Paerson in Maribor unantastbar - Bergmann überzeugt
Ski2b Redaktion am 06.01.2002 - 12:41 Uhr
Traumhaftes Wochenende für Anja Paerson. Die schwedische Slalom-Weltmeisterin dominierte auch den zweiten Weltcup-Slalom auf der Radvanje-Piste von Maribor (Slowenien). Sie gewann in der Gesamtzeit von 1:41,14 Min. vor Laure Pequegnot aus Frankreich (1:41,22 Min.), die ihr als einzige Athletin ernsthaft gefährlich werden konnte und nach dem ersten Durchgang sogar noch in Führung gelegen hatte. Platz drei sicherte sich mit einem tollen zweiten Lauf die Schweizerin Sonja Nef (1:42,63 Min.).
Anja Paerson nun Favoritin auf Gesamt-Weltcup:
Paerson drängt sich selbst mit ihren Leistungen mehr und mehr als heiße Anwärterin auf den Gesamt-Weltcup auf. Von 300 möglichen Weltcup-Punkten holte sich die junge Schwedin am Rennwochenende in Maribor 240 Punkte ab. Sie führt in der Weltcup-Wertung nun mit 609 Punkten vor Sonja Nef aus der Schweiz (521 Punkte) und Michaela Dorfmeister aus Österreich (456 Punkte).
Monika Bergmann voll im Soll:
Einzig Monika Bergmann konnte aus deutscher Sicht mit dem gesamten Wettkampf zufrieden sein. Im ersten Durchgang hatte sich die Slalomspezialistin mit einem soliden Lauf (Platz zehn) eine gute Ausgangsposition für das Finale erarbeitet. Erstmals durfte Bergmann dabei aus der ersten Startgruppe heraus ins Rennen gehen. Dieses Privileg bewahrte sie sich nun auch über die Rennen von Maribor hinaus, da sie im Finale die Nerven behielt und sich mit einer sauberen Fahrt noch auf den sechsten Platz vorschieben konnte.
Ertl nur im Finale locker:
Mit viel Glück hatte Martina Ertl am Vormittag überhaupt den ersten Durchgang überstanden und war nach einer recht vorsichtigen Fahrt als 27. gerade noch ins Finale der besten 30 hinein gerutscht. Dann allerdings nutzte die Kombinations-Weltmeisterin diese Gelegenheit zu einer technische ansprechenden zweiten Vorstellung und verbesserte sich dadurch immerhin noch auf Rang 16. Die anderen fünf DSV-Starterin scheiterten indes bereits im ersten Durchgang. Daher ist das Team-Ergebnis eher durchwachsen.
Österreicherinnen im Formtief:
Noch weitaus schlechter ergeht es derzeit den ÖSV-Mädels. Sie stehen nach dem schwachen Abschneiden bei den Rennen von Maribor unter Beschuss der heimischen Presse. Marlies Schild war heute die beste Fahrerin in Reihen der Austria-Girls. Sie erreichte einen 13. Platz. Gestern wurde Sabine Egger als beste Österreicherin gar nur 21.
Stimmen:
Monika Bergmann: "Ich bleibe jetzt weiter in der ersten Startgruppe und früher oder später schaffen wir es auch bis in die Regionen einer Paerson. Das ist die Arbeit der kommenden Wochen. Salt Lake City habe ich aber noch nicht im Kopf. Es gilt erst einmal die drei nächsten Slalomrennen zu absolvieren."
Martina Ertl: "Der zweite Lauf war auf alle Fälle schon besser. Wenn man unsicher ist macht man Fehler. Also muss man immer trainieren, trainieren. Die Technik muss sich automatisieren."
Wolfgang Maier: "Die zweiten Läufe von Monika und Martina waren in Ordnung. Insgesamt bin ich aber mit den gezeigten Leistungen des Teams in Maribor nicht zufrieden. Das war eher ein kleiner Rückschritt. Dennoch sind Plätze unter den Top-Ten für Monika Bergmann gut."
Anja Paerson nun Favoritin auf Gesamt-Weltcup:
Paerson drängt sich selbst mit ihren Leistungen mehr und mehr als heiße Anwärterin auf den Gesamt-Weltcup auf. Von 300 möglichen Weltcup-Punkten holte sich die junge Schwedin am Rennwochenende in Maribor 240 Punkte ab. Sie führt in der Weltcup-Wertung nun mit 609 Punkten vor Sonja Nef aus der Schweiz (521 Punkte) und Michaela Dorfmeister aus Österreich (456 Punkte).
Monika Bergmann voll im Soll:
Einzig Monika Bergmann konnte aus deutscher Sicht mit dem gesamten Wettkampf zufrieden sein. Im ersten Durchgang hatte sich die Slalomspezialistin mit einem soliden Lauf (Platz zehn) eine gute Ausgangsposition für das Finale erarbeitet. Erstmals durfte Bergmann dabei aus der ersten Startgruppe heraus ins Rennen gehen. Dieses Privileg bewahrte sie sich nun auch über die Rennen von Maribor hinaus, da sie im Finale die Nerven behielt und sich mit einer sauberen Fahrt noch auf den sechsten Platz vorschieben konnte.
Ertl nur im Finale locker:
Mit viel Glück hatte Martina Ertl am Vormittag überhaupt den ersten Durchgang überstanden und war nach einer recht vorsichtigen Fahrt als 27. gerade noch ins Finale der besten 30 hinein gerutscht. Dann allerdings nutzte die Kombinations-Weltmeisterin diese Gelegenheit zu einer technische ansprechenden zweiten Vorstellung und verbesserte sich dadurch immerhin noch auf Rang 16. Die anderen fünf DSV-Starterin scheiterten indes bereits im ersten Durchgang. Daher ist das Team-Ergebnis eher durchwachsen.
Österreicherinnen im Formtief:
Noch weitaus schlechter ergeht es derzeit den ÖSV-Mädels. Sie stehen nach dem schwachen Abschneiden bei den Rennen von Maribor unter Beschuss der heimischen Presse. Marlies Schild war heute die beste Fahrerin in Reihen der Austria-Girls. Sie erreichte einen 13. Platz. Gestern wurde Sabine Egger als beste Österreicherin gar nur 21.
Stimmen:
Monika Bergmann: "Ich bleibe jetzt weiter in der ersten Startgruppe und früher oder später schaffen wir es auch bis in die Regionen einer Paerson. Das ist die Arbeit der kommenden Wochen. Salt Lake City habe ich aber noch nicht im Kopf. Es gilt erst einmal die drei nächsten Slalomrennen zu absolvieren."
Martina Ertl: "Der zweite Lauf war auf alle Fälle schon besser. Wenn man unsicher ist macht man Fehler. Also muss man immer trainieren, trainieren. Die Technik muss sich automatisieren."
Wolfgang Maier: "Die zweiten Läufe von Monika und Martina waren in Ordnung. Insgesamt bin ich aber mit den gezeigten Leistungen des Teams in Maribor nicht zufrieden. Das war eher ein kleiner Rückschritt. Dennoch sind Plätze unter den Top-Ten für Monika Bergmann gut."
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