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Eberharter gewinnt ersten Super-G der Saison - Stankalla gestürzt

Ski2b Redaktion am 07.12.2001 - 12:24 Uhr
Stephan Eberharter hat das erste Super-G-Rennen der olympischen Saison gewonnen. Der Österreicher siegte auf der O.K.-Piste in Val d`Isere (Frankreich) in der Zeit von 1:26,53 Min. vor den beiden Schweizern Didier Cuche (1:26,57 Min.) und Silvano Beltrametti (1:27,18 Min.). Auf Platz vier und fünf fuhren mit Christoph Gruber und Fritz Strobl zwei weitere Österreicher.

Eberharter 'beerbt' den Herminator - Schweizer stark:
Der Makel des ewigen Zweiten klebte Eberharter in den letzten Jahren förmlich an den Skischuhen. Doch nach der verletzungsbedingten Zwangspause des österreichischen Superstars, Herman Maier, erweist sich Eberharter derzeit als würdiger 'Stellvertreter' an der Spitze des Herren-Weltcups. Allerdings musste sich der Österreicher auf der vereisten Piste in Val d`Isere gewaltig strecken, um gegen die überraschend starken Schweizer bestehen zu können. Jeweils vier Schweizer und vier Österreicher konnten sich unter den Top-Ten plazieren.

Stankalla im Pech:
Das Pech bleibt den Herren des DSV treu. Nach dem Beinbruch ihres Hoffnungsträgers, Florian Eckert, und der Knieverletzung des zweiten deutschen Abfahrers, Max Rauffer, ruhten die gesamten Hoffnungen des DSV auf Stefan Stankalla. Der legte auch einen sauberen Lauf hin, hatte bereits das Ziel vor Augen und wäre im Endergebnis sicherlich unter den besten zehn Fahrern aufgetaucht. Doch am Doppeltor vor der Zieldurchfahrt stürzte der Deutsche, rutschte in die Absperrung und schied aus.

Bei der morgigen Abfahrt (Val d`Isere ab 10.30 Uhr) wird er aber wieder an den Start gehen können. Einziger Deutscher im Ziel war heute der junge Christian Prassberger, der auf Platz 51 landete.

Stimmen zum Rennen:
Stephan Eberharter:
"Es war heute ein schweres Rennen. Gerade an den Übergängen musste man aufpassen, dass man anschließend die Linie auf der vereisten Piste halten konnte. Der Auftakt in die Saison ist mir allerdings bislang gut gelungen."

Stefan Stankalla:
"Ich hätte das Doppeltor weiter von hinten anfahren müssen. Lieber scheide ich aber so aus, als wenn ich unten ankomme, aber zuvor nicht alles riskiert habe. Aus der Plane wäre ich unten aber nicht mehr alleine herausgekommen. Da brauchte ich Hilfe. Sonst habe ich aber keine großen Schmerzen vom Sturz."
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