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Dritter Slalomsieg für Laure Pequegnot

Ski2b Redaktion am 03.02.2002 - 13:05 Uhr
Die Slalom-Weltcup-Führende Laure Pequegnot aus Frankreich hat ihre Klasse auch beim achten Weltcup-Slalom der Damen bewiesen. Pequegnot siegte auf der Olympia-Piste im schwedischen Åre in der Gesamtzeit von 1:26,08 Min. souverän vor der US-Amerikanerin Kristina Koznick (1:27,33 Min.) und der Schwedin Ylva Nowen (1:27,43 Min.). Platz vier belegte die Finnin Tanja Poutiainen.

Kampf um Slalom-Kristallkugel bleibt offen:
Für die 26-jährige Pequegnot war dies der dritte Slalomsieg in der laufenden Weltcupsaison. Nur noch das Weltcup-Finale in Flachau/Zauchensee steht im Anschluss an die Olympischen Spiele auf dem Programm der Slalom-Spezialistinnen. Das Rennen um die kleine Kristallkugel bleibt aber bis dahin weiter offen. Pequegnot führt in der Wertung mit 552 Punkten vor Koznick (498 Punkten). Nur diese beiden Damen können den Slalom-Weltcup noch gewinnen. Slalom-Weltmeisterin Anja Paerson (Schweden) musste nach ihrem Ausscheiden in Åre alle Hoffnungen auf diesen Titel begraben.

DSV-Mädels mit verpatzter Generalprobe:
Für die deutschen Slalomfahrerinnen war der Weltcupauftritt in Åre nicht von Erfolg gekrönt. Monika Bergmann belegte als beste Deutsche den 14. Platz. Martina Ertl, überraschend doch in Åre dabei, kam nur auf den 16. Rang. Dabei mussten die DSV-Girls insbesondere auch mit dem Zeitrückstand aus dem ersten Durchgang zurechtkommen. Die brüchige Piste auf der Olympia-Strecke hatte für enorme Zeitunterschiede gesorgt und den ersten Lauf zu einem Nummernrennen werden lassen. Individuelle Fehler untermauerten dann die durchwachsene Vorstellung der DSV-Fahrerinnen. Marina Huber (Platz 26) und Annemarie Gerg (Platz 27) konnten ebenfalls nicht überzeugen.

Götschl gewinnt Kombination:
Ein tolles Wochenende liegt indes hinter der Österreicherin Renate Götschl. Einen Tag nach dem Gewinn der Sprint-Abfahrt sicherte sich die Speedqueen weitere 100 Weltcup-Punkte für den Sieg in der Kombinationswertung. Damit schließt sie in der Weltcup-Gesamtwertung beinahe zu der Führenden Michaela Dorfmeister (ebenfalls Österreich) auf.

Stimmen:
Monika Bergmann: "Das Motto lautet: Schlechte Generalprobe und dann hoffentlich gute Olympia-Premiere. Richtig gut war das heute hier nicht."

Martina Ertl: "Abschnittsweise ist das jetzt etwas besser geworden. In der Vertikale habe ich aber Probleme gehabt. Leider verlangten die Bedingungen hier eine andere Fahrweise als ich im Training geübt hatte."

Wolfgang Maier: "Wir haben in Åre nicht das gebracht was wir wollten. Wir wollten uns vor Olympia noch etwas besser positionieren, Selbstbewusstsein tanken für Salt Lake City. Aber da machen wir jetzt einen Haken dran. Jetzt kommt das nächste Ziel und das ist Salt Lake."
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