
Kristallkugel

Hermann Maier

Benjamin Raich

Stephan Eberharter

Bode Miller

Kalle Palander

Rainer Schönfelder
FIS sagt Nebel-Riesenslalom endgültig ab - Maier holt Gesamt-Weltcup
Ski2b Redaktion am 13.03.2004 - 16:37 Uhr
Die Naturgewalten haben in diesem Jahr ihre Finger im Spiel bei der Ermittlung des Weltcup-Gesamtsiegers. Eine sportliche Entscheidung fiel den Terminproblemen zum Opfer.
Absage macht Maier zum Skikönig:
Hermann Maier hat nach der Rennabsage des Riesenslaloms (Nebel) vorzeitig den Gesamt-Weltcup gewonnen. Damit trug sich der 'Herminator' bereits zum vierten Mal nach 1998, 2000 und 2001 in die Siegerliste ein. Vor dem noch ausstehenden Slalom am Sonntag führt Maier mit 1265 Punkten uneinholbar vor Stephan Eberharter (1223 Punkte), da weder Maier noch Eberharter am Slalom teilnehmen werden. Opfer der FIS-Entscheidung ist der Pitztaler Benjamin Raich, der mit 1113 Punkten auf dem dritten Rang liegt und vor der Rennabsage im Riesenslalom klar geführt hatte.
Miller nun trotz Sturz im Riesenslalom vorn:
Bode Miller war zunächst der Verlierer des Tages. Er war im 1. Durchgang nach Sturz ausgeschieden und hatte sich damit aus dem Vierkampf um die 'große Kristallkugel' verabschiedet. Zudem musste er nach dem Zwischenstand auch um den Gewinn der Riesenslalomwertung bangen, da der Finne Kalle Palander vor dem Final-Durchgang auf dem zweiten Platz lag und - so er diesen behalten hätte - die 'kleine Kristallkugel dem US-Amerikaner noch entrissen hätte. So aber gehört die Kugel nun Miller.
Im Slalom geht es um die letzte Kugel:
Damit geht es am Sonntag nur noch im Slalom der Herren um den Sieg in der Disziplinenwertung. Hier steht das Duell zwischen Rainer Schönfelder aus Österreich (550 Punkte) und Kalle Palander (495 Punkte) an.
Stimmen:
Hermann Maier: "Das waren drei Stunden zwischen Himmel und Hölle. Es war sicherlich eine sehr harte Entscheidung. Aber ich war die ganze Saison vorne und habe es sicher verdient."
Benjamin Raich: "Das ist natürlich schade für mich, aber was soll man gegen das Wetter machen. Das ist halt so."
FIS-Präsident Gian-Franco Kasper: "Ich bin absolut unglücklich über diese Entscheidung. Das ist eines Weltcup-Finales unwürdig."
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