Österreicher scharf auf Super-G-Gold
Ski2b Redaktion am 15.02.2002 - 14:55 Uhr
Wenn am Samstag (18.00 Uhr MEZ) die Herren erneut über die Grizzly-Piste von Snowbasin donnern werden, dann wollen die Männer aus Austria im Super G die zweite Goldmedaille in den alpinen Wettbewerben für die rot-weiß-roten Farben erringen. Die olympische Abfahrt, ihres Zeichens 'Königsdisziplin', sah in Fritz Strobl einen verdienten Sieger. Damit lieferte er die Bestätigung für die österreichischen Vormachtstellung im Lager der Alpinen-Herren. Doch die Austria-Boys wollen mehr in den Bergen von Utah.
Eindeutige Weltcup-Bilanz:
Die Weltcup-Bilanz spricht eine klare Sprache. Die vier bisherigen Super-G-Rennen gingen alle an Österreicher. Dreimal hat Stephan Eberharter zugeschlagen und einmal Fritz Strobl. Damit sind die Top-Favoriten auf Olympia-Gold auch schon benannt. Doch auch Christoph Gruber und Andreas Schifferer, die das ÖSV-Quartett komplettieren, haben Medaillenchancen im Super G.
Stephan Eberharter - Gelassen über Favoritenrolle:
"Es ist schon klar, dass wir die Favoriten sind, aber wir haben ja schon oft bewiesen, dass wir mit Druck ganz gut umgehen können. Warum sollte ich gerade hier etwas anders machen? Weil Favoriten sind wir ja eigentlich immer. Der Super G könnte zum Zuschauen sogar noch spektakulärer als die Abfahrt werden."
Teamgeist der beflügelt:
Selbstlos hat der Welcupführende aus dem Zillertal sogar seinen Hauptkonkurrenten Strobl umsorgt. Der weiß das zu schätzen, hatte er sich doch etwas erkältet: "Der Körper hat nach Ruhe verlangt, und ich habe sie ihm gegeben, dazu hat mich der Steff gepflegt und ein paar Lieder auf der Ziehharmonika vorgespielt. In unserem Appartement bekommt man gar nichts mit, deshalb habe ich es auch noch gar nicht wirklich realisiert, dass ich Olympiasieger bin. Nur wenn ich mit zu Hause telefoniere, dann kann ich mir vorstellen, was für Emotionen geweckt werden." Wer weiß was passiert, wenn Strobl als Doppel-Olympiasieger nach Kärnten zurückkehrt.
Schifferer als Geheimfavorit:
Der Salzburger könnte den beiden Top-Fahrern aus dem eigenen Team bei der Medaillenvergabe einen Strich durch die Rechnung machen. In Garmisch-Partenkirchen hatte er mit einem dritten und vierten Platz auf sich aufmerksam gemacht.
"Der Hang hier liegt mir ganz gut. Ich finde es gut, dass der Schweizer Fritz Züger den Kurs steckt. Denn er setzt sicher für Didier Cuche und das bedeutet eng, mit vielen Kurven. Und das kommt mir hier sicher entgegen."
Gefährliche Nordmänner:
Doch die Super-G-Goldmedaille ist keine österreichische 'Bank'. Gerade nach dem Kombinations-Wettkampf haben die Norweger wieder Blut geleckt. Aamodt und Kjus sind in Topform bei Olympia aufgetaucht. Und auch der Schweizer Didier Cuche ist im Super G immer für eine Spitzenleistung gut.
Einzelkämpfer Rauffer:
In der Abfahrt ist der einzige deutsche Starter weit hinter seinen Möglichkeiten geblieben. Max Rauffer aus dem Leitzachtal muss nun im Super G Farbe bekennen. In dieser Disziplin fühlt er sich in dieser Saison deutlich stärker. Eine klare Leistungssteigerung ist nun gefragt.
Eindeutige Weltcup-Bilanz:
Die Weltcup-Bilanz spricht eine klare Sprache. Die vier bisherigen Super-G-Rennen gingen alle an Österreicher. Dreimal hat Stephan Eberharter zugeschlagen und einmal Fritz Strobl. Damit sind die Top-Favoriten auf Olympia-Gold auch schon benannt. Doch auch Christoph Gruber und Andreas Schifferer, die das ÖSV-Quartett komplettieren, haben Medaillenchancen im Super G.
Stephan Eberharter - Gelassen über Favoritenrolle:
"Es ist schon klar, dass wir die Favoriten sind, aber wir haben ja schon oft bewiesen, dass wir mit Druck ganz gut umgehen können. Warum sollte ich gerade hier etwas anders machen? Weil Favoriten sind wir ja eigentlich immer. Der Super G könnte zum Zuschauen sogar noch spektakulärer als die Abfahrt werden."
Teamgeist der beflügelt:
Selbstlos hat der Welcupführende aus dem Zillertal sogar seinen Hauptkonkurrenten Strobl umsorgt. Der weiß das zu schätzen, hatte er sich doch etwas erkältet: "Der Körper hat nach Ruhe verlangt, und ich habe sie ihm gegeben, dazu hat mich der Steff gepflegt und ein paar Lieder auf der Ziehharmonika vorgespielt. In unserem Appartement bekommt man gar nichts mit, deshalb habe ich es auch noch gar nicht wirklich realisiert, dass ich Olympiasieger bin. Nur wenn ich mit zu Hause telefoniere, dann kann ich mir vorstellen, was für Emotionen geweckt werden." Wer weiß was passiert, wenn Strobl als Doppel-Olympiasieger nach Kärnten zurückkehrt.
Schifferer als Geheimfavorit:
Der Salzburger könnte den beiden Top-Fahrern aus dem eigenen Team bei der Medaillenvergabe einen Strich durch die Rechnung machen. In Garmisch-Partenkirchen hatte er mit einem dritten und vierten Platz auf sich aufmerksam gemacht.
"Der Hang hier liegt mir ganz gut. Ich finde es gut, dass der Schweizer Fritz Züger den Kurs steckt. Denn er setzt sicher für Didier Cuche und das bedeutet eng, mit vielen Kurven. Und das kommt mir hier sicher entgegen."
Gefährliche Nordmänner:
Doch die Super-G-Goldmedaille ist keine österreichische 'Bank'. Gerade nach dem Kombinations-Wettkampf haben die Norweger wieder Blut geleckt. Aamodt und Kjus sind in Topform bei Olympia aufgetaucht. Und auch der Schweizer Didier Cuche ist im Super G immer für eine Spitzenleistung gut.
Einzelkämpfer Rauffer:
In der Abfahrt ist der einzige deutsche Starter weit hinter seinen Möglichkeiten geblieben. Max Rauffer aus dem Leitzachtal muss nun im Super G Farbe bekennen. In dieser Disziplin fühlt er sich in dieser Saison deutlich stärker. Eine klare Leistungssteigerung ist nun gefragt.
Fotoserie: Österreicher scharf auf Super-G-Gold
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