativ hohen Startnummern in das Rennen gegangen war.
Pech auf dem Weg nach oben
Und dass dies keine Eintagsfliege war, bewies der junge Kanadier zunächst in Garmisch (10. Platz) und in der Saison 2003/2004 in Lake Louise (2. und 6. Rang). Doch dann wurde kurz vor dem Jahreswechsel der aufgehende Stern jäh gestoppt. Beim Training in Val Gardena stürzte er schwer und zog sich eine Verletzung zu, so dass er den Rest der Saison leider passen musste.
Starkes Comeback
Doch schon in der nächsten Saison zeigte Guay wieder seine Fähigkeiten und fuhr auf Anhieb wieder unter den besten 20 mit. Seine stärksten Resultate feierte er dann zum Ende des Winters, als er bei den letzten drei Rennen drei Mal in die Top Ten fuhr. Mit Erik Guay haben die Kanadier ein hoffnungsvolles Talent auf dem Weg zu Vancouver 2010, der aber schon vorher einiges in den Speed-Disziplinen schaffen könnte.
Erste Podestplätze
Einen weiteren Schritt machte der furchtlose Kanadier in der olympischen Saison 2005/2006 nach vorne, in der auch sein jüngerer Bruder Stefan sein Debüt feiern konnte. Alleine drei Podestplätze, davon zwei in Gröden, gelangen Erik Guay, der auch die Kombinationsabfahrt in Val d'Isere als Schnellster beendete. Auf einen großen Sieg wartet der Kanadier aber weiterhin. Pech hatte er bei den Winterspielen in Turin, als er im Super-G Rang vier und damit nur 'Blech' gewann. Eine Zehntelsekunde hatte ihm an der Bronzemedaille gefehlt. Danach war die Saison für Guay aus gesundheitlichen Gründen leider vorzeitig vorüber.
Steckbrief
Geboren: 05.08.1981 in Quebec
Nation: Kanada
Heimatverein: Mont Tremblant
Größe: 185cm
Gewicht: 85kg
Hobbies: lesen
Web: www.erikguay.com
Erfolge
Es folgt ein Blick in den Karrierespiegel des Kanadiers. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination
Olympische Spiele:
2006 in Turin (ITA): SG (4)
Weltmeisterschaft:
2007 in Are (SWE): DH (4), SG (6)
2005 in Bormio (ITA): SG (19), K (DNS), DH (22)
2003 in St. Moritz (SUI): SG (6), K (17), DH (6)
Weltcup:
3. Platz Abfahrts-Weltcup 2007
10.Platz Super-G-Weltcup 2007
6. Platz Super-G-Weltcup 2006
11. Platz Abfahrts-Weltcup 2006
1. Platz Abfahrt Garmisch-Partenkirchen 2007
5. Platz Abfahrt Kitzbühel 2006
6. Platz Super G Kvitfjell 2005
2. Platz Abfahrt Lake Louise 2003
2. Platz Super-G Beaver Creek 2005
insgesamt fünf Podiumsplätze
Fotoserie: Portrait - Erik Guay (CAN)
Weiterführende Informationen:
| Homepage Erik Guay | |
| FIS Homepage |
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