
Karen Putzer

Sonja Nef

Michaela Dorfmeister

Alexandra Meissnitzer

Janica Kostelic

Maria Jose Rienda Contreras

Birgit Heeb-Batliner

Martina Ertl

Elisabeth Goergl

Annemarie Gerg

Kathrin Hölzl
Erneuter Sieg für Karen Putzer - Skifahrerin der Stunde
Ski2b Redaktion am 12.12.2002 - 13:43 Uhr
Der Riesenslalom der Damen von Val d'Isère (Frankreich) bildete den Auftakt für die Skirennen in Europa. Am besten hatte die Siegerin des Super-G von
Lake Louise den Jetlag von der Rückreise aus Nordamerika wegstecken können.
Putzer in Super-Form - Nef knapp geschlagen:
Karen Putzer ist die Skifahrerin der Stunde. Die Italienerin siegte in der Gesamtzeit von 02:22,17 Min. und bezwang in einem packenden Finale die Schweizer Riesenslalom-Weltmeisterin Sonja Nef (02:22,53 Min.). Platz Drei teilten sich die beiden großen Namen des ÖSV-Damenteams. Alexandra Meissnitzer und Michaela Dorfmeister benötigten jeweils 02:23,05 Min. Fünfte wurde die Dreifach-Olympiasiegerin Janica Kostelic.
Milka-Skistar kommt in Form:
Für Milka-Skistar Sonja Nef zeigt die Formkurve weiter nach oben. Schon mit dem ersten Durchgang war die Schweizer Skifahrerin sehr zufrieden. Im Finale riskierte die Weltcup-Disziplinensiegerin alles, am Ende reichte es nur zu Platz Zwei. Milka Skifahrerin Laure Pequegnot (Frankreich) erreichte ebenfalls das Finale, wurde dort aber nur Dreißigste.
Martina Ertl weiterhin beständig - Platz Zwölf:
Martina Ertl zeigte auch in Frankreich eine ansprechende Leistung, war jedoch nicht ganz mit sich zufrieden, da sie im Finale Probleme beim Start hatte: "Ich hab beim Start mit meinem Stock bei mir selbst eingefädelt. Das hat mich ein bischen aus dem Tritt gebracht. Schade, da wäre sonst mehr gegangen. Nur 4 Zehntel fehlten zur Meissi".
DSV-Team schaut Ertl beim Finale zu:
Nur als Zaungäste schauten die Teamkolleginnen der einzigen DSV-Finalistin Martina Ertl zu. Bereits im ersten Durchgang scheiterten nacheinander Annemarie Gerg (Platz 35), Petra Haltmayr (ausgeschieden), Nachwuchs-Fahrerin Kathrin Hölzl (Platz 36) und Slalom-Spezialistin Monika Bergmann (Platz 59) am 'Cut' der besten 30 Fahrerinnen, der zum Start für den zweiten Durchgang berechtigt. Der Riesenslalom bleibt damit weiterhin das Sorgenkind bei den DSV-Ladies.
Schönes Wetter in Val d'Isère - Piste problematisch:
Die Witterungsbedingungen in den französischen Alpen ließen kaum Wünsche für die Durchführung von Alpin-Rennen offen. Strahlender Sonnenschein bei moderaten Temperaturen um den Gefrierpunkt und ausreichend Schnee auf den Bergen boten optimale Rahmenbedingungen für den Riesenslalom. Einzig die Piste bereitete den Aktiven schon im ersten Durchgang Probleme. Im oberen Bereich zeigten sich schnell Verschleißerscheinungen auf der Ideallinie. Dort gab es dann in der Folge große Zeitunterschiede zu vermelden.
Schweizer mit Trauerflor:
Das Schweizer Skiteam ging mit einem Trauerflor an den Start. Damit bekundeten die Eidgenossen ihr Mitgefühl für den tragischen Tod des jungen Schweizer Skimeisters Werner Elmer, der am Dienstag im Rahmen eines FIS-Rennens in Verbier (Schweiz) bei einem Zusammenstoß mit einem Pistenhelfer noch an der Unglückstelle verstarb. Genau ein Jahr zuvor war der Schweizer Abfahrer Silviano Beltrametti in Val d'Isère spektakulär gestürzt und ist seit diesem Unfall vom siebten Halswirbel abwärts gelähmt.
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