Portrait - Anja Pärson (SWE)
Ski2b Redaktion am 08.08.2008 - 11:12 Uhr
Anja Pärson hat sich in ihrer Karriere zu einer der dominierenden Skifahrerinnen ihrer Zeit entwickelt. Schon als 17-Jährige gewann die Schwedin ihr erstes Weltcuprennen und ließ seitdem zahlreiche Erfolge im Weltcup und bei Großveranstaltungen folgen.
Die Stangen erzitterten
Geboren wurde Anja Pärson in Tärnaby, einem 900-Seelen-Dorf in den schwedischen Bergen. Dieses Dorf brachte schon Skigrößen wie zum Beispiel Ingemar Stenmark, Stig Strand und Bengt Fjällberg hervor. Folglich hat man in diesem Dorf kaum eine Wahl, man fährt Ski. Die 'große Blonde', die als ruhig und freundlich gilt, ist selbst ein großer Fan von Stenmark, 'dem' Ausnahme-Skifahrer der 70er Jahre. "Ich versuche, mir bei jeder Begegnung mit ihm zu merken, was er gesagt hat", gesteht Anja Pärson. Ihre größte Freude war es dann auch, als ihr großes Idol ihr nach der Zieldurchfahrt in St. Anton 2001 zum Weltmeistertitel gratulierte und ihr gestand, dass er zu nervös gewesen sei, um ihren Lauf zu verfolgen.
Schon als Kleinkind auf Skiern
Im Alter von drei Jahren stand Anja zum ersten Mal auf den Brettern und schon bald zeigte sich ihr großes Talent. Bei ersten Turnieren setzte sie sich dann trotz Altersunterschieden durch. Freunde und Verwandte sagen, dass ihr Erfolg nicht nur von ihrem Talent abhinge, sondern auch von ihrer Willensstärke und ihrer Zielstrebigkeit ausginge. Trainiert wird Pärson seit ihrer Kindheit von Vater Anders, der schon früh das Talent seiner Tochter erkannte.
Feuertaufe mit 17 Jahren
Bereits im zarten Alter von 17 begann für Pärson die Karriere im Weltcup. Schon dort gelang ihr 1998 mit einem 25. Platz im Riesenslalom von Crans Montana (SUI) ein gutes Resultat. Auch bei den Junioren-Weltmeisterschaften war Pärson mehr als erfolgreich. Vier Titel konnte die Schwedin gewinnen. Je zwei Goldmedaillen konnte sie sich im Riesenslalom und Slalom sichern. Doch auch in einer Speed-Disziplin war Pärson gut unterwegs, holte sie sich doch bei den Junioren 2000 im Super-G die Bronzemedaille.
Weltmeisterin 2001
Nach den Erfolgen bei den Junioren-Weltmeisterschaften startete Pärson dann nur ein Jahr später auch bei den Senioren durch. In St. Anton spielte sie in beiden Durchgängen des Slaloms ihre Stärken aus und gewann recht souverän ihren ersten Weltmeister-Titel. Sie verwies Christel Pascal-Saioni (FRA) und Hedda Berntsen (NOR) auf die Plätze. Nur zwei Tage später stand der Riesenslalom auf dem Programm, bei dem Pärson wieder auf das Treppchen fuhr und sich ihre zweite Medaille dieser Titelkämpfe sicherte.
Auch bei Olympia erfolgreich
Auch die erste Teilnahme an Olympischen Spielen 2002 war
für Pärson zufriedenstellend. Zwar konnte sie nicht die erhoffte Goldmedaille gewinnen, doch war sie im Slalom und Riesenslalom jeweils auf dem Podest zu finden. Zunächst gelang ihr mit dem dritten Rang im Slalom die erste Medaille. Dort hatte sie allerdings keine Chance gegen Janica Kostelic (CRO), die fast eine Sekunde schneller war als Pärson. Und auch im Riesenslalom führte kein Weg an Kostelic vorbei. Die Kroatin fuhr zwei sensationelle Durchgänge und verwies Pärson auf den zweiten Rang. Dennoch verließ die Schwedin mit zwei Medaillen nicht ganz enttäuscht die Spiele in Salt Lake City.
