
Lasse Kjus

Stephan Eberharter

Hermann Maier

Hans Knauss

Daron Rahlves

Stefan Stankalla

Max Rauffer im Hang

Florian Eckert
Kjus siegt mit einer Superleistung beim Super-G in Gröden
Ski2b Redaktion am 19.12.2003 - 14:59 Uhr
Dem Norweger Lasse Kjus gelang beim Super-G der Herren auf der anspruchsvollen Saslong-Strecke am Fuße des Langkofel ein perfekter Lauf. Der 'Altelch' bezwang dabei in der Zeit von 01:36.94 Min. die beiden ÖSV-Stars Stephan Eberharter (01:37.04 Min.) und Hermann Maier (01:37.42 Min.). Auf dem gemeinsamen vierten Platz kamen der US-Amerikaner Daron Rahlves und Hans Knauss aus Österreich. Sie fuhren die gleiche Zeit (01:37.78 Min.).
Zweiter Super-G-Sieg für Lasse Kjus:
Für den Seriensieger bei Großveranstaltungen (WM und Olympia) war es nach 1996 erst der zweite Sieg in einem Super-G. Kjus zeigte bei seiner Fahrt auf der Saslong die optimale Mischung aus Eleganz, weichem Fahrstil und athletischem Einsatz.
ÖSV mit sechs Fahrern in den Top-Ten:
Neben Stephan Eberharter, Hermann Maier und dem derzeit sehr stark fahrenden Hans Knauß, zeigte das ÖSV-Team erneut eine geschlossene Mannschaftsleitung. Benjamin Raich, Christoph Gruber und Abfahrts-Weltmeister Michael Walchhofer belegten die Plätze acht, neun und zehn.
Kein DSV-Fahrer im Ziel:
Mit Stefan Stankalla und Max Rauffer waren zwei DSV-Fahrer an den Start gegangen - keiner erreichte das Ziel. Stankalla hatte mit der Startnummer 2 unfreiwillig die Funktion des 'Testpiloten' übernommen. Unmittelbar hinter dem zweiten 'Kamelbuckel' verlor er beim Sprung die Richtung und verpasste im Anschluss ein Tor. Wilder Funkverkehr der Trainer bewahrte die nachfolgenden Starter vor ähnlichen Problemen. Max Rauffer indes schied schon vor der ersten Zwischenzeit aus. Sein Hauptaugenmerk dürfte aber auf der Abfahrt am Samstag liegen. Beim Abschlusstraining hatte Rauffer am Donnerstag den fünften Platz belegt.
Eckert am Samstag vor Comeback:
Florian Eckert wird am Samstag sein Comeback im Weltcup geben. 33 Monate nach seiner schweren Verletzung (Trümmerbruch am Knie) will der 24-jährige Abfahrtsdritte der WM 2001 in
St. Anton sich wieder langsam an die Rennatmosphäre herantasten.
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