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Didier Cuche erlöst die Eidgenossen - Sieg in Garmisch

Ski2b Redaktion am 30.01.2004 - 14:17 Uhr
Ein Schweizer gewinnt die Lauberhorn-Abfahrt und dies in Garmisch-Partenkirchen. Das geht nicht? Doch, denn Garmisch-Partenkirchen war kurzfristig als Ersatzort für Wengen eingesprungen, nachdem dort die Lauberhornabfahrt wegen starker Schneefälle abgesagt werden musste. Die Nachholabfahrt in Garmisch schien in Anbetracht dieser Vorgeschichte die Eidgenossen beflügelt zu haben. Didier Cuche war auf der Kandahar der Mann der Stunde.

Cuche vor Rahlves:
Der Schweizer Didier Cuche gewann den Klassiker auf der Knadahar bei besten äußeren Bedingungen in der Zeit von (01:59.49 Min.) vor dem US-Amerikaner Daron Rahlves (01:59.57 Min.) und dem österreichischen Altmeister Stephan Eberharter (01:59.70 Min.). Mit den beiden Olympiasiegern Fritz Strobl und Hermann Maier folgten zwei weitere 'ÖSV-Piloten' auf den Platz vier und fünf.

Schweizer Team erwacht zu neuem Leben:
Hervorzuheben war, dass bei diesem ersten von drei Speedrennen des Rennwochenendes in Garmisch die Eidgenossen auch als Team in die Erfolgsspur zurückgefunden haben. Neben dem Sieg von Cuche machten der sechste Platz von Didier Defago, sowie Platz acht von Ambrosi Hoffmann und Rang neun von Paul Accola das Schweizer Ergebnis zu einer runden Sache.

Eckert auf dem Vormarsch:
Aus Sicht des DSV kann man nun hoffnungsvoller in die Zukunft blicken. Florian Eckert war beim Training bereits 14. und sicherte sich nach solider Fahrt im Rennen mit Rang 24 erstmals wieder Weltcuppunkte. Indes konnte Stefan Stankalla mit Platz 36 einmal mehr nicht in die Weltcupränge fahren. Peter Strodl, dritter DSV-Fahrer, erreichte leider nicht das Ziel der Kandahar.

Stimmen:
Didier Cuche: "Das war mal wieder Zeit. Wir haben gut gearbeitet. In der Schweiz standen wir unter Druck. Wir haben dann im Dezember gemerkt, dass die Anzüge langsam waren. Da haben wir den Hebel angesetzt."

Rahlves vor dem Rennen: "Ich mag das Rennen, die Kandahar ist anspruchsvoll. Der Saisonhöhepunkt für uns Abfahrer war natürlich Kitzbühel, aber auch Garmisch ist eine Herausforderung."

Florian Eckert: "Seit vier Wochen kann ich wieder gut trainiern. Das Training gestern war für mich ein riesiger Erfolg und auch heute war das Rennen solide. Meine Schwächen habe ich noch in den Gleitkurven."
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