Felix Neureuther und Co. am Stilfserjoch
Christian Flühr am 03.08.2004 - 16:09 Uhr
In der vergangenen Woche nutzte die Technikergruppe des DSV-Herren-Teams die hervorragenden Verhältnisse am Stilfserjoch zu einem ersten Schneetraining. Das Stilfserjoch in Süd-Tirol ist das einzige für den reinen Sommerskilauf gebaute Skigebiet der Alpen. Bei wolkenlosem Himmel und ausgezeichneten Schneeverhältnissen scharrte DSV-Chefcoach Werner Margreiter seine Männer um sich.
Zweites Jahr des Aufbaus
Den ersten Tag nutzte das Team zum ausgiebigen freien Einfahren auf Naturschnee. "Das ist teilweise der erste Schneetag für Felix und Co. seit Anfang Juni", kommentierte Werner Margreiter die ersten Schwünge seiner Teammitglieder. Für den erfahrenen Trainer ist dies nun die zweite Saison und er lässt weiterhin keinen Zweifel daran, dass sein Engagement beim DSV kein kurzes Gastspiel bleiben wird. "Als ich zum DSV gegangen bin, habe ich das nicht wegen eines Winters gemacht. Mir war klar, dass ich in einem Jahr nicht alles umkrempeln kann. Das erste Großereignis, bei dem wir wieder ein wenig mitreden wollen, sind die Olympischen Spiele in Turin 2006. Davor steht weiterhin Aufbauarbeit an", dämpft Margreiter einen allzu großen Erwartungsdruck. Im ersten Jahr bilanziert er, wäre es gelungen, einen vernünftigen Trainerstab zu installieren, einheitliche Kaderstrukturen und Anforderungen aufzubauen und wieder den Leistungsgedanken im Team zu fördern.
Keine Auflaufprämie mehr
Entgegen der letzten der Saison wird es im kommenden Winter keine so genannte Auflaufprämie für den Kader mehr geben, sondern dem Österreicher ist wieder etwas Neues eingefallen: Im deutschen Training wurden drei österreichische Skirennläufer gesichtet.
Neureuther fährt befreit auf
Nach dem Einfahren am ersten Tag ging es danach schon wieder in die Vollen. An der Geisterspitze flaggte der Trainerstab am Folgetag einen runden Riesenslalom-Kurs aus. Nicht nur Felix Neureuther war von den Bedingungen begeistert: "Fast so hart wie im Weltcup am frühen Morgen. Nur dieses frühe Aufstehen müsste eigentlich nicht sein", gewann der frisch gebackene Abiturient dem Weckerklingeln um sieben Uhr in der Früh nicht allzu viel Gutes ab. Zwischen den Stangen erlebten die Trainer einen vollkommen befreit auffahrenden Neureuther-Filius. "Ich habe nun keine Doppelbelastung mehr und kann mich voll auf das Skifahren konzentrieren. Ich werde im Winter richtig Gas geben", ist sich der Shooting-Star im DSV-Team sicher.
Vogl auch im Riesenslalom am Start
Aber auch der Senior im Team, Alois Vogl mit seinen 31 Jahren, will im kommenden Winter nicht mehr nur im Slalom antreten, sondern auch im Riesenslalom vorne mitmischen. Auch wenn er zunächst nicht so recht wusste, was er mit den Riesenslalom-Skiern anfangen sollte. Vogl dazu: "Komisch die langen Skier. Was soll ich damit machen?" Antwort Chefcoach Margreiter: "Skifahren, nicht mehr und nicht weniger." Der Österreicher ist übrigens von den Fähigkeiten des 31-Jährigen total überzeugt: "Alois ist ein brillanter Techniker und Autodidakt. Bei ihm reicht es, eine Kamera an den Hang zu stellen und er weiß, was er ändern muss."
Margreiter fordert Podestplatz
Nach dem Riesenslalom war am Nachmittag ein kurzer Berglauf zum Entspannen angesagt, bevor es am dritten Tag zum Abschluss noch ein Slalomtraining am steilsten Hang des Skigebietes gab. Wiederum bei besten Verhältnissen legten die Athleten den Grundstein für einen erfolgreichen Winter. Coach Werner Margreiter zu seinen Zielen für die kommende Skirennsaison: "Nachdem wir im letzten Winter zweimal Bestzeit gefahren sind, soll 2004/05 der erste Stockerlplatz her. Im letzten Winter war die Bestzeit ja jeweils nur in einem Durchgang. Es gilt wieder in allen Disziplinen drei bis vier Startplätze zu ergattern und uns ganz langsam wieder in der Weltspitze zu etablieren." Felix Neureuther, Andreas Ertl, Alois Vogl, Christian Wanninger und Johannes Stehle sollen dieses erreichen, strahlen aber Zuversicht aus, die geknüpften Erwartungen erfüllen zu können.
DSV-Herren bleiben in Europa
Nach Saas-Fee in dieser Woche steht dann ein zweiwöchiger Aufenthalt in Zermatt an. Einen Überseeaufenthalt wird es in diesem Jahr bei den DSV-Herren nicht geben. Der Cheftrainer abschließend dazu: "Wieso sollen wir in die Ferne schweifen? Selbst im Jahrhundertsommer 2003 haben wir Spitzenverhältnisse im August in Zermatt vorgefunden. Wir können genauso gut an den europäischen Gletschern trainieren."
