Haltmayr jubelt über Sieg im Super G - Gerg auf Platz vier
Ski2b Redaktion am 01.12.2001 - 20:58 Uhr
Riesiger Jubel im deutschen Skilager. Petra Haltmayr (Rettenberg) hat nach eindrucksvoller Fahrt den Weltcup-Super G der Damen in Lake Louise (Kanada) in der Zeit von 1:15,09 Min. gewonnen. Die Deutsche siegte mit deutlichem Vorsprung vor der Französin Carole Montillet (1:15,77 Min.) und der US-Amerikanerin Caroline Lalive (1:15,88 Min.). Den deutschen Erfolg rundete Hilde Gerg (Lenggries) mit dem vierten Platz (1:15,93 Min.) ab.
Haltmayr mit Traumlauf:
Im Ziel wusste Haltmayr, die früh mit der Startnummer sieben ins Rennen gegangen war, bereits, dass sie einen Traumlauf erwischt hatte. Gerade im technisch anspruchsvollen Mittelteil der Men`s Olympic Downhill-Strecke spielte Haltmayr ihre hervorragenden skifahrerischen Qualitäten voll aus und ließ der gesamten Konkurrenz keinerlei Chancen auf den Sieg. Beinahe Welten trennten die 26-Jährige im Ziel von der zweitplazierten Carole Montillet.
Bereits zweiter Sieg für Haltmayr:
Vor einem Jahr ging der Stern der Haltmayr genau hier in den kanadischen Rockies auf. Damals gewann sie ihr erstes Weltcup-Rennen bei der Abfahrt von Lake Louise 2000. Mit dem Sieg beim Super G hat die DSV-Läuferin eine zweijährige Durststrecke der deutschen Damen auf dieser Strecke beendet. Den letzten Sieg im Super G hatte Hilde Gerg 1999 in Bormio (Italien) errungen. Haltmayr holte nun den 32. Weltcupsieg einer Deutschen im 107. Weltcup-Super-G-Rennen.
Gerg mit überzeugendem Wochenende in Lake Louise:
Hilde Gerg erwies sich in den drei Rennen in Lake Louise als stabile Kraft im deutschen Lager. Platz neun und Platz sieben in der Abfahrt ließ sie jetzt noch einen vierten Platz im Super G folgen. Damit hat sie in Kanada voll überzeugen können.
Ertl sucht weiter nach der Form:
Für Martina Ertl (Lenggries) brachte der Super G noch nicht die erhoffte Trendwende. Ein Fehler im unteren Streckenabschnitt verhinderte erneut eine bessere Plazierung. Der 18. Rang für die Kombinations-Weltmeisterin entspricht noch nicht den Erwartungen.
Häusl mit missglücktem Comeback:
Für Regina Häusl war das Comeback nach Beinbruch und einjähriger Rennabstinenz ein einziger Reinfall. Tollen Trainingsleistungen folgten drei Renn-Ausfälle. Völlig entnervt fuhr Häusl heute am Tor vorbei. Die Trainer werden bei ihr mentale Aufbauarbeit leisten müssen.
Isabelle Huber (Platz 35), Sibylle Brauner (Platz 42) und Alexandra Grauvogl (Platz 56) konnten keine Weltcup-Punkte für den DSV einfahren.
Bemerkenswert die Leistung der Kanadierin Genevieve Simard. Sie ging als letzte und 63. Fahrerin ins Rennen und fuhr auf den elften Platz vor.
Haltmayr mit Traumlauf:
Im Ziel wusste Haltmayr, die früh mit der Startnummer sieben ins Rennen gegangen war, bereits, dass sie einen Traumlauf erwischt hatte. Gerade im technisch anspruchsvollen Mittelteil der Men`s Olympic Downhill-Strecke spielte Haltmayr ihre hervorragenden skifahrerischen Qualitäten voll aus und ließ der gesamten Konkurrenz keinerlei Chancen auf den Sieg. Beinahe Welten trennten die 26-Jährige im Ziel von der zweitplazierten Carole Montillet.
Bereits zweiter Sieg für Haltmayr:
Vor einem Jahr ging der Stern der Haltmayr genau hier in den kanadischen Rockies auf. Damals gewann sie ihr erstes Weltcup-Rennen bei der Abfahrt von Lake Louise 2000. Mit dem Sieg beim Super G hat die DSV-Läuferin eine zweijährige Durststrecke der deutschen Damen auf dieser Strecke beendet. Den letzten Sieg im Super G hatte Hilde Gerg 1999 in Bormio (Italien) errungen. Haltmayr holte nun den 32. Weltcupsieg einer Deutschen im 107. Weltcup-Super-G-Rennen.
Gerg mit überzeugendem Wochenende in Lake Louise:
Hilde Gerg erwies sich in den drei Rennen in Lake Louise als stabile Kraft im deutschen Lager. Platz neun und Platz sieben in der Abfahrt ließ sie jetzt noch einen vierten Platz im Super G folgen. Damit hat sie in Kanada voll überzeugen können.
Ertl sucht weiter nach der Form:
Für Martina Ertl (Lenggries) brachte der Super G noch nicht die erhoffte Trendwende. Ein Fehler im unteren Streckenabschnitt verhinderte erneut eine bessere Plazierung. Der 18. Rang für die Kombinations-Weltmeisterin entspricht noch nicht den Erwartungen.
Häusl mit missglücktem Comeback:
Für Regina Häusl war das Comeback nach Beinbruch und einjähriger Rennabstinenz ein einziger Reinfall. Tollen Trainingsleistungen folgten drei Renn-Ausfälle. Völlig entnervt fuhr Häusl heute am Tor vorbei. Die Trainer werden bei ihr mentale Aufbauarbeit leisten müssen.
Isabelle Huber (Platz 35), Sibylle Brauner (Platz 42) und Alexandra Grauvogl (Platz 56) konnten keine Weltcup-Punkte für den DSV einfahren.
Bemerkenswert die Leistung der Kanadierin Genevieve Simard. Sie ging als letzte und 63. Fahrerin ins Rennen und fuhr auf den elften Platz vor.
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