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Pärson am Arber unschlagbar - Bergmann-Schmuderer auf zweitem Platz

Ski2b Redaktion am 08.02.2004 - 12:58 Uhr
Die Königin am Arber ist unzweifelhaft die Schwedin Anja Pärson. Einen Tag nach dem Sieg im Riesenslalom gewann Pärson (01:29.58 Min.) auch den Slalom auf der Arber-Weltcup-Strecke. Sie stieß dabei aber auf die Gegenwehr von Monika Bergmann-Schmuderer, die bei ihrem Heimrennen in der Zeit von (01:30.02 Min.) recht nah an die Topfahrerin dieser Saison heranfuhr. Überraschungsdritte wurde Veronika Zuzulova (SVK), die als 17. in das Finale gestartet war.

Pärson hat schon zwei Kristallkugeln sicher:
Anja Pärson hat sich mit den beiden Siegen beim Renn-Wochenende am Arber nunmehr schon vorzeitig im Riesenslalom und im Slalom den Sieg in der jweiligen Disziplinenwertung gesichert und führt nun auch deutlich in der Gesamtweltcup-Wertung.

Annemarie Gerg und Martina Ertl verhalten:
Beide Läuferinnen fuhren im Finale eher verhalten und kamen so nicht über den 18. Platz (Annemarie Gerg) und 22. Platz (Martina Ertl) hinaus. Nach Ausfällen in den letzten Rennen ist dies aber immerhin wieder eine positive Trendwende.

Maria Riesch verpasst Finale:
Einen Tag nach dem guten 15. Platz im Riesenslalom verpasste das DSV-Talent nach verkorkstem Lauf klar das Finale der besten 30 Fahrerinnen. Sie landete auf Platz 43. Auch Kathrin Hölzl konnte sich als 39. nicht für den zweiten Lauf qualifizieren.

Götschl kann nicht punkten:
Renate Götschl aus Österreich konnte ebenfalls nicht ins Finale vordringen. Sie wurde 36. und verfehlte dadurch auch ihr Ziel, mit Blick auf den Zweikampf um den Gesamtweltcup mit Anja Pärson zu punkten. Die Speedqueen aus der Steiermark hatte sich eigens hierfür auch zum Slalom gemeldet - am Arber indes vergeblich.

Bessere Bedingungen durch Wintereinbruch:
Sinkende Temperaturen sorgten für leichte Entspannung beim Organisationsteam. Die Piste zog über Nacht an und bot den Fahrerinnen so eine ansprechende 'Arbeitsunterlage'.

Pech für Marlies Schild:
Das Pech verfolgt das ÖSV-Damenteam auch weiterhin. Nach dem Knöchelbruch von Nicole Hosp kam nun die nächste Hiobsbotschaft. Marlies Schild fällt für drei Wochen aus. Im Vorfeld der Arber-Rennen klagte sie über Probleme am linken Knie. Die Diagnose ergab einen schleichenden Meniskus-Einriss. Schild ist zur weiteren Behandlung nach Salzburg zurückgereist.
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