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Palander siegt beim Klassiker am Kuonisbärgli

Ski2b Redaktion am 07.02.2004 - 15:09 Uhr
Der Sieger 2004 des Riesenslalom-Klassikers am Kuonisbärgli in Adelboden ist der Finne Kalle Palander. Er verwies in der Gesamtzeit von 02:32.15 Min. den Italiener Massimiliano Blardone (02:32.89 Min.) auf den zweiten Rang. Dritter wurden die beiden Österreicher Christoph Gruber und Heinz Schilchegger, die für die beiden Läufe 02:33.27 Min. benötigten.

Palander souverän - Miller ausgeschieden:
Dabei zeigte der Finne schon im ersten Durchgang seine Klasse, als er die klare Laufbestzeit erzielen konnte. Einzig Bode Miller aus den USA konnte dort zunächst halbwegs mithalten. Aber im Finale vergab der US-Boy dann einmal mehr die Chance auf viele Weltcuppunkte. Während Palander souverän den Vorsprung aus dem ersten Durchgang verteidigte, riskierte Miller erneut alles und schied aus.

Maier baut Führung im Gesamtweltcup aus:
Die Lage im Kampf um den Gesamtweltcup hat sich nach diesem Rennen nicht nachhaltig geändert. Hermann Maier konnte mit seinem achten Platz die Führung auf 954 Punkte ausbauen, da die Konkurrenten aus dem eigenen Team patzten. Benjamin Raich wurde in Adelboden nach verkorkstem Finaldurchgang nur 24. und kommt jetzt auf 925 Punkte. Auch Stephan Eberharter erwischte am Kuonisbärgli nicht seinen besten Tag, wurde dort 21. und folgt im Gesamtweltcup mit 881 Punkten auf Rang drei. Bode Miller lieferte eine 'Nullnummer' ab, Kalle Palander hingegen holte auf und hat jetzt 724 Punkte auf seinem Konto. Zudem übernimmt der Tagessieger auch die Führung in der Riesenslalomwertung mit 349 Punkten vor Bode Miller (310 Punkte).

Andreas Ertl gut in der Spur:
Erfreulich verlief der Riesenslalom von Adelboden für den einzigen DSV-Vertreter am Hang. Andreas Ertl fuhr am Vormittag zunächst auf Rang 28 vor, konnte dann im Finale von seiner frühen Startnummer profitieren, fuhr gut und belegte am Ende einen respektabelen 14. Rang.

Wetter spielte nicht mit:
Das Wetter spielte am Samstag in Adelboden einfach nicht mit. Dauerregen hatte schon am Vormittag zu einer einstündigen Verschiebung des Rennens geführt. Die Piste litt stark unter dem Regen und auch das Finale wurde wegen des schlechten Wetters nach hinten (auf 14.00 Uhr Start) verschoben.
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