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Ivica Kostelic läuft beim Lauberhorn-Slalom in Wengen zu großer Form auf

Ski2b Redaktion am 13.01.2002 - 14:05 Uhr
Kroatien hat einen neuen Sporthelden. Ivica Kostelic, Bruder von Janica Kostelic, hat den Klassiker des Lauberhorn-Slaloms in Wengen (Schweiz) gewonnen. Er bezwang in einem packenden Finale auf eisglatter und anspruchsvoller Piste in der Gesamtzeit von (1:42,29 Min.) den Slowenen Mitja Kunc (1:42,30 Min.). Platz drei sicherte sich der Italiener Edoardo Zardini (1:42,61 Min.), der das Kunststück fertigbrachte mit der Startnummer 63 auf das Podest zu vorzufahren. Vierte wurde der Österreicher Rainer Schönfelder.

Brutalste Linie gab den Ausschlag:
In der Weltspitze des Herren-Slaloms gibt es mittlerweile mit taktischem Fahrverhalten keinen Blaumentopf mehr zu gewinnen. Wer die brutalste Linie wählt und seinen Lauf dann ins Ziel bringt, der ist vorne mit dabei. Ivica Kostelic düpiert im Steilhang die gesamte Konkurrenz mit einer unglaublich risikofreudigen Fahrweise. Dort hat sich der junge Kroate mit seinem Mut den Sieg erkämpft.

Vogl im Finale ausgeschieden:
Alois Vogl hatte die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Salt Lake City quasi auf den Skispitzen. Mit einem hervorragenden ersten Lauf schob sich der Deutsche auf Rang zehn im Zwischenergebnis vor. Doch im Finale wurde seine beherzte Fahrweise leider nicht belohnt. Rang acht hätte das Ticket zu Olympia bedeutet. Im Steilhang zerschellte dieser Traum für Vogl zunächst an den Slalomstangen, denn ein Einfädler zwang ihn zur Aufgabe.

Markus Eberle nicht im Finale dabei:
Markus Eberle aus dem Kleinwalsertal musste in Wengen schon im ersten Durchgang die Skier einpacken. Er schied nach einem Fahrfehler aus. Eberle hat allerdings die Olympia-Norm für Salt Lake bereits erbracht.
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