
Renate Götschl

Renate Götschl

Carole Montillet

Alexandra Meissnitzer

Michaela Dorfmeister

Hilde Gerg

Brigitte Obermoser

Corinne Rey-Bellet

Martina Ertl
Super-G geht an Renate Götschl - Gerg setzt Karriere fort
Ski2b Redaktion am 28.02.2003 - 13:30 Uhr
Nachdem in der
Sierra Nevada (ESP) die beiden geplanten Abfahrten der Vorwoche aufgrund böigen Windes sowie starker Schneeverwehungen ausgefallen waren, geht es für die Speedladies des alpinen Weltcups in Innsbruck (Österreich) endlich wieder zur Sache. Am Patscherkofel, dem Hausberg der österreichischen 'Sportstadt', sind zwei Super-G-Rennen und eine Abfahrt angesetzt. Der erste Super-G bildete am Freitag den Auftakt.
Sieg für Renate Götschl:
Bei besten äußeren Bedingungen machte die Speedqueen aus der Steiermark dort weiter, wo sie bei den letzten Weltcuprennen in Innsbruck (im Jahr 2000) aufgehört hatte. Götschl siegte in der Zeit von 01:26,18 Min. vor Carole Montillet aus Frankreich (01:26,21 Min.) und Alexandra Meissnitzer vom ÖSV (01:26,54 Min.) Auf den Plätzen Vier und Fünf landeten Super-G-Weltmeisterin Michaela Dorfmeister (Österreich) und Hilde Gerg (Lenggries).
Götschl-Wochenende wie 2000?
Gelingt der 27-jährigen Steirerin am Patscherkofel noch einmal ein sensationelles Wochenende wie bereits vor drei Jahren? Im Jahr 2000 holte sie bei gleichem Programm zwei Siege (Abfahrt, Super-G) und einen zweiten Platz (Super-G), also 280 Punkte aus drei Rennen.
Duell um Super-G-Kristallkugel:
Mit dem Sieg am Patscherkofel hat Renate Götschl in der Super-G-Wertung nun 348 Weltcuppunkte. Damit ist sie vor dem Weltcupfinale in Lillehammer bis auf 39 Punkte an die führende Carole Montillet (FRA,387 Pkt.) herangefahren.
Gerg und Ertl im Soll - mageres Teamergebnis:
Die beiden DSV-Vorzeigefahrerinnen Hilde Gerg (Platz 5) und Martina Ertl (Platz 11) waren einmal mehr die Leistungsträgerinnen im deutschen Damenteam. Dahinter klaffte dann aber eine gewaltige Lücke. Weder Regina Häusl (36), noch Isabelle Huber (37), Sibylle Brauner (41) und Petra Haltmayr (43) konnten überzeugen. Die junge Maria Riesch schied indes aus.
Der Wind als 'Sorgenkind' - Föhn:
Heftiger Wind störte bereits beide Abfahrts-Trainings. Mit bis zu 80 km/h blies der vom Dauer-Hoch 'Helga' angefachte Föhn über den Patscherkofel. Doch nicht der Wind, sondern die steigenden Temperaturen (über 5 Grad Celsius) und das Licht-Schatten-Spiel auf der Strecke bereiteten den Athletinnen diverse Probleme.
Hilde Gerg zur Karriere-Fortführung:
"Es macht einfach noch Spaß. Bei einer Operation hätte ich es mir vielleicht noch einmal anders überlegt. Ein Kind haben wir auch noch nicht z'sammen 'kriegt, also fahr' ich weiter."
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