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Hosp stoppt Pärson

Ski2b Redaktion am 17.12.2003 - 13:42 Uhr
Mit dem 2. Slalom der Damen an gleicher Stelle (Madonna di Campiglio) endeten am Mittwoch die Rennen auf der 'Canalone Miramonti', auf der die Herren bereits am Montag ihren Nachtslalom ausgetragen hatten. Die Österreicherin Nicole Hosp verhinderte dabei den Zweifachtriumph der Schwedin Anja Päreson. In einem packenden Finale siegte Hosp erstmals in einem Slalom in der Gesamtzeit von 01:37.97 Min. vor Pärson (01:38.28 Min.). Den ÖSV-Sieg rundeten Marlies Schild und Elisabeth Görgl auf den Rängen drei und vier ab.

Bergmann-Schmuderer und Ertl in den Top-Ten:
Monika Bergmann-Schmuderer sorgte aus DSV-Sicht für das beste Resultat des Tages. Hinter den drei ÖSV-Fahrerinnen und der Schwedin wurde Bergmann mit einem sehr engagierten Finallauf gute fünfte. Auch Martina Ertl sammelte weitere Weltcuppunkte und bestätigte mit dem achten Platz ihre gute Form. Anemarie Gerg (Platz 11) und DSV-Talent Maria Riesch (Platz 21.) bestätigten die ansprechende Team-Performance.

DSV-Damen erneut geschlossen ins Finale:
Nach dem erfreulichen Teamergebnis beim 1. Slalom in Madonna am Dienstag, ging das DSV-Quartett auch am Mittwochmorgen konzentriert ans Werk. So schafften erneut alle vier Starterinnen den Sprung unter die besten 30. Maria Riesch fuhr dabei in Durchgang eins mit der Startnummer 38 auf den 24. Platz vor - keine Starterin nach ihr war besser als sie.

Knallharte Piste:
Die 'Canalone Miramonti'-Piste präsentierte sich am Mittwoch in einem eisigen Zustand und war damit härter präpariert als beim Nachtsalalom der Herren am Montag.

Ersatz für Vratna (SVK):
Der 2. Slalom von Madonna di Campiglio wurde als offizieller Ersatztermin für das abgesagte Rennen von Vratna (SVK) durchgeführt. Dort musste das Rennen wegen Schneemangel abgesagt weden.

Damen der Herrenstrecke gewachsen:
Eine Erkenntnis der beiden letzten Renntage ist zudem, dass die Damen den klassischen Herrenpisten durchaus gewachsen sind. Galt bislang die steile und anspruchsvolle 'Canalone Miramonti'-Piste als reine 'Männersache', so müssen die Verantwortlichen möglicherweise für die Zukunft umplanen, denn das 'schwache Geschlecht' schlug sich in Madonna di Campiglio hervorragend und Anja Pärson sagte im Anschluss an die Rennen, dass sich viele Fahrerinnen solche Pisten auch für die Zukunft im Rennkalender wünschen würden. Somit könnten Doppelveranstaltungen mit Herren-und Damenrennen in Mode kommen - warum nicht?
Fotoserie: Hosp stoppt Pärson
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