Aktuelles News

Ivica Kostelic

Ivica Kostelic

Miller + Vidal + Kostelic

Bode Miller

Jean-Pierre Vidal

Kilian Albrecht

Sebastien Amiez

Benjamin Raich

Markus Eberle

Impressionen

Impressionen

Impressionen

Ivica Kostelic ist der neue Slalomkönig - Sieg beim Weltcup-Finale in Flachau

Ski2b Redaktion am 09.03.2002 - 12:26 Uhr

Ivica Kostelic hat sich beim Weltcup-Finale in Flachau den Slalom-Weltcup gesichert. Der 22-jährige Kroate aus Zagreb gewann auf der Strecke am Griessenkar den letzten Slalom der Saison in der Gesamtzeit von 1:37,92 Min. vor dem US-Amerikaner Bode Miller (1:38,15 Min.) und dem französischen Olympiasieger Jean-Pierre Vidal (1:39,00 Min.) Platz vier ging an den Österreicher Kilian Albrecht.

Kostelic holt kleine Kristallkugel:
Damit hat sich der Bruder von Janica Kostelic erstmals in seiner Karriere eine Kristallkugel gesichert. Vor dem Finale hatte Kostelic einen Vorsprung von 31 Punkten auf Bode Miller. Auch nach dem ersten Durchgang lag der Mann aus Zagreb klar vor dem Amerikaner. Doch Bode Miller zauberte im Finale, fuhr wie entfesselt und zwang Kostelic zu einer erneuten Höchstleistung. Schließlich reichte es im Ziel knapp für den Europäer. Bode Miller belegt in der Slalomwertung Platz zwei, Jean-Pierre Vidal sicherte sich den dritten Platz.

Tausende Fans beim Slalom-Finale:
Bei strahlendem Sonnenschein und besten äußeren Bedingungen gingen die stärksten 25 Slalom-Herren der Weltcup-Punkteliste um 9.00 Uhr am frühen Samstagmorgen bereits an ihr Tagewerk heran. Auf dem vom deutschen Trainer Florian Beck mit 59 Toren flüssig ausgeflaggten Parcours des ersten Durchgangs mussten allerdings schon sieben Fahrer alle Siegchancen begraben. Doch das tat der Stimmung am Hang keinen Abbruch. Alle Athelten wurden gefeiert.

Eberle ausgeschieden:
Der einzige DSV-Vertreter im Teilnehmerfeld, Markus Eberle aus dem Kleinwalsertal, schied nach einem Fahrfehler bereits im ersten Durchgang aus. Schon vor dem abschließenden 'Ausritt' musste der Deutsche einige Unsicherheiten akrobatisch ausgleichen.

Furuseth zum Karriere-Ende gefeiert:
Orginell verlief auch der Abschied des norwegischen Slalom-Oldies Ole Christian Furuseth. Er fuhr bei seinem letzten Weltcup-Auftritt mit nacktem Oberkörper, nur durch die Startnummer bedeckt, durch den Stangenwald, machte unterwegs bei seinen Trainern kleine Pausen und wurde im Ziel von Kjuss mit einer Sektdusche in Empfang genommen. Die Zuschauer jubelten dem Wikinger auf seiner Abschiedsreise ins Tal zu.

Benjamin Raich nachträglich mit Olympia-Bronze dekoriert:
Dem schottischen Skifahrer und Slalomexperten Alain Baxter, der bei Olympia völlig überraschend hinter den beiden Franzosen Vidal und Amiez Bronze erringen konnte, wurde die Einnahme eines Nasenspray nun entgültig zum Verhängnis. Baxter wurde das Edelmetall von Salt Lake City, nachdem auch die B-Probe positiv ausgefallen war, vom IOC aberkannt. Benjamin Raich aus dem Pitztal in Österreich wurde nachträglich die Bronzemedaille zugesprochen. Baxter dagegen ist untröstlich. Ihm wurde wohl ein Medikament zum Verhängnis, das in Amerika in einer anderen Zusammensetzung vertrieben wird als in Europa. Daher befand sich in der amerikanischen Variante eine Substanz, die auf der Dopingliste steht.


  Zurück
Weiterführende Informationen zum Thema:
Verwandte Ergebnisse bei Ski2b:
Verwandte Artikel bei Ski2b:
Verwandte Bildergalerien bei Ski2b:
Verwandte Links (extern):
Social Bookmarking:
Linktipps: Google, Amazon, ebay
Anzeigen
Google Anzeigen