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Hannes Trinkl

Didier Defago

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Eidgenossen jubeln in Beaver Creek - Sieg für Didier Cuche

Ski2b Redaktion am 08.12.2002 - 20:55 Uhr

Das letzte Weltcup-Rennen der diesjährigen Nordamerika-Tournee fand auf der berüchtigten Birds of Prey/Golden Eagle-Strecke in Beaver Creek (Colorado/USA) statt. Der Super-G-Parcours verlangte den Herren alles Können ab, spektakuläre Stürze begleiteten den Wettkampf.

Cuche zeigte Finish der Extraklasse:
Auf der anspruchsvollen und unruhigen Piste zeigte der Schweizer Didier Cuche seine Extraklasse besonders im Schlussteil und siegte knapp in der Zeit von 01:18,83 Min. vor Marco Büchel aus Liechtenstein (01:18,91 Min.). Platz Drei ging an den österreichischen Abfahrts-Weltmeister Hannes Trinkl (01:18,93 Min.). Die Plätze Vier und Fünf belegten mit Didier Defago und Ambrosi Hoffmann an zwei weitere Schweizer.

Eberharter geschlagen - Fritz Strobl gestürzt:
Heute waren die Schweizer einfach besser als das ÖSV-Team und Superstar Stephan Eberharter (Platz 15) erwischte einfach nicht seinen besten Tag. Abfahrts-Olympiasieger Fritz Strobl stürzte zudem noch spektakulär, konnte aber aus eigener Kraft den Hang verlassen. Ganz geschlagen geben sich die Österreich indes eigentlich nie, so schaffte Hannes Trinkl den Sprung auf's Stockerl.

DSV-Athleten fahren weiter hinterher:
Mit der im Super-G eher ungünstigen Startnummer Drei musste Max Rauffer das Rennen aufnehmen. Im Super-G darf im Vorfeld kein Trainingslauf absolviert werden. Daher gelten die ersten Starter für den Rest des Teilnehmerfelders als eine Art 'Testpiloten'. Es gilt die optimale Linie im Renntempo zu finden. Max Rauffer fand sie jedoch nicht ganz. Mit einer engagierten Leistung reihte sich der Deutsche am Ende immerhin auf Platz 29 ein und holte so die beiden ersten Weltcuppunkte des DSV-Herrenteams. Teamkollege Stefan Stankalla erging es weniger gut. Er wurde nur 34.

DSV denkt über Konsequenzen nach:
Die Nachbereitung der Amerika-Rennen wird nun die Diskussion um die Mannschaft und deren möglichen Rückzug aus dem Weltcup durch Alpinchef Walter Vogel bestimmen.

Wetter hielt bis zum letzten Tag der Tournee:
Sehr erfreulich verlief die Nordamerika-Tournee mit Blick auf das Wetter. Alle Rennen konnten pünktlich gestartet werden, die Bedingungen waren insgesamt sehr gut für die Sportler. So auch beim letzten Nordamerika-Weltcup-Rennen des Kalenderjahres 2002 in Beaver Creek. Strahlender Sonnenschein begleitete die Herren den Hang hinab.


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