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Super-G-Gold für Gerg oder Götschl?

Ski2b Redaktion am 17.02.2002 - 14:34 Uhr
Der letzte olympische Speed-Wettbewerb in Snowbasin steht an. Heute geht es für die Damen auf der 'Wild-Flower-Piste' in Snownbasin, wegen des Windes auch gerne 'Blowbasin' genannt, letztmalig um Gold, Silber und Bronze. Ab 18 Uhr (MEZ.) heißt es Daumendrücken für Gerg, Ertl oder Götschl und Dorfmeister.

Letzte Chance für die 'Wilde Hilde':
Für die Slalom-Olympiasiegerin von Nagano 1998 geht es um die letzte Medaillenchance bei den Spielen von Salt Lake. Nach der verpassten Medaille in der Spezial-Abfahrt (nur Platz vier) will die 'Wilde Hilde' heute zuschlagen. Der Super G ist ihre große Chance auf Edelmetall. Zumal die 26-jährige DSV-Athletin im Weltcup derzeit die Super-G-Rangliste vor Renate Götschl anführt. Gerg hat die Startnummer acht.

Götschl Favoritin auf Gold?
Hauptkonkurrentin für Gerg im Kampf um Gold ist sicherlich Renate Götschl (Startnummer sechs). Die Speedqueen aus der Steiermark, momentan auf Platz zwei in der Weltcup-Super-G-Wertung, ist rechtzeitig zu Olympia in Top-Form. Für die sympathische Österreicherin könnte sich heute der 'Steigerungslauf' bei den Spielen fortsetzen. Nach Bronze in der Abfahrt und Silber in der Kombination könnte Götschl nun Gold einfahren. Zuzutrauen wäre es ihr mit Sicherheit.

Ertl mit neuem Selbstbewusstsein:
Gespannt sein darf man auch auf den Auftritt von Martina Ertl (Startnummer 18). Nach den Misstönen um ihre Person im Vorfeld der Abfahrt (Ertl wollte nach guten Trainingsresultaten einen Startplatz, der bereits teamintern vergeben war), hatte die Kombinations-Weltmeisterin eben in der Kombi das erste Edelmetall für den DSV geholt. Mit Bronze im Rücken kann sie jetzt befreit auftreten. Ihre Form zeigt steil nach oben.

Doch Aussenseiter-Sieg?
Möglich wäre indes auch ein erneuter Aussenseiter-Erfolg. Carole Montillet aus Frankreich hatten in der Abfahrt die wenigsten Experten einen Triumph zugetraut. Doch bei Olympia herrschen eigene Gesetze. Vielleicht gelingt ja auch Petra Haltmayr aus Rettenberg (Startnummer eins) der große Wurf. Bislang war sie ja die Pechmarie der alpinen Wettbewerbe. Weder in der Abfahrt noch in der Kombi erreichte sie das Ziel.
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