Das Jahr des Riesenslaloms
Nicht nur bei Großveranstaltungen zeigte Pärson ihr Potenzial. Auch im Weltcup wurde sie von Jahr zu Jahr besser und belegte in ihren Paradedisziplinen Slalom und Riesenslalom konstant vordere Plätze. Nicht verwunderlich, dass sie in den Weltcup-Disziplinen-Wertungen der Technikerinnen immer vorne zu finden ist. Die erste 'kleine' Kristallkugel konnte sie 2003 gewinnen, als sie im Riesenslalom 514 Weltcuppunkte sammelte und dabei drei Rennen in dieser Disziplin gewann. Und auch bei der WM in St. Moritz setzte sich die Dominanz Pärsons im Riesenslalom fort. Überlegen gewann sie den Titel vor Denise Karbon (ITA), die am Ende 1,55 Sekunden Rückstand auf Pärson hatte.
Krönung 2003/2004
Den vorläufigen Höhepunkt in ihrer Karriere feierte die Schwedin dann in der Saison 2003/2004. Von Beginn an dominierte sie in ihren Lieblingsdisziplinen und gewann Rennen um Rennen. Am Ende konnte sie elf Weltcuprennen für sich entscheiden. Dies brachte ihr zwei weitere 'kleine' Kristallkugeln in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom ein. Die Krönung allerdings war dann der Gewinn des Gesamtweltcups. Pärson lieferte sich bis zum Schluss einen spannenden Zweikampf mit Renate Götschl (AUT), die in den Speed-Disziplinen Punkte sammeln konnte. Doch beim Weltcupfinale in Sestriere (ITA) war es dann soweit: Pärson war nach dem vorletzten Rennen der Saison nicht mehr einzuholen und wurde Gesamt-Weltcup-Siegerin des Jahres 2003/2004. Damit trat sie in die Fußstapfen ihres großen Vorbilds Ingemar Stenmark.
Zweikampf mit Janica Kostelic
Im folgenden Jahr musste sich die Schwedin einer harten Konkurrentin erwehren: Janica Kostelic (CRO) war nach einem Jahr Pause wieder gesund und kehrte stärker als zuvor in den Weltcup zurück. Das ganze Jahr kämpften diese beiden Sportlerinnen um die Siege. Bei der WM triumphierte Pärson im Super-G und im Riesenslalom, während die Kroatin die anderen drei Goldmedaillen gewann. Und im Gesamt-Weltcup gab es eine hauchdünne Entscheidung, die erst im letzten Rennen mit der allerletzten Fahrerin beim Weltcup-Finale in Lenzerheide entschieden wurde. Schließlich lag Pärson ganze drei Punkte vor Kostelic und gewann zum zweiten Mal in Folge den Gesamt-Weltcup. Kurios dabei: die Schwedin gewann keine kleine Kristallkugel!
Das Erfolgsrezept
Zielstrebigkeit mit einer geballten Portion Aggressivität - so könnte man ihre Fahrweise am ehesten beschreiben. Hinzu kommen eine perfekte Technik und die Offenheit gegenüber Neuem. Die moderne Carving-Technik hatte sie als eine der ersten Weltcupfahrerinnen bestens verinnerlicht und genau darum können die junge Schwedin viele - vor allem ältere - Konkurrentinnen nur beneiden.
Endlich olympisches Gold
Nach drei Bronze- und einer Silbermedaillen konnte sich Pärson beim Slalom in Turin endlich ihren großen Traum erfüllen und olympisches Gold gewinnen. Zuvor schien es, als könne sie ihre guten Saisonleistungen in Turin nicht umsetzen. Doch im Slalom fuhr die Schwedin mutig und gewann verdient. Nach dem knappen Gewinn des Gesamtweltcups des Vorjahres, musste sie sich im Winter 2005/2006 ihrer Konkurrentin Janica Kostelic nun deutlich mit über 300 Punkten Rückstand geschlagen geben und schloss die Saison als Gesamtweltcupzweite ab. Der Gesamtsieg im Riesenslalom war ihr dennoch nicht zu nehmen.
