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Götschl zum zweiten - zwei DSV-Damen auf dem Podest

Ski2b Redaktion am 20.12.2003 - 15:39 Uhr
Die Österreicherin Renate Götschl (01:39.78 Minuten) gewann die Weltcupabfahrt auf der 'Corviglia' in St. Moritz (Schweiz) vor den Deutschen Hilde Gerg (01:39.95 Minuten) und Maria Riesch (01:39.97 Minuten). Nadia Styger (SUI, 01:40.00 Minuten) wurde Vierte vor der US-Amerikanerin Jonna Mendes (01:40.24 Minuten).

Knappes Rennen:
Mit ihrem zweiten Saisonsieg orientiert sich die ehrgeizige Österreicherin im Abfahrts- und Gesamtweltcup dorthin, wo sie am liebsten steht: an der Spitze.
Nach einem selten starken Lauf, der den Sieg beim Super-G in Lake Louise (Kanada) brachte, dominierte Götschl letztendlich auch die anspruchsvolle Abfahrt von St. Moritz; allerdings liegen die ersten Vier des Klassements innerhalb von nur zwei Zehntel Sekunden.

Starkes DSV-Ergebnis:
Hilde Gerg fuhr erneut auf das Podium - nach einem zweiten und einem fünften Platz bei den Abfahrten von Lake Louise bereits zum zweiten Mal in diesem Winter.
Maria Riesch schaffte als Dritte ihr bestes Weltcupergebnis überhaupt, entsprechend groß war die Freude. Lumpige zwei Hundertstel Sekunden fehlten ihr auf die Teamkollegin.
Mit den Plätzen 13 und 15 durch Regina Häusl (01:40.68 Minuten) und Isabelle Huber (01:40.77 Minuten) blickt der DSV auf ein Mannschaftsergebnis, das er schon länger nicht mehr erreichte.
Petra Haltmayr (42., 01:42.40 Minuten) und Stefanie Stemmer (46., 01:42.60 Minuten) verpassten die Punkteränge.

Auch SwissSki mit guten Resultaten:
Bemerkenswert ist das Ergebnis von Nadia Styger: die Schweizerin scheint in dieser Saison hervorragend präpariert. Der vierte Platz ist auch für sie die beste bisher nach Hause gefahrene Platzierung im alpinen Weltcup. Zuletzt hatte sie dieses Gefühl bereits im Anschluss an ihren fünften Platz beim Super-G in Lake Louise genießen dürfen.
Die Teamkolleginnen taten es ihr nach: Martina Schild (01:40.38 Minuten) wurde in St. Moritz Sechste, Sylviane Berthod (01:40.57 Minuten) Neunte.
Und auch Catherine Borghi (22.) und Fraenzi Aufdenblatten (24.) fuhren in die Punkte - die Damen besorgten der SwissSki das beste Ergebnis in diesem Winter.

Paersons Malheur:
Und Anja Paerson? Nachdem die Schwedin beim Abschlusstraining mit Bestzeit auf sich aufmerksam gemacht hatte, konnte sie eine ähnlich starke Leistung auch im Rennen zeigen - bis sie, erneut mit Bestzeit unterwegs, die Kontrolle verlor, aus der Spur kam und kurz vor dem Ziel das letzte Tor verpasste ...
Wer immer in die Wertung um den Gesamtweltcup wird eingreifen wollen, hat sich mit der Schwedin auseinanderzusetzen.

Sponrings Saison ist zu Ende:
Für Christine Sponring (AUT), die sich bei einem Sturz schwere Schulter- und Knieverletzungen zuzog, ist die Saison leider beendet. Gute und schnelle Besserung!

Montillet mit Problemen:
Die Französin Carole Montillet (01:40.43 Minuten) erwischte nicht ihren besten Tag und musste nach einigen Unsicherheiten mit dem siebten Rang zufrieden sein. Sie konnte aber ihre Führung im Abfahrtsweltcup vor Hilde Gerg verteidigen.
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