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Pärson schlägt gleich zu Beginn wieder zu

Ski2b Redaktion am 23.10.2004 - 14:03 Uhr
Beim ersten Weltcuprennen der Saison 2004/2005 war die Schwedin Anja Pärson nicht zu stoppen. Die Siegerin des Gesamt-Weltcups des Jahres 2003/2004 gewann den Riesenslalom auf dem Rettenbachgletscher in Sölden in der Zeit von 02.25.21 Minuten vor der Finnin Tanja Poutiainen (02.25.33 Min.) und Maria Rienda Contreras (SPA, 02.26.78). Beste Deutsche war Martina Ertl, die mit 1,78 Sekunden Rückstand auf den fünften Platz kam.

Gute Bedingungen in Sölden
Besser hätte der Weltcup-Auftakt in Sölden nicht sein können. Auf dem Gletscher herrschten traumhafte Bedingungen und die Piste war perfekt hergerichtet. Doch mit zunehmender Renndauer ließ der Kurs aufgrund der warmen Tage zuvor doch nach und die späteren Fahrerinnen hatten damit zu kämpfen.

Ertl und Riesch im Finale dabei
Der Deutsche Skiverband war mit fünf Athletinnen an den Start gegangen, von denen zwei Fahrerinnen das Finale der besten 30 ereichten. Martina Ertl konnte sich im Finaldurchgang mit einer guten Leistung vom siebten auf den fünften Platz verbessern. Maria Riesch indes musste dem hohen Risiko im Steilhang Tribut zollen und konnte einen Ausfall nur mit Mühe vermeiden. Der Fahrfehler, hervorgerufen durch Rücklage, kostete die junge Deutsche allerdings eine Menge Zeit. Sie fiel vom fünften Rang (1. Durchgang) schlussendlich auf den 14. Platz zurück.

Hilde Gerg im Pech
Die weiteren drei DSV-Starterinnen Hilde Gerg, Annemarie Gerg und Kathrin Hölzl konnten sich nicht für das Finale qualifizieren. Gerade Hilde Gerg hatte mit Problemen zu kämpfen. Sie verlor während ihrer Fahrt einen Stock und hatte danach keine Chance mehr, das Finale zu erreichen. Kathrin Hölzl musste mit der hohen Startnummer 60 das Rennen aufnehmen und kam nicht über den 40. Rang nach dem ersten Lauf hinaus.

Österreicherinnen geschlagen
Einen herben Rückschlag mussten die Österreicherinnen hinnehmen. Beim Heimrennen in Sölden reichte es nicht zu einem Platz auf dem Siegerpodest. Beste ÖSV-Fahrerin war die Niederösterreicherin Michaela Dorfmeister auf Rang 7. Mit Nicole Hosp auf Platz 9 kam nur noch eine weitere Athletin unter die Top Ten. Nicht weniger als fünf ÖSV-Fahrerinnen fielen im Laufe der beiden Durchgänge aus. Marlies Schild, Alexandra Meissnitzer, Renate Götschl, Michaela Kirchgasser und Kathrin Zettel mussten vorzeitig aufgeben.

Kostelic mit gelungenem Comeback
Gut eineinhalb Jahre musste die alpine Skiwelt auf Janica Kostelic verzichten. Zahlreiche Verletzungen verhinderten immer wieder eine Rückkehr in den Skizirkus. Doch nun hat die dreifache Olympiasiegerin von Salt Lake City 2002 wieder den Anschluss an die Weltspitze geschafft. Der achte Platz ist hierfür ein Fingerzeig.

Stimmen
Martina Ertl: Ich kann auf alle Fälle zufrieden sein. Mein erster Lauf war sicher etwas verhalten, aber dennoch aus meiner Sicht ein solider Durchgang. Im Finale konnte ich mich im Gegensatz zu den meisten Athletinnen verbessern.

Maria Riesch: Ich ärgere mich über den Fehler, den ich im Finale gemacht habe. Danach war ich auch nicht mehr locker. Ich habe riskiert, denn ich wollte natürlich den fünften Platz aus dem ersten Durchgang verteidigen. Am Ende konnte ich froh sein, dass ich das Ziel noch erreicht habe. Eigentlich bin ich derzeit in allen Disziplinen gut drauf und daher möchte ich in dieser Saison konstant unter die Top Ten fahren.
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