Pärson dominiert auch den Slalom der Damen in Maribor
Ski2b Redaktion am 25.01.2004 - 07:46 Uhr
Einmal mehr konnte sich die Technik-Spezialistin Anja Pärson beim Weltcup-Slalom der Damen auf der 'Pohorje' im slowenischen Maribor bei diesigem Wetter und Temparaturen knapp unterhalb des Gefrierpunktes gegen die Konkurrenz durchsetzen. In beiden Durchgängen fuhr die Schwedin Bestzeit und siegte letztendlich mit der Gesamtzeit von 01:38.08 Minuten vor den Österreicherinnen Marlies Schild (01:39.32 Min.) und Nicole Hosp (01:39.43 Min.). Beste Deutsche wurde Monika Bergmann-Schmuderer auf Rang vier mit der Zeit von 01:39.62 Minuten. Auf der technisch schwierigen Piste fielen allein nach dem ersten Durchgang 15 Starterinnen durch Fahrfehler vorzeitig aus.
Pech bei den DSV-Starterinnen:
Das Team des DSV war in Maribor mit vier Athletinnen angetreten, von denen aber nur Martina Ertl und Monika Bergmann-Schmuderer den Einzug ins Finale schafften. Maria Riesch, die mit Zwischenbestzeit untewegs war, und Annemarie Gerg schieden nach kapitalen Fahrfehlern bereits im ersten Durchgang vorzeitig aus. Riesch, die das Rennen sehr kämpferisch angegangen war, kommentierte ihre Taktik später: "Vielleicht habe ich ein bisschen zu viel gewollt." Nicht anders erging es Martina Ertl im Finale. Nachdem sie mit Platz drei im ersten Durchgang eine hervorragende Leistung erbracht hatte, schied sie wie nach ihrem Sturz im Riesenslalom tags zuvor aus. "Ich ärgere mich. Es ist hart, aber man muss es abhaken", kommentierte sie das Aus im Anschluss. Nur Bergmann-Schmuderer konnte mit ihrer Leistung an die guten Ergebnisse der Slaloms in Lienz und Megeve anschließen. Sie war im ersten Durchgang mit der Startnummer vier ins Rennen gegangen, beendete ihn als Viertbeste und konnte die Platzierung auch im Finale halten.
Zwei ÖSV-Damen auf dem Podest:
Doch auch die österreichischen Fans hatten allen Grund zum Jubeln: Alle sechs Starterinnen erreichten das Finale. Mit Marlies Schild als Zweiter und Nicole Hosp als Dritter schafften sogar zwei ÖSV-Athletinnen den Sprung auf das Siegespodest. Den Rückstand auf Pärson fuhr sich Schild ein, weil sie im ersten Durchgang kleinere Fehler am Steilhang einbaute und im Finale die Richtungswechsel - insbesondere im unteren Streckenabschnitt zu spät - vornahm. Hosp, die den ersten Lauf trotz großer Schwierigkeiten auf Platz fünf beendete, fuhr mit einem großartigen Finish im zweiten Durchgang noch auf das Podest. Für Sabine Egger war Platz sechs das beste Weltcupergebnis seit ihrem dritten Rang in Park City 2002. Michaela Kirchgasser wurde 14., Elisabeth Görgl 15. und Carina Raich machte als 22. ihre ersten Weltcuppunkte in dieser Saison.
Pärson baut Vorsprung im Gesamt-Weltcup aus:
Mit dem Abschneiden bei den technischen Disziplinen in Maribor konnte Anja Pärson ihre Führung im Gesamt-Weltcup weiter ausbauen. Hier führt sie derzeit mit 998 Punkten vor der Österreicherin Renate Götschl (893 Punkte) und der Deutschen Hilde Gerg (768 Punkte). Spiegelbildlich zum heutigen Ergebnis liegt die Schwedin mit 580 Punkten auch in der Slalom-Wertung fast uneinholbar vor der zweitplatzierten Schild mit 325 und Nicole Hosp mit 306 Punkten.
Pech bei den DSV-Starterinnen:
Das Team des DSV war in Maribor mit vier Athletinnen angetreten, von denen aber nur Martina Ertl und Monika Bergmann-Schmuderer den Einzug ins Finale schafften. Maria Riesch, die mit Zwischenbestzeit untewegs war, und Annemarie Gerg schieden nach kapitalen Fahrfehlern bereits im ersten Durchgang vorzeitig aus. Riesch, die das Rennen sehr kämpferisch angegangen war, kommentierte ihre Taktik später: "Vielleicht habe ich ein bisschen zu viel gewollt." Nicht anders erging es Martina Ertl im Finale. Nachdem sie mit Platz drei im ersten Durchgang eine hervorragende Leistung erbracht hatte, schied sie wie nach ihrem Sturz im Riesenslalom tags zuvor aus. "Ich ärgere mich. Es ist hart, aber man muss es abhaken", kommentierte sie das Aus im Anschluss. Nur Bergmann-Schmuderer konnte mit ihrer Leistung an die guten Ergebnisse der Slaloms in Lienz und Megeve anschließen. Sie war im ersten Durchgang mit der Startnummer vier ins Rennen gegangen, beendete ihn als Viertbeste und konnte die Platzierung auch im Finale halten.
Zwei ÖSV-Damen auf dem Podest:
Doch auch die österreichischen Fans hatten allen Grund zum Jubeln: Alle sechs Starterinnen erreichten das Finale. Mit Marlies Schild als Zweiter und Nicole Hosp als Dritter schafften sogar zwei ÖSV-Athletinnen den Sprung auf das Siegespodest. Den Rückstand auf Pärson fuhr sich Schild ein, weil sie im ersten Durchgang kleinere Fehler am Steilhang einbaute und im Finale die Richtungswechsel - insbesondere im unteren Streckenabschnitt zu spät - vornahm. Hosp, die den ersten Lauf trotz großer Schwierigkeiten auf Platz fünf beendete, fuhr mit einem großartigen Finish im zweiten Durchgang noch auf das Podest. Für Sabine Egger war Platz sechs das beste Weltcupergebnis seit ihrem dritten Rang in Park City 2002. Michaela Kirchgasser wurde 14., Elisabeth Görgl 15. und Carina Raich machte als 22. ihre ersten Weltcuppunkte in dieser Saison.
Pärson baut Vorsprung im Gesamt-Weltcup aus:
Mit dem Abschneiden bei den technischen Disziplinen in Maribor konnte Anja Pärson ihre Führung im Gesamt-Weltcup weiter ausbauen. Hier führt sie derzeit mit 998 Punkten vor der Österreicherin Renate Götschl (893 Punkte) und der Deutschen Hilde Gerg (768 Punkte). Spiegelbildlich zum heutigen Ergebnis liegt die Schwedin mit 580 Punkten auch in der Slalom-Wertung fast uneinholbar vor der zweitplatzierten Schild mit 325 und Nicole Hosp mit 306 Punkten.
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