Zurück zu alter Stärke
Nach den überzeugenden drei Goldmedaillen zu Beginn des Jahres 2007 bei der Weltmeisterschaft in Are fand Anja Pärson auch wieder im Weltcup 2007/2008 auf ihre Erfolgslinie der vergangenen Jahre zurück. Mit drei Siegen und insgesamt fünf Podiumsplätzen wies auch diese Saison einige Erfolge auf. Mit Platz sechs der Gesamtwertung blieb sie aber unter ihren Möglichkeiten. Vielleicht auch deshalb entschloss sie sich nach Saisonende zum Markenwechsel und wird nach langen Jahren auf Salomon nun auf Head-Skiern die Bestzeiten jagen.
Steckbrief
Geboren: 25.04 1981 in Tärnaby
Nation: Schweden
Heimatverein: Tärna IK Fjällvinden
Größe: 170 cm
Gewicht: 78 kg
Hobbies: Gitarre spielen, Snowscooter fahren, mit Freunden zusammen sein, Musik
Web: http://www.anjapaerson.com
Erfolge
Ihr Weltcup-Debüt feierte Anja Pärson am 15.03.1998 in Crans Montana (SUI). Dort erreichte sie einen beachtlichen 25. Platz, was gleichbedeutend mit den ersten Weltcuppunkten war. Ihren ersten Weltcup-Sieg 'erfuhr' sich Pärson dann beim Slalom in Mammoth Mountain (USA) im Dezember 1998. Es folgt ein kurzer Blick in den Karrierespiegel. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination
Olympische Spiele:
2006 in Turin (ITA): DH (3), K (3), SG (12), SL (1)
2002 in Salt Lake City (USA): GS (2), SL (3)
Weltmeisterschaft:
2007 in Are (SWE): SG (1), SC (1), DH (1)
2005 in Bormio (ITA): SG (1), K (2), RS (1), SL (DNF)
2003 in St. Moritz (SUI): GS (1), SL (4)
2001 in St. Anton (AUT): GS (3), SL (1)
1999 in Vail (USA): SL (ausg.), GS (ausg.)
Weltcup:
Weltcup-Gesamtsiegerin 2004 und 2005
Weltcup-Disziplinen-Siegerin Slalom 2004
Weltcup-Disziplinen-Siegerin Riesenslalom 2003, 2004 und 2006
insgesamt 38 Weltcup-Siege
Die Stangen erzitterten
Geboren wurde Anja Pärson in Tärnaby, einem 900-Seelen-Dorf in den schwedischen Bergen. Dieses Dorf brachte schon Skigrößen wie zum Beispiel Ingemar Stenmark, Stig Strand und Bengt Fjällberg hervor. Folglich hat man in diesem Dorf kaum eine Wahl, man fährt Ski. Die 'große Blonde', die als ruhig und freundlich gilt, ist selbst ein großer Fan von Stenmark, 'dem' Ausnahme-Skifahrer der 70er Jahre. "Ich versuche, mir bei jeder Begegnung mit ihm zu merken, was er gesagt hat", gesteht Anja Pärson. Ihre größte Freude war es dann auch, als ihr großes Idol ihr nach der Zieldurchfahrt in St. Anton 2001 zum Weltmeistertitel gratulierte und ihr gestand, dass er zu nervös gewesen sei, um ihren Lauf zu verfolgen.
Schon als Kleinkind auf Skiern
Im Alter von drei Jahren stand Anja zum ersten Mal auf den Brettern und schon bald zeigte sich ihr großes Talent. Bei ersten Turnieren setzte sie sich dann trotz Altersunterschieden durch. Freunde und Verwandte sagen, dass ihr Erfolg nicht nur von ihrem Talent abhinge, sondern auch von ihrer Willensstärke und ihrer Zielstrebigkeit ausginge. Trainiert wird Pärson seit ihrer Kindheit von Vater Anders, der schon früh das Talent seiner Tochter erkannte.
Feuertaufe mit 17 Jahren
Bereits im zarten Alter von 17 begann für Pärson die Karriere im Weltcup. Schon dort gelang ihr 1998 mit einem 25. Platz im Riesenslalom von Crans Montana (SUI) ein gutes Resultat. Auch bei den Junioren-Weltmeisterschaften war Pärson mehr als erfolgreich. Vier Titel konnte die Schwedin gewinnen. Je zwei Goldmedaillen konnte sie sich im Riesenslalom und Slalom sichern. Doch auch in einer Speed-Disziplin war Pärson gut unterwegs, holte sie sich doch bei den Junioren 2000 im Super-G die Bronzemedaille.
