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Abfahrts-Weltcupfinale: Deneriaz siegt und Eberharter lächelt

Ski2b Redaktion am 12.03.2003 - 10:52 Uhr
Strahlender Sonnenschein in Kvitfjell (Norwegen), ein überglücklicher Sieger Deneriaz und ein zufriedener Stephan Eberharter - das Abfahrtsfinale in der Kurzversion!

Deneriaz bestätigt Trainingsleistung:
Der Franzose Antoine Deneriaz bestätigte auf der weichen und brüchigen Piste am Olympiabakken seinen Trainingssieg und ließ der Konkurrenz auch im Rennen keine Chance. Deneriaz siegte in der Zeit von 01:28,37 Min. vor dem Österreicher Stephan Eberharter (01:28,54 Min.) und dem US-Amerikaner Daron Rahlves (01:28,58 Min.). Der Franzose Nicolas Burtin und Lokalmatador Kjetil Andre Aamodt folgten auf den weiteren Plätzen.

Stephan Eberharter baut Führung im Gesamtweltcup aus:
Der amtierende Gesamtweltcupsieger des Vorjahres - Stephan Eberharter aus Österreich - darf sich immer mehr mit dem Gedanken der Verteidugung der 'großen Kristallkugel' anfreunden. Drei Rennen vor dem Ende der Weltcupsaison führt der Zillertaler mit 1233 Punkten vor dem US-Amerikaner Bode Miller. Der Vorsprung von nunmehr 173 Punkten resultierte auch aus dem 'Nuller', den sich Bode Miller mit seinem 25. Platz in der Abfahrt leistete. Da nur die ersten 15. beim Weltcup-Finale punkten können, ging der US-Amerikaner leer aus, während Eberharter weitere 80 Punkte für seinen zweiten Platz erhielt.

Besonderheiten der Finals:
Zur Teilnahme an den Weltcup-Finals sind nur die 25 punktbesten Fahrer einer jeden Disziplin startberechtigt. Dazu haben alle Aktiven, die mehr als 400 Weltcuppunkte in der aktuellen Saison gesammelt haben, eine generelle Starterlaubnis für alle Disziplinen. Weiterhin sind in den jeweiligen Disziplinen die Juniorenweltmeister - quasi als Belohnung und zusätzlicher Motivationsschub - startberechtigt.

Hannes Trinkl - Ende einer großen Karriere?
Der Österreichische Abfahrtsweltmeister von St. Anton 2001 - Hannes Trinkl - hat mit der Abfahrt von Kvitfjell möglicherweise sein letztes Weltcuprennen absolviert. Der 35-jährige ginge dann in den verdienten Rennfahrer-Ruhestand. Noch ist hier allerdings nicht das letzte Wort gesprochen. Vielleicht bleibt uns der Altmeister ja noch eine Saison erhalten. Schaun'mer mal!
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