
Anja Paerson

Marlies Schild

Martina Ertl

Monika Bergmann

Monika Bergmann

Nicole Hosp

Annemarie Gerg

Maria Riesch
Anja Pärson im Slalom eine Macht - DSV mit zwei dritten Plätzen dabei
Ski2b Redaktion am 05.01.2004 - 13:30 Uhr
Der 5. Weltcup-Slalom der laufenden Saison geriet auf der 'Radaz-Piste' von Megève in Frankreich zu einem packenden Rennen, bei dem sich am Ende einmal mehr die Schwedin Anja Pärson durchsetzen konnte. Die Führende im Gesamtweltcup zeigte im Finaldurchgang eine beeindruckende Leistung und siegte in der Gesamtzeit von 01:42.25 Min. vor der Österreicherin Marlies Schild (01:42.59 Min.), die noch vor dem Finaldurchgang knapp vor Nicole Hosp (AUT)geführt hatte. Hosp hingegen unterlief ein dicker Fehler, von dem auch die beiden DSV-Fahrerinnen Martina Ertl und Monika Bergmann-Schmuderer profitieren konnten, die zeitgleich in 01:42.70 Min. schließlich den gemeinsamen dritten Rang belegten.
Tolles Teamergebnis - Pech für Gerg:
Die DSV-Verantwortlichen konnten sich erneut über das gute Teamergebnis im Slalom freuen, denn neben Ertl und Bergamnn-Schmuderer wusste auch die junge Maria Riesch zu gefallen. Das DSV-Nachwuchstalent fuhr einem Tag nach dem Ausfall im Super-G das beste Slalomergebnis der bisherigen Karriere ein und belegte am Ende einen sehr ansprechenden 13. Platz.
Einzig Annemarie Gerg dürfte am Ende des 'Arbeitstages' traurig sein, denn sie verspielte ihre hervorragende Ausgangsposition (dritter Platz nach Durchgang 1) wenige Tore für dem Ziel des Finales durch einen Sturz. Auch sie wäre sonst sicher unter den Top-Ten gelandet.
DSV-Quartett ging 'ausgeschlafen' ins Rennen:
DSV-Techniktrainer Mathias Berthold hatte am frühen Morgen den 1. Durchgang ausgeflaggt und dies war sicher nicht zum Schaden seiner Schützlinge. Annemarie Gerg, Monika Bergmann Schmuderer und Martina Ertl fuhren auf die Plätz drei, vier und sieben vor und auch Maria Riesch schaffte sicher den Sprung ins Finale der besten 30 Fahrerinnen.
Stimmen:
Martina Ertl: "Es hat im Training schon gut geklappt, in
Lienz waren noch Fehler da, heute war auch ein wenig Glück dabei, da ja nicht immer Konkurrentinen ausfallen."
Monika Bergmann-Schmuderer: "Ich bin nicht ganz so zufrieden, weil ich im Finale einfach nicht richtig gut gefahren bin. Ich hatte zwei, drei 'Hakler' dabei, die im flacheren Bereich unwahrscheinlich viel Zeit gekostet haben."
Maria Riesch: "Ich habe den Nummernvorteil im Finale ganz gut genutzt und denke, dass ich heute ganz zufrieden sein kann."
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