Weltmeisterin 2001
Nach den Erfolgen bei den Junioren-Weltmeisterschaften startete Pärson dann nur ein Jahr später auch bei den Senioren durch. In St. Anton spielte sie in beiden Durchgängen des Slaloms ihre Stärken aus und gewann recht souverän ihren ersten Weltmeister-Titel. Sie verwies Christel Pascal-Saioni (FRA) und Hedda Berntsen (NOR) auf die Plätze. Nur zwei Tage später stand der Riesenslalom auf dem Programm, bei dem Pärson wieder auf das Treppchen fuhr und sich ihre zweite Medaille dieser Titelkämpfe sicherte.
Auch bei Olympia erfolgreich
Auch die erste Teilnahme an Olympischen Spielen 2002 war
für Pärson zufriedenstellend. Zwar konnte sie nicht die erhoffte Goldmedaille gewinnen, doch war sie im Slalom und Riesenslalom jeweils auf dem Podest zu finden. Zunächst gelang ihr mit dem dritten Rang im Slalom die erste Medaille. Dort hatte sie allerdings keine Chance gegen Janica Kostelic (CRO), die fast eine Sekunde schneller war als Pärson. Und auch im Riesenslalom führte kein Weg an Kostelic vorbei. Die Kroatin fuhr zwei sensationelle Durchgänge und verwies Pärson auf den zweiten Rang. Dennoch verließ die Schwedin mit zwei Medaillen nicht ganz enttäuscht die Spiele in Salt Lake City.
Das Jahr des Riesenslaloms
Nicht nur bei Großveranstaltungen zeigte Pärson ihr Potenzial. Auch im Weltcup wurde sie von Jahr zu Jahr besser und belegte in ihren Paradedisziplinen Slalom und Riesenslalom konstant vordere Plätze. Nicht verwunderlich, dass sie in den Weltcup-Disziplinen-Wertungen der Technikerinnen immer vorne zu finden ist. Die erste 'kleine' Kristallkugel konnte sie 2003 gewinnen, als sie im Riesenslalom 514 Weltcuppunkte sammelte und dabei drei Rennen in dieser Disziplin gewann. Und auch bei der WM in St. Moritz setzte sich die Dominanz Pärsons im Riesenslalom fort. Überlegen gewann sie den Titel vor Denise Karbon (ITA), die am Ende 1,55 Sekunden Rückstand auf Pärson hatte.
Krönung 2003/2004
Den vorläufigen Höhepunkt in ihrer Karriere feierte die Schwedin dann in der Saison 2003/2004. Von Beginn an dominierte sie in ihren Lieblingsdisziplinen und gewann Rennen um Rennen. Am Ende konnte sie elf Weltcuprennen für sich entscheiden. Dies brachte ihr zwei weitere 'kleine' Kristallkugeln in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom ein. Die Krönung allerdings war dann der Gewinn des Gesamtweltcups. Pärson lieferte sich bis zum Schluss einen spannenden Zweikampf mit Renate Götschl (AUT), die in den Speed-Disziplinen Punkte sammeln konnte. Doch beim Weltcupfinale in Sestriere (ITA) war es dann soweit: Pärson war nach dem vorletzten Rennen der Saison nicht mehr einzuholen und wurde Gesamt-Weltcup-Siegerin des Jahres 2003/2004. Damit trat sie in die Fußstapfen ihres großen Vorbilds Ingemar Stenmark.
Zweikampf mit Janica Kostelic
Im folgenden Jahr musste sich die Schwedin einer harten Konkurrentin erwehren: Janica Kostelic (CRO) war nach einem Jahr Pause wieder gesund und kehrte stärker als zuvor in den Weltcup zurück. Das ganze Jahr kämpften diese beiden Sportlerinnen um die Siege. Bei der WM triumphierte Pärson im Super-G und im Riesenslalom, während die Kroatin die anderen drei Goldmedaillen gewann. Und im Gesamt-Weltcup gab es eine hauchdünne Entscheidung, die erst im letzten Rennen mit der allerletzten Fahrerin beim Weltcup-Finale in Lenzerheide entschieden wurde. Schließlich lag Pärson ganze drei Punkte vor Kostelic und gewann zum zweiten Mal in Folge den Gesamt-Weltcup. Kurios dabei: die Schwedin gewann keine kleine Kristallkugel!
