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Didier Cuche brilliert im Super G - Eberharter erhält die dritte Kugel

Ski2b Redaktion am 07.03.2002 - 10:23 Uhr
Didier Cuche hat den letzten Super G der Herren in der nun ablaufenden Weltcup-Saison gewonnen. Auf der 'Weltcupstrecke-Zauchensee' gewann der Schweizer beim Weltcup-Finale das Rennen in der Zeit von 1:25,53 Min. vor dem österreichischen Abfahrts-Olympiasieger Fritz Strobl (1:25,88 Min.) und dem Italiener Alessandro Fattori (1:26,14 Min.). Platz vier ging an den großen Dominator des Weltcup-Winters. Stephan Eberharter aus dem Zillertal reichte diese Plazierung zum Gewinn der dritten Kristallkugel.

Eberharter auch Weltcup-Super-G-Sieger:
Der noch 32-jährige Österreicher ist der große Abräumer bei den Weltcup-Finals. Gut zwei Wochen nach Ende der Olympischen Spiele in Salt Lake City, bei denen der 'Steff' Gold, Silber und Bronze erringen konnte, gibt er sich jetzt beinahe täglich die 'Kugel'. Heute reichte dem Gesamt-und Abfahrts-Weltcupsieger ein Sicherheitslauf, um sich vor dem Tages-Sieger Didier Cuche nun auch den Weltcup in der Disziplin Super G zu sichern. Der 15. Platz, der bei den Finals noch jeweils zu Weltcup-Punkten berechtigt, hätte Eberharter auch bei einem Cuche-Erfolg ausgereicht. Mit Platz vier ließ der 'Eberharter' aber erst gar nichts anbrennen.

Deutsche Teilnehmer Fehlanzeige:
Auch beim Super-G-Finale fehlten deutsche Teilnehmer in Zauchensee. Nur die besten 25 Athleten des Skiwinters dürfen jeweils in der anstehenden Disziplin antreten. Hinzukommen noch alle Fahrer, die insgesamt mehr als 400 Weltcup-Punkte haben und die jeweiligen Junioren Weltmeister. Max Rauffer, derzeit einziger gesunder Speed-Disziplinen-Fahrer beim DSV, verpasste jedoch diesen 'Cut'.

Stimmen:
Didier Cuche: "Endlich habe ich einmal die '1' gesehen. Es war in der Saison immer so knapp. Ich glaube, ich hab es mir verdient."

Fritz Strobl: "Ich hab mich gefreut, dass meine Familie im Zielraum war. Für mich ist die Saison vorbei. Am Samstag gibt es in meinem Heimatort Steinfeld eine große Olympia-Party. Das wird anstrengend. Den Riesenslalom lasse ich da besser ausfallen."

Alessandro Fattori: "Das war heute total wichtig für mich. Ich habe Kvitfjell damit bestätigt und den Druck vom Team genommen, da wir nach Olympia ziemlich in der Kritik standen."

Stephan Eberharter: "Es wird jeder verstehen, wenn ich heute nicht volles Risiko gegangen bin. Es war genau die Konstellation; der Cuche gewinnt und wenn ich rausfliege, dann hat er die Kugel. Das wollte ich vermeiden. Im Riesenslalom habe ich jetzt keinen Druck mehr. Da gehe ich volles Risiko. Momentan passt halt alles. In Flachau wird auch noch Zeit für ein Plausch mit dem Hermann sein."
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