Zweites Jahr des Aufbaus
Den ersten Tag nutzte das Team zum ausgiebigen freien Einfahren auf Naturschnee. "Das ist teilweise der erste Schneetag für Felix und Co. seit Anfang Juni", kommentierte Werner Margreiter die ersten Schwünge seiner Teammitglieder. Für den erfahrenen Trainer ist dies nun die zweite Saison und er lässt weiterhin keinen Zweifel daran, dass sein Engagement beim DSV kein kurzes Gastspiel bleiben wird. "Als ich zum DSV gegangen bin, habe ich das nicht wegen eines Winters gemacht. Mir war klar, dass ich in einem Jahr nicht alles umkrempeln kann. Das erste Großereignis, bei dem wir wieder ein wenig mitreden wollen, sind die Olympischen Spiele in Turin 2006. Davor steht weiterhin Aufbauarbeit an", dämpft Margreiter einen allzu großen Erwartungsdruck. Im ersten Jahr bilanziert er, wäre es gelungen, einen vernünftigen Trainerstab zu installieren, einheitliche Kaderstrukturen und Anforderungen aufzubauen und wieder den Leistungsgedanken im Team zu fördern.
Keine Auflaufprämie mehr
Entgegen der letzten der Saison wird es im kommenden Winter keine so genannte Auflaufprämie für den Kader mehr geben, sondern dem Österreicher ist wieder etwas Neues eingefallen: Im deutschen Training wurden drei österreichische Skirennläufer gesichtet.
Neureuther fährt befreit auf
Nach dem Einfahren am ersten Tag ging es danach schon wieder in die Vollen. An der Geisterspitze flaggte der Trainerstab am Folgetag einen runden Riesenslalom-Kurs aus. Nicht nur Felix Neureuther war von den Bedingungen begeistert: "Fast so hart wie im Weltcup am frühen Morgen. Nur dieses frühe Aufstehen müsste eigentlich nicht sein", gewann der frisch gebackene Abiturient dem Weckerklingeln um sieben Uhr in der Früh nicht allzu viel Gutes ab. Zwischen den Stangen erlebten die Trainer einen vollkommen befreit auffahrenden Neureuther-Filius. "Ich habe nun keine Doppelbelastung mehr und kann mich voll auf das Skifahren konzentrieren. Ich werde im Winter richtig Gas geben", ist sich der Shooting-Star im DSV-Team sicher.
Vogl auch im Riesenslalom am Start
Aber auch der Senior im Team, Alois Vogl mit seinen 31 Jahren, will im kommenden Winter nicht mehr nur im Slalom antreten, sondern auch im Riesenslalom vorne mitmischen. Auch wenn er zunächst nicht so recht wusste, was er mit den Riesenslalom-Skiern anfangen sollte. Vogl dazu: "Komisch die langen Skier. Was soll ich damit machen?" Antwort Chefcoach Margreiter: "Skifahren, nicht mehr und nicht weniger." Der Österreicher ist übrigens von den Fähigkeiten des 31-Jährigen total überzeugt: "Alois ist ein brillanter Techniker und Autodidakt. Bei ihm reicht es, eine Kamera an den Hang zu stellen und er weiß, was er ändern muss."
Margreiter fordert Podestplatz
Nach dem Riesenslalom war am Nachmittag ein kurzer Berglauf zum Entspannen angesagt, bevor es am dritten Tag zum Abschluss noch ein Slalomtraining am steilsten Hang des Skigebietes gab. Wiederum bei besten Verhältnissen legten die Athleten den Grundstein für einen erfolgreichen Winter. Coach Werner Margreiter zu seinen Zielen für die kommende Skirennsaison: "Nachdem wir im letzten Winter zweimal Bestzeit gefahren sind, soll 2004/05 der erste Stockerlplatz her. Im letzten Winter war die Bestzeit ja jeweils nur in einem Durchgang. Es gilt wieder in allen Disziplinen drei bis vier Startplätze zu ergattern und uns ganz langsam wieder in der Weltspitze zu etablieren." Felix Neureuther, Andreas Ertl, Alois Vogl, Christian Wanninger und Johannes Stehle sollen dieses erreichen, strahlen aber Zuversicht aus, die geknüpften Erwartungen erfüllen zu können.
DSV-Herren bleiben in Europa
Nach Saas-Fee in dieser Woche steht dann ein zweiwöchiger Aufenthalt in Zermatt an. Einen Überseeaufenthalt wird es in diesem Jahr bei den DSV-Herren nicht geben. Der Cheftrainer abschließend dazu: "Wieso sollen wir in die Ferne schweifen? Selbst im Jahrhundertsommer 2003 haben wir Spitzenverhältnisse im August in Zermatt vorgefunden. Wir können genauso gut an den europäischen Gletschern trainieren."
Fotoserie: Felix Neureuther und Co. am Stilfserjoch
Weiterführende Informationen:
| Sommer Ski - Christian Flühr | |
| Homepage des DSV | |
| Homepage von Christian Flühr |
Kommentar Eingeben:






