
Renate Götschl

Renate Götschl

Isolde Kostner

Daniela Ceccarelli

Melanie Suchet

Selina Heregger

Michaela Dorfmeister

Hilde Gerg

Petra Haltmayr

Regina Häusl

Sibylle Brauner

Isabelle Huber
Renate Götschl rast in der Abfahrt von Cortina zum Sieg
Ski2b Redaktion am 26.01.2002 - 12:53 Uhr
Rasanter Auftritt von Renate Götschl bei der sechsten Weltcup-Abfahrt der Damen in der laufenden Saison. Die Speedqueen aus der Steiermark hat im italienischen
Cortina d`Ampezzo zu alter Stärke zurückgefunden. Die Österreicherin aus Obdach kam auf der Olimpia delle Tofane-Strecke in der Zeit von 1:33,66 Min. als schnellste Abfahrerin ins Ziel und gewann damit ihr erstes Weltcuprennen in dieser Saison vor den beiden Italienerinnen Isolde Kostner (1:33,87 Min.) und Daniela Ceaccarelli (1:33,99 Min.). Platz vier ging an die Französin Melanie Suchet.
ÖSV-Girls und Italia-Mädels stark:
Einen erneut starken Eindruck hinterließ im Vorfeld der Olympischen Spiele die Mannschaft aus Österreich. Neben der Siegerin Götschl konnten sich mit Selina Heregger (Platz fünf) und Michaela Dorfmeister (Platz sieben) zwei weitere ÖSV-Fahrerinnen unter den Top-Ten plazieren. Michaela Dorfmeister führt zudem in der Weltcup-Gesamtwertung nun mit 776 Punkten vor Hilde Gerg (701) und Renate Götschl (694). Auch die Italienerinnen wussten heute in
Cortina beim Heimrennen zu gefallen. Sie nutzen diesen Vorteil mit zwei Stockerl-Plätzen beinahe optimal aus.
Hilde Gerg auf Platz zehn:
Einziger Lichtblick bleibt aus deutscher Sicht auch weiterhin die 26-jährige Hide Gerg aus Lenggries. Zwar verlor sie das Rennen nach hervorragenden Zwischenbestzeiten wegen eines Fahrfehlers im unteren Streckenabschnitt, doch konnte sie auch nach dem zehnten Platz, der am Ende für die Doppel-Abfahrtssiegerin von Saalbach heraussprang, noch lachen. Schließlich hatte sie ja am Freitag den Super G der Damen in
Cortina gewonnen.
DSV-Mädels erneut ohne Schwung:
Bei den deutschen Mädels ist in den Speed-Disziplinen derzeit der Wurm drin. Petra Haltmayr (Platz 21), Regina Häusl (22), Isabelle Huber (24) und Sibylle Brauner (33) zeigten zwar eine geschlossene Mannschaftsleistung, leider im negativen Sinn. Individuelle Fehler im Rennen, mangelndes Selbstbewusstsein und im Falle von Sibylle Brauner eine gerade erst kurierte Verletzung müssen da als Erklärungsversuche herhalten. Fakt ist, dass alle vier deutschen Speed-Ladies momentan nicht unter die Top-15 vorfahren können. Damit stellt sich zwei Wochen vor dem Beginn der Olympischen Spiele die Frage, ob man sich eventuell falsch auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet hat. Die Antwort darauf wird es dann in Utah geben. Für die Trainer gibt es bis dahin noch viel Arbeit.
Stimmen:
Hilde Gerg: "Die Abfahrten in Saalbach kamen mir halt sehr entgegen. Das habe ich mit den zwei Siegen dort optimal ausgenutzt. Wenn sich die Strecke vom Charakter her etwas ändert, dann haben einige andere Läuferinnen auch gute Chancen. Ich ordne mich selbst in der Abfahrt so zwischen Platz eins und acht ein. Die Lichtverhältnisse haben meinen Lauf heute nicht beeinflusst. Man kann halt nicht jeden Tag gewinnen. So einfach ist das leider nicht."
Zurück
Weiterführende Informationen zum Thema:
Verwandte Ergebnisse bei Ski2b:
Verwandte Artikel bei Ski2b:
Verwandte Bildergalerien bei Ski2b:
Verwandte Links (extern):
Social Bookmarking:
Linktipps: Google, Amazon, ebay