Das Erfolgsrezept
Zielstrebigkeit mit einer geballten Portion Aggressivität - so könnte man ihre Fahrweise am ehesten beschreiben. Hinzu kommen eine perfekte Technik und die Offenheit gegenüber Neuem. Die moderne Carving-Technik hatte sie als eine der ersten Weltcupfahrerinnen bestens verinnerlicht und genau darum können die junge Schwedin viele - vor allem ältere - Konkurrentinnen nur beneiden.
Endlich olympisches Gold
Nach drei Bronze- und einer Silbermedaillen konnte sich Pärson beim Slalom in Turin endlich ihren großen Traum erfüllen und olympisches Gold gewinnen. Zuvor schien es, als könne sie ihre guten Saisonleistungen in Turin nicht umsetzen. Doch im Slalom fuhr die Schwedin mutig und gewann verdient. Nach dem knappen Gewinn des Gesamtweltcups des Vorjahres, musste sie sich im Winter 2005/2006 ihrer Konkurrentin Janica Kostelic nun deutlich mit über 300 Punkten Rückstand geschlagen geben und schloss die Saison als Gesamtweltcupzweite ab. Der Gesamtsieg im Riesenslalom war ihr dennoch nicht zu nehmen.
Zurück zu alter Stärke
Nach den überzeugenden drei Goldmedaillen zu Beginn des Jahres 2007 bei der Weltmeisterschaft in Are fand Anja Pärson auch wieder im Weltcup 2007/2008 auf ihre Erfolgslinie der vergangenen Jahre zurück. Mit drei Siegen und insgesamt fünf Podiumsplätzen wies auch diese Saison einige Erfolge auf. Mit Platz sechs der Gesamtwertung blieb sie aber unter ihren Möglichkeiten. Vielleicht auch deshalb entschloss sie sich nach Saisonende zum Markenwechsel und wird nach langen Jahren auf Salomon nun auf Head-Skiern die Bestzeiten jagen.
Steckbrief
Geboren: 25.04 1981 in Tärnaby
Nation: Schweden
Heimatverein: Tärna IK Fjällvinden
Größe: 170 cm
Gewicht: 78 kg
Hobbies: Gitarre spielen, Snowscooter fahren, mit Freunden zusammen sein, Musik
Web: http://www.anjapaerson.com
Erfolge
Ihr Weltcup-Debüt feierte Anja Pärson am 15.03.1998 in Crans Montana (SUI). Dort erreichte sie einen beachtlichen 25. Platz, was gleichbedeutend mit den ersten Weltcuppunkten war. Ihren ersten Weltcup-Sieg 'erfuhr' sich Pärson dann beim Slalom in Mammoth Mountain (USA) im Dezember 1998. Es folgt ein kurzer Blick in den Karrierespiegel. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination
Olympische Spiele:
2006 in Turin (ITA): DH (3), K (3), SG (12), SL (1)
2002 in Salt Lake City (USA): GS (2), SL (3)
Weltmeisterschaft:
2007 in Are (SWE): SG (1), SC (1), DH (1)
2005 in Bormio (ITA): SG (1), K (2), RS (1), SL (DNF)
2003 in St. Moritz (SUI): GS (1), SL (4)
2001 in St. Anton (AUT): GS (3), SL (1)
1999 in Vail (USA): SL (ausg.), GS (ausg.)
Weltcup:
Weltcup-Gesamtsiegerin 2004 und 2005
Weltcup-Disziplinen-Siegerin Slalom 2004
Weltcup-Disziplinen-Siegerin Riesenslalom 2003, 2004 und 2006
insgesamt 38 Weltcup-Siege
Fotoserie: Portrait - Anja Pärson (SWE)
Weiterführende Informationen:
| Anja Pärson Fangruppe in der Skiers Lounge | |
| Homepage von Anja Paerson |
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