Renate Götschl demonstriert Stärke
Ski2b Redaktion am 21.02.2004 - 14:56 Uhr
Die Österreicherin Renate Götschl (01:09,22 Minuten) siegte beim Super-G der Damen im schwedischen Are vor Carole Montillet (FRA, 01:09,44 Minuten) und Brigitte Obermoser (AUT, 01:09,50 Minuten). Auf Platz vier überraschte die Italienerin Lucia Recchia (01:09,52 Minuten) vor der Französin Melanie Suchet (01:09,53 Minuten). Beste DSV-Athletin wurde Petra Haltmayr (01:09,76 Minuten) auf Platz neun.
Hilde Gerg ausgeschieden:
Einen schwarzen Tag erwischte die in der Disziplinenwertung Führende, die ihr rotes Laibchen an die Österreicherin Götschl verlor. Beim Russi-Sprung im mittleren Streckenteil der 'Olympia' sprang Gerg in die falsche Richtung und auch sehr weit, sodass sie das folgende Tor nicht mehr erreichte und ausschied.
Gerg zu ihrem Ausscheiden: "Ich habe vor dem Sprung wohl zu wenig Richtung gemacht und bin dann auch noch sehr weit gesprungen. So hatte ich keine Zeit mehr, zu korrigieren."
Die Enttäuschung über die verpasste Chance stand der DSV-Athletin ins Gesicht geschrieben - hinter den nun im Super-G-Weltcup vor ihr liegenden Götschl und Carole Montillet belegt Gerg - punktgleich mit der Österreicherin Michaela Dorfmeister - den dritten Platz.
Götschl erhält sich alle Ambitionen:
Ganz anders schaute Renate Götschl (jetzt 1208 Punkte) drein. Sie konnte mit diesem Sieg in der Weltcup-Gesamtwertung 89 Punkte auf Anja Paerson (1232 Punkte), die 20. wurde, gutmachen.
Auch wenn die Schwedin bei mehr ausstehenden Rennen in den technischen Disziplinen als Topfavoritin auf den Gewinn der Großen Kristallkugel anzusehen ist, dürfte diese Entscheidung erst im Rahmen der letzten Wettbewerbe beim Weltcupfinale in Sestrieres im März fallen.
Renate Götschl wollte sich noch nicht zur kleinen Kristallkugel gratulieren lassen, wie sich das für eine akkurate Sportsfrau gehört: "Den Super-G-Weltcup möchte ich, noch aber habe ich ihn nicht. Es kann noch viel passieren."
Die DSV-Fahrerinnen:
Zu überzeugen wusste Petra Haltmayr. Als zweite Starterin in das Rennen gegangen, hielt sie die schnellste Zeit, bis sie die Italienerin Lucia Recchia vom Platz an der Sonne verdrängte. Platz neun im Abschlussklassement bedeutet die sichere Qualifikation für das Weltcupfinale in Italien.
Martina Ertl musste sich in einem knappen Rennen, bei dem sage und schreibe 17 Fahrerinnen innerhalb einer Sekunde lagen, mit dem 15. Rang zufrieden geben. Im Mittelteil der Strecke hatte sie eine etwas unruhige Fahrt gezeigt und Zeit liegen lassen.
Ellen Hild verpasste die Punkteränge, Isabelle Huber und Maria Riesch schieden aus.
Zahlreiche Ausfälle:
Wie auch zwölf andere Athletinnen! Ein Großteil scheiterte an genau dem Tor, das auch Hilde Gerg zum Verhängnis geworden ist.
Zum Restprogramm:
Neben dem Riesenslalom am Sonntag bestreiten die Damen noch zwei Slalomläufe in Finnland sowie das Weltcupfinale in Sestrieres (ITA)
Organisation, Information und Kontakt:
Ski World Cup Are
Box 41
S-83013 Are, Schweden
fon: +46 (647) 13364
fax: +46 (647) 13699
mail:
web: http://www.worldcupare.com
Hilde Gerg ausgeschieden:
Einen schwarzen Tag erwischte die in der Disziplinenwertung Führende, die ihr rotes Laibchen an die Österreicherin Götschl verlor. Beim Russi-Sprung im mittleren Streckenteil der 'Olympia' sprang Gerg in die falsche Richtung und auch sehr weit, sodass sie das folgende Tor nicht mehr erreichte und ausschied.
Gerg zu ihrem Ausscheiden: "Ich habe vor dem Sprung wohl zu wenig Richtung gemacht und bin dann auch noch sehr weit gesprungen. So hatte ich keine Zeit mehr, zu korrigieren."
Die Enttäuschung über die verpasste Chance stand der DSV-Athletin ins Gesicht geschrieben - hinter den nun im Super-G-Weltcup vor ihr liegenden Götschl und Carole Montillet belegt Gerg - punktgleich mit der Österreicherin Michaela Dorfmeister - den dritten Platz.
Götschl erhält sich alle Ambitionen:
Ganz anders schaute Renate Götschl (jetzt 1208 Punkte) drein. Sie konnte mit diesem Sieg in der Weltcup-Gesamtwertung 89 Punkte auf Anja Paerson (1232 Punkte), die 20. wurde, gutmachen.
Auch wenn die Schwedin bei mehr ausstehenden Rennen in den technischen Disziplinen als Topfavoritin auf den Gewinn der Großen Kristallkugel anzusehen ist, dürfte diese Entscheidung erst im Rahmen der letzten Wettbewerbe beim Weltcupfinale in Sestrieres im März fallen.
Renate Götschl wollte sich noch nicht zur kleinen Kristallkugel gratulieren lassen, wie sich das für eine akkurate Sportsfrau gehört: "Den Super-G-Weltcup möchte ich, noch aber habe ich ihn nicht. Es kann noch viel passieren."
Die DSV-Fahrerinnen:
Zu überzeugen wusste Petra Haltmayr. Als zweite Starterin in das Rennen gegangen, hielt sie die schnellste Zeit, bis sie die Italienerin Lucia Recchia vom Platz an der Sonne verdrängte. Platz neun im Abschlussklassement bedeutet die sichere Qualifikation für das Weltcupfinale in Italien.
Martina Ertl musste sich in einem knappen Rennen, bei dem sage und schreibe 17 Fahrerinnen innerhalb einer Sekunde lagen, mit dem 15. Rang zufrieden geben. Im Mittelteil der Strecke hatte sie eine etwas unruhige Fahrt gezeigt und Zeit liegen lassen.
Ellen Hild verpasste die Punkteränge, Isabelle Huber und Maria Riesch schieden aus.
Zahlreiche Ausfälle:
Wie auch zwölf andere Athletinnen! Ein Großteil scheiterte an genau dem Tor, das auch Hilde Gerg zum Verhängnis geworden ist.
Zum Restprogramm:
Neben dem Riesenslalom am Sonntag bestreiten die Damen noch zwei Slalomläufe in Finnland sowie das Weltcupfinale in Sestrieres (ITA)
Organisation, Information und Kontakt:
Ski World Cup Are
Box 41
S-83013 Are, Schweden
fon: +46 (647) 13364
fax: +46 (647) 13699
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web: http://www.worldcupare.com
Fotoserie: Renate Götschl demonstriert Stärke
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