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Kalle Palander

Benjamin Raich

Hans-Petter Buraas

Ivica Kostelic

Manfred Pranger

Markus Eberle

Alois Vogl

Armin Bittner

Alberto Tomba (li.)

Bode Miller

Souverän - Kalle Palander zum Zweiten

Ski2b Redaktion am 28.01.2003 - 22:59 Uhr

Kurz vor der WM in St. Moritz folgt eine Weltcup-Veranstaltung auf die andere: Innerhalb von nur drei Tagen stand nach dem Slalom von Kitzbühel mit dem Nachtslalom in Schladming ein zweiter Weltcup-Slalom auf dem Programm. 50.000 Menschen sahen einen unwiderstehlichen Kalle Palander (FIN), der die "Größte Party der Alpen" in 01:45.41 Minuten vor Benjamin Raich (AUT, 01:46.72 Min.) und Hans-Petter Buraas (NOR, 01:46.74 Min.) gewann. Vierter wurde Ivica Kostelic (CRO, 01:46.97 Min.), Fünfter Manfred Pranger (AUT, 01:47.15 Min.).

Wiederholungstäter:
Die Freude stand dem Finnen in das Gesicht geschrieben: Nur zwei Tage nach dem Gewinn seines ersten Weltcup-Rennens konnte Palander auch in Schladming siegen. Beim alljährlichen Nachtslalom distanzierte der Nordmann die Konkurrenz erneut um über eine Sekunde. Damit steht das Urteil fest: Palander ist einer der Medaillenkandidaten für den WM-Slalom. Tatort: St. Moritz. Tatzeit: Sonntag, 16. Februar um 10.00 Uhr.

Starker Pranger:
Ebenfalls überzeugen konnte Manfred Pranger. Nur 23. nach dem ersten Lauf, fuhr der Östereicher dank einer herausragenden Fahrt im zweiten Durchgang noch auf den fünften Rang vor. Damit wird die Entscheidung der ÖSV-Trainer nicht leichter, wer bei den Herren den letzten freien Slalomplatz bekommt (neben Matt, Schönfelder und Raich): Kilian Albrecht (17.), Heinz Schilchegger (disqualifiziert) - oder eben Manfred Pranger!

Miller verpasst Weltcup-Führung:
Umgekehrt erging es Stephan Eberharters ärgstem Konkurrenten um die große Kristallkugel - Bode Miller riskierte auf dem extrem eisigen Schlusshang der Planai einmal mehr zuviel und stand am Ende ohne Punkte da. Der Amerikaner war Sechster nach dem ersten Lauf und schied im Zweiten aus.

Kein DSV-Mann im Finale:
Markus Eberle verpasste das Finale denkbar knapp. Lange auf Position 30, wurde er schließlich von Johan Brolenius aus dem Finale gefahren; dem Schweden gelang als einzigem Starter aus der hinteren Hälfte des 81-köpfigen Tableaus der Sprung in den zweiten Durchgang. Alois Vogl konnte seine letzte Chance, ein Ticket nach St. Moritz in die Schweiz zu lösen, nicht nutzen. Kein Finale, keine Weltmeisterschaft.

Zuschauerrekord:
Nach den 42.000 Besuchern im letzten Jahr konnte die Nacht-Veranstaltung im österreichischen Schladming tatsächlich einen neuen Besucherrekord verzeichnen - 50.000 wollten bei der "Größten Party der Alpen" dabei sein. Kein anderer Weltcup-Event erreicht auch nur ähnliche Zahlen; zum Vergleich: in Kitzbühel waren 20.000 Besucher.

Die bisherigen Sieger in Schladming:
1975 Hans Hinterseer (AUT)
1990 Armin Bittner (GER)
1997 Alberto Tomba (ITA)
1998 Alberto Tomba (ITA)
1999 Benjamin Raich (AUT)
2000 Mario Matt (AUT)
2001 Benjamin Raich (AUT)
2002 Bode Miller (USA)
2003 Kalle Palander (FIN)

Endgültige Nominierung des ÖSV am Mittwoch:
Der ÖSV-Trainerstab wird das Team der Österreicher für die WM in der Schweiz am Mittwoch bekanntgeben.


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