
Michael von Grünigen

Christian Mayer

Benjamin Raich

Massimiliano Blardone

Erik Schlopy

Frederik Nyberg

Stephan Eberharter

Bode Miller

Andreas Ertl
Weltcup-RS in Park City geht an Michael von Grünigen
Ski2b Redaktion am 22.11.2002 - 21:55 Uhr
Mit dem Riesenslalom in Park City haben die Männer knapp einen Monat nach dem Auftakt-Sieg des Österreichers Stephan Eberharter in
Sölden nunmehr erneut den Kampf um Weltcup-Punkte aufgenommen. Auf dem anspruchsvollen Parcours, der vor knapp neun Monaten noch Schauplatz des olympischen Riesenslaloms gewesen ist, siegte der Schweizer RS-Weltmeister Michael von Grünigen in der Gesamtzeit von 2:23,08 Min. vor den beiden Österreichern Christian Mayer (2:23,36 Min./
Völkl) und Benjamin Raich (2:23,39 Min.). Der Italiener Massimiliano Blardone und Erik Schlopy (USA) landeten auf den folgenden Rängen. Riesenslalom-Olympiasieger Stephan Eberharter, der nach dem ersten Durchgang noch die Führung inne hatte, musste sich am Ende mit dem achten Platz zufrieden geben.
Überraschungs-Teilnehmer Bode Miller im Pech:
Nur eine Woche nach seiner Knie-Arthroskopie wagte sich der US-Skistar Bode Miller bei seinem Heimspiel schon wieder an den Start. Der US-Boy gönnte seinem Körper nur eine überaus kurze Regenerationsphase, wurde aber für seinen Eifer nicht belohnt. Schon im ersten Durchgang kam das Aus für ihn, da sich sein Ski gelöst hatte. Vielleicht ein Glücksfall für seinen Körper; bleibt doch mehr Zeit zur Erholung von der OP.
DSV im 'Riesenslalom-Tal' der Tränen:
Für den DSV gab es auch beim heutigen Rennen keinen Ausweg aus der schon lange andauernden Misere im Riesenslalom. Der einzige deutsche Starter war Andreas Ertl aus Lenggries, dem es mit einem guten Resultat vorbehalten gewesen wäre, dem Team einen weiteren Startplatz zu erkämpfen. Ertl scheiterte jedoch als 52. des ersten Durchgangs deutlich am 'Cut' der besten 30 Fahrer, der zur Teilnahme am Finallauf berechtigt. Die Durststrecke dauert hier für den Deutschen Skiverband also weiter an.
Sonne pur - nur keine Zuschauer:
Strahlender Sonnenschein, 9 Grad am Start und 10 Grad im Ziel sorgten für frühlingshafte Bedingungen. Indes zeigen die Zuschauer in Übersee den Skisportlern in beinahe gewohnter Manier die kalte Schulter. Auch das schöne Wetter konnte diesen lange beobachteten Trend nicht umkehren. Den Herren geht es in diesem Punkt wie den Damen am Vortag.
Die hohe Skikunst auf Kunstschnee:
Gefahren wurde auf einem reinen Kunstschneeband, da es in Park City derzeit noch kaum Naturschnee gibt. Genau wie bei den Damen musste die Piste wegen der hohen Temperaturen mit Chemikalien präpariert werden.
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